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Bogensport im Mai Teil II

07.06.2017 10:51 | Sponsoring

Rekorde neu macht der Mai...

Von Gau-, Kreis- und Landesmeisterschaften bis hin zu großer FITA- und Olympischer Runde war im Mai bei unserem Schützen-Team wirklich wieder alles dabei. Noah Pop aus Luxemburg errang seinen wohlverdienten 1100er Stern und unsere Jona schoss mit ihrer neuen persönlichen Bestleistung von 343 Ringen auf 30m auch gleich einen neuen deutschen Rekord der Klasse u12 w Compound. Auch Ronny Schmidt gelang ein neuer Thüringen-Rekord - wir gratulieren hierzu ganz herzlich!

Moritz Wieser in Aktion bei der Oberbayerischen Meisterschaft in TachertingMoritz Wieser Moritz am Ziel bei der Oberbayerischen Meisterschaft in Tacherting

Recurveschütze Moritz Wieser - Oberbayerische BM Bogen WA 720

Am Samstag 27.05.2017 fand die Oberbayerischen Bezirksmeisterschaft Bogen WA 720 2017 auf dem Gelände meines Heimatvereins  FSG Tacherting, Hacknerweg 31, 83342 Tacherting statt. Somit hatte ich auch nur eine kurze Anreise von 10 Minuten.

Die Jugendklasse Recurve musste bei strahlender Sonne und 27°C am Nachmittag an den Start. Um ca. 14.45 konnte mit dem Einschießen begonnen werden. In meiner Klasse waren 23 Jugendschützen an der Schießlinie.

Die Probepfeile verliefen alle gut und ich hatte auch über den gesamten Wettkampf keine größeren Probleme und konnte eine konstante Leistung abrufen. Lediglich der Wind wurde etwas stärker und lies den einen oder anderen Pfeil  etwas „abdriften“.   Mit 326 und 328 und dem 1. Platz in der Oberbayerischen war ich aber dann doch ganz zufrieden.

Es war ein sehr schöner Heimwettkampf für mich, diesen vor heimischem Publikum mit einem Sieg zu beenden war natürlich super.

 

 

Leon Hollas an der Schießlinie bei der 1. Olympischen Runde in Leipzig

Compondschütze Leon Hollas - 1. Olympische Runde Leipzig

Zum letzten Mai-Wochenende führte mich das Wettkampfgeschehen nach Leipzig. Dort wurden dieses Jahr zum ersten Mal zwei Wettkampfmodi angeboten. Zum einen konnte man eine große Runde über vier Entfernungen und 144 Pfeile schießen, aber auch die Olympische Runde mit 2x36 Pfeilen wurde angeboten. Damit sprach das Turnier natürlich ein breites Spektrum von Schützen an, was anhand der großen Teilnehmerzahl von über 100 Sportlern untermauert wurde. Insbesondere die Berliner Vereine waren sehr breit aufgestellt.

Pünktlich um 9 startete das Einschießen bei sehr guten Wettkampfbedingungen, wobei das Wetter später eher in ein sehr windiges umschlug. Genau zwei Scheiben hatte der ausrichtende Verein Mogono Leipzig für die Compounder (2x36 Pfeile) auf 50 Meter gestellt. Somit war dieses spezifische Teilnehmerfeld eher überschaubar, aber dennoch hatte ich eine Mitstreiterin aus Unterwellenborn in meiner Klasse.

Der erste Durchgang brachte mir aufgrund vieler “roter Treffer“ nur 332 Ringe und nach der Pause sind es aufgrund stärkerer Windverhältnisse noch weniger geworden. Mit insgesamt 655 Ringen gewann ich trotzdem in der Klasse Junioren Compound und konnte mich über Medaille und Urkunde freuen. Es war die richtige Entscheidung, sich für den kürzeren Wettkampf zu entscheiden, da man so den restlichen Tag noch das schöne Wetter genießen konnte und sich nicht auf dem Schießplatz in der prallen Sonne weiter verbrannte. Immerhin zeigte das Thermometer an diesem frühsommerlichen Tag schon fast 30 Grad.

