Der Einstieg in den Bogensport 

Bogenschießen ist ein faszinierender Sport, kann am Anfang aber auch sehr, fast zu, komplex wirken. Einsteiger sind von der Fülle der Möglichkeiten manchmal überwältigt. Um auch Anfängern einen schnellen und erfolgreichen Start zu ermöglichen, haben wir einige Komplettsets zusammengestellt. Angefangen bei einem Recurvebogen mit Sehne und gesetzten Nockpunkt über Schutzwaren wie Armschutz und Fingertab bis hin zu einem Köcher gefüllt mit perfekt auf Bogen und Schützen abgestimmten Pfeilen ist alles dabei, was es für einen gelungenen Einstieg braucht.

Sehr empfehlenswert ist natürlich die Teilnahme an einem unserer Bogenkurse für Einsteiger. Unsere Trainer nehmen sich viel Zeit für die Anleitung der angehenden Schützen. Aber auch ohne Kurs gelingt der Einstieg mit unseren Sets ganz leicht. Auf unserem YouTube Kanal haben wir viele Tutorials und Lehrvideos und jedem Bogenset liegt natürlich eine hochwertige Anleitung dabei, in der alles erklärt wird: vom Zusammenbau und Spannen des Bogens über den richtigen Stand bis zum Lösen des Pfeils. So wird der Einstieg in den Bogensport auch für Neulinge ein Kinderspiel.

Bogeneinstieg


Irgendwann hat auch der beste Schütze als Anfänger begonnen. Doch wie sollte man am besten anfangen, damit der Einstieg möglichst gut gelingt und man auch lange Freude an diesem Hobby hat? Zuerst sollte man sich überlegen, was man unter Bogensport versteht: Möchte man auf den Pfaden von Robin Hood wandeln und einen Langbogen nutzen? Soll es lieber ein Recurve mit allen technischen Schikanen wie bei Olympia werden? Oder sind diese Hightech Compoundbögen die Königsklasse im Bogensport? 

Bevor man sich eine Ausrüstung zulegt muss man also entscheiden was man möchte. Dazu kann man aus folgenden Bogentypen wählen:


Der Langbogen


Bei einem Langbogen muss man nur die Standhöhe einstellen und dann kann es auch schon losgehen. Natürlich sollten auch die Pfeile und der Nockpunkt sorgsam ausgewählt werden, mit dem Bogen selbst aber hat man keinen großen Aufwand. 

Weitere technische Dinge wie zum Beispiel den Tiller braucht man nicht zu beachten, da der Langbogen in der Regel aus einem Stück gefertigt ist und der Tiller bereits vom Bogenbauer bei der Produktion festgelegt wird. 

Langbögen sind durch Ihre Größe recht gutmütig und nehmen typische Anfängerfehler im Schussablauf nicht so übel wie kurze Jagdrecurve oder Reiterbögen. Ein weiterer Vorteil ist der Sehnenwinkel, welcher ebenfalls durch die Größe bedingt, sehr angenehm ausfällt. Allerdings hat man bei Langbögen keine Möglichkeiten, bei zunehmenden Trainingsstand und damit wachsender Kraft, die Wurfarme durch stärkere Modelle zu ersetzen. Hier kann man nur noch auf einen komplett neuen Bogen umsteigen.


Der Jagdrecurve


Beim Jagdrecurve muss wie beim Langbogen am Anfang nur die Standhöhe und der Nockpunkt eingestellt werden. Da auch diese Bögen in der Regel ohne Visier geschossen werden, bieten sie ein ähnlich puristisches Gefühl wie Langbögen. Durch ihre gebogenen Wurfarme sind Recurvebögen in der Regel deutlich schneller als Langbögen. Aus der höheren Pfeilgeschwindigkeit ergibt sich wiederum eine flachere Flugbahn, was vor allem Schützen zugute kommt, welche über die Pfeilspitze das Ziel anvisieren. Dadurch wird der Einstieg in das Hobby Bogensport noch etwas einfacher. Wenn es sich um einen zerlegbaren Jagdrecurve (auch Take Down Recurve genannt) handelt, hat man gleich zwei Vorteile:

  1. Die Wurfarme können bei Bedarf gegen stärkere Modelle ausgetauscht werden, wodurch man nur neue Wurfarme benötigt, wenn der Bogen mehr Kraft haben soll.

  2. Lässt sich ein Take Down Bogen im zerlegten Zustand äußerst platzsparend transportieren. Dies ist besonders für Schüler und Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel nützlich, da es mit einem großen einteiligen Bogen auf dem Fahrrad oder in einer vollbesetzten Straßenbahn schnell schwierig werden kann.
Doch welcher Bogen soll es zum Anfang werden? Bei den Take Down Bögen eigenen sich je nach Geschmack der Black LARP, welcher eine edle schwarze Optik mitbringt. Wer ein Griffstück in klassischer Holzoptik mag, kann auf den Wild Honey zurückgreifen. Ein besonderes schöner Bogen ist der Dark Chocolate. Für Schützen die lieber ein Mittelstück aus Metall statt Holz nutzen möchten, sind der DRAKE Black Raven und der DRAKE Parrot geeignet.


Wer einen einteiligen Jagdrecurve bevorzugt findet im Jackalope Malachite einen großartigen Einstieg. Dieser Bogen hat bereits viele Kunden und unabhängige Tester überzeugt und wird auch gern von fortgeschrittenen Schützen geschossen.



Der olympische Recurve


Beim olympischen Recurve gibt es schon deutlich mehr zu beachten, wobei man den Bogen aber auch genau auf die eigenen Bedürfnisse anpassen kann. Dies beginnt mit dem Tiller, wofür Ihr hier einen Link zu unserem Video-Tutorial findet. Darüber hinaus gibt es noch weitere Anbauteile wie zum Beispiel den Klicker, das Visier, den Button und die Stabilisatoren.

Aber auch die Zieltechnik ändert sich. Da man im Vergleich zu traditionellen Bögen anders ankert und sich beim Zielen mit dem Visier auch mit dem Sehnenschatten auseinander setzen muss. Das alles klingt erst einmal recht komplex und umständlich, mit ein wenig Übung ist aber auch der olympische Recurvebogen schnell beherrschbar. Für den Einstieg könntet Ihr auch erst einmal blank (sprich ohne weitere Anbauteile) schießen, um ein Gefühl für das neue Sportgerät Bogen zu bekommen. Ein ersten Einblick in die Technik des Blankbogens (Barebow) zeigen wir euch außerdem in unserer Youtube Reihe "How to Barebow". Sobald die Grundlagen sitzen, kann man dann Stück für Stück die Teile ergänzen und die Schusstechnik mit der Ausrüstung wachsen lassen.


Unsere Jackalope Zircon bieten hierfür die beste Basis, da diese genormte Bohrungen für alle Anbauteile mitbringen und so beliebig ausgebaut und angepasst werden können. Ein weiterer technischer Vorteil des Zircon liegt darin, dass er das ILF System nutzt und so mit allen ILF-Wurfarmen auf dem Markt kombiniert werden kann. Darüber hinaus ist der Zircon in vielen Farben erhältlich und so ist für jeden Geschmack etwas Passendes dabei ist.