Menu

Romanian Federation Cup in Bukarest

10.06.2014 00:00 | Sponsoring

Romanian Federation Cup in Bukarest

Romanian Federation Cup in Bukarest

Hier eine Zusammenfassung unserer Schützin Annedore Röbisch: "Die Anreise war diesmal etwas weiter als gewöhnlich -  erst ging es mit dem Auto nach Tegel, dann Flug bis Bukarest, abgeholt wurden wir dort mit dem Auto durch Ionut Paulet. Besonders schön war die Herzlichkeit, mit der ich und mein Mann Helfried vom Veranstalter aufgenommen wurden, inklusive eines Gastgeschenkes (T-Shirt). Da die Königsfamilie abgesagt hatte, wurde der ursprünglich als Royal-Trophy International ausgeschriebene Wettkampf kurzfristig als Qualifikationsturnier der Rumänischen Nationalkader für die Qualifikation zum Weltcup als "Romanian Federation Cup" ausgetragen. Es war also vom 9.-11.Mai 2014 kein breites Teilnehmerfeld, sondern nur die Spitzenkräfte des Rumänischen Bogensportverbandes vertreten. Organisiert vom Bogensportverein Bukarest, fand der Cup auf einem Ausweichplatz der Trapp/Skeet-Schützen statt, weil der eigentliche Bogenplatz wegen starken Regenfällen leider unter Wasser stand.
Romanian Federation Cup in Bukarest Ungewohnt war das ständige Gewehrknallen von der Seite und im Hintergrund, da neben dem Bogenplatz die Gewehrschützen trainierten. Auch das Gehen über Patronenhülsen und Tonscherben störte doch ein wenig die mentale Verfassung auf diesem Platz. Das durchwachsen frühlingshafte Wetter (ein wenig Wind) war aber zum Schießen ok. In der Olympisch Recurve Damenklasse waren meine Gegner nur die fünf rumänischen Kaderschützinnen. Bei den Männern, wo auch Ionut Paulet an den Start ging, gab es erheblich mehr Starter. Die  2 x 36 Pfeile Qualifizierungsrunde über 70 m verlief leider nicht so optimal, weil ich in der letzten Passe zweimal patzte und nur in den Viererring traf. Da fehlten die Ringe, um ein Ergebnis von 600 Ringen zu erreichen. Trotzdem 3. Platz! Im Viertelfinalkampf gegen die 6-Platzierte gab es einen 6-2 Sieg, im Halbfinale gegen die im Vorkampf auf dem 2. Platz liegende Rumänin gab es einen 6-0 Sieg. Nur im Endkampf gegen die beste der Rumänischen Nationalmannschaft spielten meine Nerven nicht mehr so ganz mit, so dass ich nervöser schoss als zuvor. Ergebnis: Finale mit 0-6 verloren.
Der 2. Platz ist aber ein schöner Erfolg. Da man nicht so oft im Ausland an den Start geht, war es schon eine besondere Situation und Anspannung, das eigene Land gut zu vertreten. Insofern war man nicht ganz so locker wie gewohnt. Trotzdem habe ich den Wettkampf als ein sehr schönes Erlebnis in Erinnerung."

Kommentar eingeben

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.