Recurveschütze Noah Pop bei der Großen Fita in EttelbrückRecurveschütze Noah Pop bei der Großen Fita in EttelbrückRecurveschütze Noah Pop - Große FITA Ettelbrück

Am Donnerstag den 25. Mai habe ich die volle FITA in Ettelbrück geschossen. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung auf 70m mit 294 Ringen, es gab ein wenig Wind der die Pfeile immer wieder ein wenig raustrieb, was aber durch leichte Korrekturen ganz einfach behoben war.

Die 70m haben sich sehr gut angefühlt und auch echt Spaß gemacht. Auf 60m musste ich erst mal meine Visiereinstellung finden und habe daher in den ersten Passen nicht besonders glänzend geschossen, bin mit 280 Ringen nicht über glücklich aber auch nicht unzufrieden.

Mit den 50m konnte ich mich allerdings nicht anfreunden, mit 252 Ringen und immer wieder paar Ausrutschern bin ich absolut nicht zufrieden und die haben mir auch ziemlich die Laune vermiest.

Doch dann kamen die 30m wo ich mich wieder gefangen habe und die Ausrutscher bei Seite gelassen habe. Auf 30m habe ich 325 Ringe auf den 80er Spot geschossen. Ich bin mit dem Gesamtergebnis von 1151 Ringen, mit denen ich mir den Fita Stern für die 1100 Ringen geholt habe, sehr zufrieden.

Fotos: Isabelle Mersch, Danke Mama

Recurveschütze Noah Pop bei der Großen Fita in EttelbrückRecurveschütze Noah Pop bei der Großen Fita in EttelbrückRecurveschütze Noah Pop bei der Großen Fita in Ettelbrück

 

Recurveschütze Noah Pop an der Schießlinie bei der Jugendverbandsrunde in Dortmund

Gruppenbild auf der Jugendverbandsrunde in DortmundJugendverbandsrunde / Bezirksmeisterschaft

Das Wochenende vom 20. Und 21. Mai war überfüllt. Die Bezirksmeisterschaft und die Jugendverbandrunde geleichzeitig zu schießen ist nicht möglich, doch wegen der höheren Wertigkeit der JVR wurde mein Ergebnis von der JVR auch bei der Bezirk gezählt und somit konnte ich 3 x 1. Platz an diesen Wochenende machen.

Die Bedingungen waren perfekt. Ein wunderschöner Platz in Dortmund und super Wetter haben dazu beigetragen, dass ich in der Hinrunde 672 Ringe und in der Rückrunde 681 Ringe geschossen habe. Es hat sich alles super angefühlt, das Team war super drauf und der Spaßfaktor war sehr hoch.

Abends, haben wir mir den  Pistolen- und Gewehrschützen zusammen gegrillt und uns in anderen Sportarten ausgetobt. Wir müssen noch abwarten ob das RSB Team sich für das Finale in Hannover qualifiziert hat, die Vorrunde haben wir auf jeden fall gewonnen. Ich würde mal sagen die coole Glückskappe von BSW hat gewirkt ;)

Ronny Schmidt mit seinem Bogen auf dem Hobusch-Pokal in DessauBlankbogenschütze Ronny Schmidt - Hobusch-Pokal

Am Samstag den 20.05.2017 richtete mein Verein, der BSC Dessau, unser alljährliches Short-Metric Turnier, den Hobuschpokal aus. Es waren 93 Schützen am Start und die Stimmung von Anfang an entspannt und freundlich. Der Wetterbericht versprach nichts Gutes für den Turniertag und umso schöner war es dann, dass wir statt der erwarteten (und angesagten) Niederschläge und Gewitter, den kompletten Tag ideales Schiesswetter genießen durften.

Anfangs schoss ich etwas durchwachsen auf die 30 m Distanz, konnte aber im Verlauf des Durchgangs immer mehr Ruhe finden und war im Endeffekt ganz zufrieden mit meiner Leistung. Die 20 m Distanz lief von Anfang an recht gut und ich konnte meinen alten Landesrekord noch um einen Ring verbessern. Somit gewann ich dieses Turnier mit einem erheblichen Vorsprung auf meine Mitschützen. Jetzt geht es ans Training für die große Fita Runde. Die LM rückt immer näher.

Ronny Schmidt auf der LM Feld Wald des BBSA in HasselfeldeLandesmeisterschaft Feld / Wald BSSA

Am 13. und 14.05.2017 fand in Hasselfelde, im wunderschönen Harz, die Landesmeisterschaft Feld und Wald des BSSA statt. Ich war als Einzelstarter in der Herren Compound blank-Klasse unterwegs und hatte somit nur mit mir selbst und dem Wetter zu kämpfen.

Am Samstag, zur Feldrunde, starteten wir bei schönstem Sonnenschein auf einen toll gestellten zwölf Scheiben Parcours. Dieser sollte nach der ersten Runde umgepflockt und dann noch einmal begangen werden. Ich war mit meiner lustigen Gruppe drei Scheiben vor dem Ende der ersten Runde, als sich der Himmel schlagartig verdunkelte und ein extremer Starkregen einsetzte. Wir schossen die Runde trotz schlechtester Sichtbedingungen zu Ende und gingen total durchnässt in die Pause. Während der zweiten Runde steigerte sich das Wetter zu einem heftigen Gewitter, so dass zwischendurch das Schießen eingestellt wurde und alle den Parcours verlassen mussten, um in nahestehenden Gebäuden "Deckung" zu suchen. Am Ende des Tages hatten wir es doch geschafft und pünktlich zur Siegerehrung kam die Sonne wieder raus.

Wir zelteten auf dem schönen Gelände der Hasselfelder und konnten am Abend bei schönstem Wetter unsere Kleidung am Feuer trocknen. Der nächste Morgen bot allerdings die nächste böse Überraschung. Pünktlich zum Beginn der Waldrunde setzte ein starker Regen ein, der sich bis zum Mittag hartnäckig hielt. Dieser war so heftig, dass etwa die Hälfte der Teilnehmer den Wettkampf abbrach. Wir, die wir bis auf die Haut durchnässt, durchgehalten hatten, wurden mit schönstem Sonnenschein zur zweiten, vierzehn Scheiben-Runde, entlohnt.

Insgesamt war es ein tolles, wenn auch nasses Wochenende und ich bin mit den geschossenen Ergebnissen auch ordentlich zufrieden.

Annika Rennett auf der RSB BM WA 40m im FreienBlankbogen- und Recurveschützin Annika Rennett - RSB Bezirksmeisterschaft WA 40m im Freien

Die Bezirksmeisterschaft des Rheinischen Schützenbundes Bezirk linker Niederrhein 03 fand am Sonntag, den 28. Mai in Eversael statt. Wir sind relativ spät am Gelände des BSV Eversael 1748 e.V. eingetroffen, bemerkten aber noch rechtzeitig, dass auf unserer Scheibe die falsche Auflage hing, was aber schnell und problemlos behoben wurde. Das Wetter war anfangs sehr durchwachsen und Gewitter waren vorhergesagt. Also schnell Bogenkontrolle, Anmeldung und Einschießen bevor der Regen kommt.

An diesem Tag waren wir in der Bogenklasse Recurve Schüler A weiblich zu dritt angetreten und ich wusste das die Konkurrenz rechts neben mir auf Scheibe 4 über viel mehr Erfahrung verfügt. Es war ein spannender Wettkampf. Kurz vor Ende der 1. Hälfte kam dann das Gewitter und wir mussten unterbrechen. Anschließend galt es, noch die letzte Passe zu schießen, in der es prompt wieder anfing zu regnen.

Nach der ersten Hälfte lag ich mit 1 Ring und gesamt 282 Ringen vorne, was mir Hoffnung gab, das Duell zu gewinnen. Hier kam mir die jahrelange Erfahrung als Jagdbogenschützin zugute bei dem ich es gewohnt war, bei jedem Wetter auf dem Parcours zu schießen. Die 2. Hälfte lief ähnlich gut und ich konnte mich sogar noch etwas steigern. Das Wetter machte den anderen Schützen zu schaffen und ich konnte meine Stärke voll ausspielen. Auf das Endergebnis von 573 Ringen und den Bezirksmeistertitel bin ich sehr stolz, da dies für mich völlig unerwartet kam.

Bei der BVNW Runde in Düsseldorf flogen nicht nur die Pfeile tief!

Annika Rennett an der Schießlinie bei der BVNW Runde im Freien in Düsseldorf

 

 

 

 

BVNW Runde im Freien in Düsseldorf

Meine erste Runde im Freien und somit Premiere auf 50 m im Wettkampfeinsatz. Das Wetter war gnadenlos heiß und erreichte bei strahlendem Sonnenschein 32 °C. Zeitweise waren so viele Pappelpollen unterwegs das es den Anschein eines Schneesturms hatte.

Zu guter Letzt war der Platz vom Bogensport Wilhelm Tell Düsseldorf direkt hinter der Startbahn des Flughafens und alle 5 Minuten donnerte ein Flugzeug über unsere Köpfe hinweg. Eine Herausforderung an die mentalen Fähigkeiten. Ich startete hier als Gastschütze um die Qualifikation zur Landesmeisterschaft zu schießen. Als Ausgleich zu den äußeren Bedingungen, punktete die Mannschaft vom gastgebenden Verein mit Herzlichkeit und tollem selbstgebackenen Kuchen sowie kühlen Getränken.

Unter diesen Bedingungen, bin ich mit den geschossen Ringzahlen vollauf zufrieden. 50 m 255 Ringe, 40 m 276 Ringe, 30 m 250 Ringe und 20 m 301 Ringe ( Gesamt 1085 Ringe ).   

Annika Rennett an der Schießlinie bei der KM des Rheinischen Schützenbundes

Kreismeisterschaft RSB WA 40m im Freien

Die Kreismeisterschaft des Rheinischen Schützenbundes Bezirk linker Niederrhein 032 fand am Sonntag, den 14. Mai in Krefeld, auf dem Gelände des gastgebenden Vereins VFR Fischeln statt.  WA 40 m im Freien, mein allererstes Meisterschaftsturnier mit dem neuen Bogen und neuer Bogenklasse. Eine Herausforderung, die mir unheimlich viel Spaß macht und auf die ich schon lange hingefiebert habe. Endlich raus mit dem olympischen Recurve und Erfahrungen sammeln.

Obwohl ich schon Tage vorher das Visier auf die 40 m eingeschossen hatte, musste ich feststellen, dass es doch bei gleicher Entfernung große Unterschiede gibt und was alleine schon andere Licht- und Wetterverhältnisse ändern können. So hatte ich während der zwei Einschießpassen alle Hände voll zu tun, um mein Visier an die Gegebenheiten anzupassen. Zum Glück musste ich während des Turniers nur noch wenig korrigieren.Bei strahlendem Sonnenschein und nur einem lauen Lüftchen schoss ich in der ersten Hälfte für mich gute 272 Ringe. Mit dem letzten Pfeil fing es kurz an zu regnen aber bis zur zweiten Hälfte war die Sonne wieder da. Im zweiten Durchgang konnte ich mich trotz eines Patzers noch auf 276 Ringe steigern und bin mit meiner Leistung mehr als zufrieden, konnte ich doch mit der Gesamtringzahl von 548 Ringen den Kreismeistertitel holen und mein persönlich bestes Ergebnis auf 40 m erzielen.

Heiko Kirchner bei der LM Feld Wald Sachsen-Anhalt

Blankbogenschütze Heiko Kirchner - LM Feld / Wald SA

Am 13.und 14.05.17 fanden in Rotacker die Landesmeisterschaften Feld/Wald von Sachsen Anhalt statt. Der Wetterbericht hatte für das Wochenende Gewitter und Regen vorher gesagt und so kam es auch.

Am Samstag musste die Landesmeisterschaft zweimal wegen Blitz und Donner unterbrochen werden. Trotz aller Widrigkeiten haben die Veranstalter Grün-Weiß Hasselfelde das Turnier zu Ende gebracht und ich konnte mir mit 229 Punkten den 1. Platz sichern.

Am Sonntag in der Waldrunde regnete es von früh an bis zur Mittagspause, aber auch davon ließen sich die meisten Bogenschützen nicht abhalten, so dass auch diese LM zu Ende gebracht werden konnte.  Mit 329 Punkten belegte ich auch hier den 1. Platz und habe damit die Qualizahlen für die DM im September sicher.

Großes Lob an die Veranstalter, die alles getan haben um dieses Turnier trotz der widrigen Bedingungen durchzuführen.

 

 

 

Medaille 50 Jahre Bogensport EisenachJona Müller mit ihrem Scheibenpartner Gustav auf der Thüringer LMJona Müller mit Teamkollegin Silke Müller auf der Thüringer LM

Jona Müller und BSW-Teamkollegin Silke Müller präsentieren ihre Medaillen auf der Thüringer LMCompoundschützin Jona Sophie Müller - Thüringer LM BoV

Am 13.05.2017 wurde die Thüringer Landesmeisterschaft Bögen ohne Visier in Eisenach ausgetragen. Als Visierschützin startete ich in der Gästeklasse, die sogar vom Ausrichter (ESV Lokomotive Eisenach) separat prämiert wurde. Bei bestem Wetter gingen 40 Schützen an den Start, darunter 6 Mitglieder unseres Vereins. Nach Reglement des DBSV musste ich 36 Pfeile auf 30m sowie 36 Pfeile auf 20m schießen. Meine Verfassung war super und meine Laune auch, so startete ich gegen 9:30 Uhr in den Wettkampf. Auf der Distanz 30m ist mir wieder eine neue persönliche Bestleistung gelungen, die gleichzeitig auch einen neuen Deutschen Rekord bedeutete - 343 Ringe. Auch die 20m liefen mit persönlicher Bestleistung - 336 Ringe. Ich war mit Gustav vom ausrichtendem Verein ESV Lokomotive Eisenach auf einer Scheibe, wir zwei U12 "Compounder" haben uns gegenseitig sehr motiviert. Zur Siegerehrung durfte ich die Urkunden für den Deutschen Rekord in der Fita Gesamtrunde sowie für meine 3 Landesrekorde vom Thüringenpokal entgegennehmen, die ich schon wieder verbessern konnte.

Meine aktuellen Thüringer Landesrekorde in der U12 weiblich Compound lauten nun:

18m - 550 Ringe

20m - 336 Ringe

30m - 343 Ringe (Deutscher Rekord DBSV)

30+20m (einfache Runde) - 679 Ringe

30+20m (doppelte Runde) - 1310 Ringe (Deutscher Rekord DBSV)

Ich freue mich schon auf die Landesmeisterschaft FITA in Jena, dort werde ich wieder eine doppelte Runde (144 Pfeile) schießen. Ich hoffe ja immer noch auf den 1325er Fita Stern. ;-)

Adrian Hotz auf der Kreismeisterschaft Fita Feld in KarlsruheCompoundschütze Adrian Hotz - Kreismeisterschaft Fita Feld

Am 7. Mai fand die diesjährige Kreismeisterschaft Fita Feld des DSBs in Karlsruhe statt. Ich startete in der Juniorenklasse Compound und durfte somit die Erwachsenenentfernungen schießen.

Das Turnier ging für mich schon früh mit der Anfahrt los. Bei bewölktem Wetter mit einzelnen Regenschauern startete das Turnier gegen 9:00 Uhr auf dem Gelände der Karlsruher. Im ersten Durchgang wurden alle unbekannten Entfernungen geschossen. Meine Vorbereitungsrunde für die Fita Feld war mehr als nur ausbaufähig. Deshalb waren die Erwartungshaltungen, nicht allzu hoch. Überraschenderweise verlief der erste Durchgang über weite Strecken recht gut, weshalb ich mit 188 Ringen Platz eins belegte.

Durchgang Nummer zwei, startete nicht so gut wie Durchgang Nummer eins. Anfänglich dachte ich, es läge an meiner Ausdauer. Die Pfeile flogen kreuz und quer nur nicht ins Gold. Wie sich später herausgestellt hat, war eine Schraube des Cams locker. Dadurch hatte ich bei jedem Schuss andere Einstellungen am Bogen. Mit weiteren 156 Ringen kam ich auf ein Gesamtergebnis von 344 Ringen und einen ersten Platz. 

Gruppenbild auf der Gaumeisterschaft Oberfranken West in MühlhausenRecurveschütze Jacob Hetz - Gaumeisterschaft WA im Freien

Am 07. Mai 2017 fanden Mühlhausen die Gaumeisterschaften des Gaues Oberfranken West (DSB) statt. Wir schossen alle an einem Tag und in einem Durchgang, glücklicherweise schoss meine Mama auch mit, sodass ich nicht selber fahren musste. Ich ging ohne jegliche Einstellung in den Wettkampf, mein Setup war noch nicht 100% eingestellt und ich arbeite noch an der Umsetzung der Technik.

Ich startete in der Herrenklasse, in der ich mich im Jahr davor gut etablieren konnte. Das Wetter war eigentlich ganz gut, geschlossene Wolkendecke, fast Windstille und ca. 16 Grad. Der erste Durchgang startete durchwachsen und lief so weiter, mit Mühe konnte ich 311 Ringe erreichen. In der langen Pause wurde geredet und gegessen. Ich wärmte mich rechtzeitig auf damit ich mental und körperlich wieder fit werde. Die ersten Passen verliefen gut, jedoch zog dann eine Flaute (ergebnistechnisch) ein, die bis zum Schluss anhielt, so erzielte ich nur 313 Ringe.

Dies hieß Platz 1 im Einzel. Während des ersten Durchganges gab es noch einen kleinen Aufreger auf meiner Scheibe, denn einen Schützen brach der Wurfarm im Abschuss. Zum Glück ist ihm nichts passiert und ich hoffe, er wird sich für das richtige Paar Wurfarme entscheiden. Trotz dieses Vorfalls war die Stimmung auf meiner Scheibe, wie auch auf den anderen sehr gut, das einzige Manko war, dass es keine Semmeln belegt gab und meine Scheibe so hart war, dass wir zu dritt die Pfeile ziehen mussten.

Die Sieger des 27. StrauspokalRecurveschützin Patricia Fechner - 27. Strauspokal

Bereits zum 27. Mal wurde am 1. Maiwochenende der Strauspokal ausgetragen und damit die Freiluftsaison eröffnet. Zur Erinnerung bekam jeder Schütze einen Schlüsselanhänger. Wir hatten mit dem Wetter Glück, nachdem vorher eher winterliche Temperaturen und regnerisches Wetter herrschten. Die Temperatur war zwar mit 17˚C nicht übermäßig warm, aber die Sonne schien ab und zu und es war trocken. So war die Stimmung bei allen Schützen gut.

Geschossen wurde eine komplette FITA-Runde. Für die Damen Ü40 mit den Recurvebogen bedeutet das jeweils 36 Pfeile auf 70m, 60m, 50m und 30m, ein langer Tag für alle Beteiligten. Begonnen haben wir pünktlich 9:00 Uhr und erst gegen 18:00 Uhr standen die Sieger fest. Durch den wetterbedingten Trainingsmangel waren meine Erwartungen nicht so hoch; als Ziel hatte ich mir vorgenommen, die 1100 Ringe zu schaffen.

Ich kam recht gut in den Wettkampf und das Gefühl beim Schießen war locker und entspannt. Die 70m liefen dann auch recht gut, es standen 276 Ringe auf meinem Ergebniszettel. Nach einer kurzen Pause nahmen wir dann die 60m in Angriff. Hier lief es erstaunlich gut für mich und ich konnte am Ende 290 Ringe verbuchen. 

Nach einer etwas längeren Mittagspause folgten die 50m. Die erste Passe war etwas verhalten, aber ich konnte mich immer mehr steigern und so kam ich am Ende auf 283 Ringe und ich jubelte innerlich. Aber ich merkte, dass die Kondition so langsam am Ende war. Die anschließende Pause tat richtig gut und war durch den Auflagenwechsel zum Glück auch etwas länger. Die ersten Passen auf 30m liefen noch gut, aber nach der Hälfte lies die Kondition dann merklich nach. So kam ich nur auf 292 Ringe. Aber trotzdem war ich zufrieden, habe ich doch mit 1141 Ringen mein Ziel deutlich übertroffen.

Mit diesem Ergebnis landete ich in meiner Altersklasse auf dem 1. Platz. Zur Medaillenwertung wurden aber einigen Klassen zusammengefasst; ich wurde mit den Ü55 Herren und den U20 Damen gewertet. Hier konnte ich die Silbermedaille erringen, eine schöne Belohnung. Nun heißt es, das inzwischen bessere Wetter zu nutzen und an der Verbesserung der Kraftausdauer und Kondition zu arbeiten.

Nichts als Regen bei der LM Feld/Wald in HasselfeldeMarten Hecht wird Vize bei der LM Feld / Wald in HasselfeldeCompoundschütze Marten Hecht - LM Feld / Wald BSSA

Am 13./14.05.2017 war ich zur Landesmeisterschaft Feld bzw. Wald des BSSA in Hasselfelde/Rotacker. Ausrichter war an beiden Tagen der Sportverein Grün-Weiß Hasselfelde. Die Anfahrtszeit betrug 45 Minuten durch die tolle Landschaft des Harzes. Fast schon traditionell finden die Landesmeisterschaften rund um die Wälder des Waldbades bzw. des Hoyerteiches statt. 

Gestartet wurde am Samstag bei tollem Wetter in die Feldrunde. Es hatten sich 89 Schützen eingefunden, davon starteten neben mir noch 2 weitere in meiner Klasse U14, männlich, Compound. Ich hatte eine schöne Gruppe. Sehr zum Leidwesen eines anderen Schützen ist mir ein Robin-Hood-Schuss gelungen. Wir staunten nicht schlecht, als wir an die Ringscheibe kamen und mein Pfeil in seinem steckte! 

Im Verlauf des Vormittags zogen Gewitter auf, so dass das Turnier für ca. zwei Stunden unterbrochen werden musste. Klatschnass zogen wir in die 2. Runde, um kurz vor Ende wegen Gewitters und Starkregen noch einmal zu unterbrechen. Meine Schiesskünste bescherten mir an diesem Tag mit 228 Punkten wieder eine Silbermedaille.

Am 14. Mai starteten 80 Schützen bei beginnendem Regen in die Waldrunde. Meine Gruppe war die gleiche wie am Vortag, meine Gegner auch. Nach kurzer Zeit war ich total durchnässt, die Schiesskladde weichte schon auf. Der Regen hielt auch die nächsten beiden Stunden an, so dass unsere Gruppe und somit auch ich das Turnier nach 10 Zielen abbrach. Es schüttete wie aus Kannen (ca. 33 Liter pro Quadratmeter). Nach mir haben auch meine Kontrahenten aufgegeben. Auch an diesem Tag fuhr ich mit einer Silbermedaille nach Hause. Ein wenig geärgert habe ich mich im Nachhinein dann doch, als ca. 1 Stunde später wieder die Sonne rauskam. Schade...

Compounder Marten Hecht wird auch bei der LM 3D in Schadeleben VizemeisterLM 3D BSSA

Am 29./30.04.2017 richtete mein Verein, der Bogensportverein Bode-Selke-Aue 1997 e.V., die Landesmeisterschaft 3 D des BSSA in Schadeleben aus. Da ich an beiden Tagen vor Ort übernachtete, war die Anreise ganz einfach 😄 Es nahmen ca. 125 Schützen teil.

Am Samstag, während der skandinavischen Runde, war es bedeckt. Es regnete aber zum Glück nicht. Ich hatte eine tolle Gruppe. Ca. 5 km ging es bergauf und bergab. In meiner Bogen- und Altersklasse waren wir zu viert, am Ende des ersten Tages landete ich auf dem 2. Platz. Am nächsten Morgen ging es bei frostigen Temperaturen in die Hunterrunde. Bei schönem Sonnenschein beendete ich das Turnier. Meine 489 Punkte brachten mir eine Silbermedaille ein.

Blankbogenschütze Hannes Hecht - LM 3D BSSA

Vom 29.04 - 30.04.2017 war ich bei der Landesmeisterschaft 3D im Seeland in Schadeleben. Da das Turnier von unserem Verein (Bode-Selke-Aue) ausgerichtet wurde, waren wir schon ab Freitag im Einsatz. Das Wetter an diesem Wochenende war ok, es hat nicht geregnet. An beiden Tagen schossen wir auf einem Parcours mit 28 3D Tieren. Es waren insgesamt 125 Starter. Leider war ich Einzelstarter in meiner Bogenklasse Blankbogen U 17 und wurde so mit genau 500 Punkten Erster. Versöhnt hat mich, dass ich einer von 7 Schützen ohne Visier mit über (bzw. genau) 500 Punkten war. Das Gelände dort war sehr abwechslungsreich, das heißt, es gab bergauf-, bergab- und auch gerade Schüsse. In 2 Wochen gehts nach Braunlage zur Bowhunterchampionship der AAE. Das wird bestimmt eine super Vorbereitung auf die WBHC in einigen Wochen in Florenz.

Blankbogner Hannes Hecht bei der LM 3D BSSA in SchadelebenBlankbogner Hannes Hecht bei der LM 3D BSSA in SchadelebenBlankbogner Hannes Hecht bei der LM 3D BSSA in Schadeleben

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