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Landesmeisterschaften Feld, Wald, 3D 2018

21.06.2018 14:00 | Sponsoring

Hier ist Annika Rennett auf dem Klosterturnier unterwegs

Ob Landesmeisterschaft in Thüringen, Sachsen oder Sachsen-Anhalt, ob Feld, Wald oder 3D – unsere Schützen waren wieder hochmotiviert dabei. So konnte unser Neuzugang Linda Mentzel ihre persönlichen Bestleistungen mit dem Material der Bogensportwelt gleich mehrfach steigern und erzielte damit drei neue Landesmeistertitel – unseren Glückwunsch!

Compoundbogenschützin Linda Mentzel - Thüringer LM 3D:

Linda Mentzel mit ihrem neuen Bogen auf der LM 3D in SchlotheimDas Wetter war in Schlotheim schon fast ZU schön

Heute schoss ich die Hunterrunde der Thüringer Landesmeisterschaft 3D in Schlotheim, bei welcher ich den Wert  von Sachsen verbesserte und somit eine neue persönliche Bestleistung aufstellte. Nachdem ich gestern früh, mit meinem Papa, angereist bin, schoss ich die Waldrunde. Durch den Hainich-Grandprix waren es ziemlich viele Starter, knapp 200. Die High Mountains Archers Schlotheim stellten einen sehr anspruchsvollen Parcours.

Durch die lange Laufstrecke, etwa 10km, und die extreme Wärme, war der Wettkampf sehr anstrengend. Zu Beginn war ich, wie immer, etwas aufgeregt, doch dies legte sich nach dem Einschießen. Mit dem Endergebnis war ich sehr zufrieden, auch wenn die gestrige Schießleistung mich nicht komplett überzeugte, da ich mich einige Male bei den Entfernungen verschätzte, was heute, also bei der 1-Pfeil-Runde besser lief. Insgesamt schoss ich 481 Punkte und landete damit auf dem ersten Platz.

David Ris' Pfeile fanden auf der Thüringer LM ihr Ziel

Compoundbogenschütze David Ris:

Da Amke und ich ja wieder für den hessischen Bogensportverband im Teamwettbewerb des Deutschlandpokals starten, mussten wir uns wieder neben „unserer“ Landesmeisterschaft in Hessen auch eine zweite aussuchen, wo das Team Hessen mit mindestens fünf Startern anwesend sein würde. Nach einigem hin und her wurde dann die LM in Thüringen ausgesucht. Für uns bedeutete das zwar eine recht lange Anfahrt, aber was macht man nicht alles fürs Team.

David war in bester BegleitungAlso ging es freitags um drei gen Schlotheim. Vor Ort trafen wir uns mit einigen guten Bekannten aus Sachsen und Thüringen, mit denen wir zusammen eine Ferienwohnung bewohnten. Samstagmorgen ging es dann gut gelaunt und gut gestärkt gen Schlotheim. Beim Aufbauen des Bogens musste ich feststellen, dass ich meine Entfernungstabelle in der Unterkunft gelassen hatte. Also ab ins Auto und die 16 Kilometer zur FeWo geflogen. Dadurch blieb keine Zeit mehr fürs Einschießen, was für mich immer schlecht ist. Dafür war ich mit meinem hessischen Teamkollegen Hubert Sinko in einer Gruppe. Der schießt richtig stark mit dem Langbogen und mit ihm wird es nie langweilig in der Gruppe.

Die ersten Ziele liefen dann auch sehr gut. Doch dann folgten eine Reihe Ziele auf offener Fläche, kaum Anhaltspunkte zum Schätzen. Und so handelte ich mir für meine Verhältnisse relativ viele Körpertreffer ein. Dementsprechend war ich abends auch relativ genervt. Amke hatte gewohnt stark geschossen und ging mit gemütlichem Polster in den zweiten Tag. Ich stand ebenfalls auf Rang 1, konnte und wollte aber mit meiner Leistung nicht zufrieden sein. Abends mussten wir dann noch mit unserem alten Rüden (13 Jahre) in die Tierklinik, da er ein trübes Auge bekommen hatte und unter starken Schmerzen litt. Als wir endlich im Bett lagen, war es dann auch schon nach Mitternacht.

David Ris konnte sich so über den Landesmeister-Titel freuen

Die Hunterrunde lief ein wenig besser. Zwar wollten in der ersten Hälfte auch die X-er nicht so richtig fallen, aber nach einigen Schüssen konnte ich mich wieder fangen und begann, meinen Stiefel zu schießen. Am Ende des Tages konnte ich mit fast 30 Ringen Vorsprung den Topscore des Turniers einreichen und die Gästeklasse sogar mit 56 Ringen Vorsprung gewinnen. Auf der Heimfahrt erreichte uns dann der Hilferuf zweier mit dem Auto liegen gebliebener Sportsfreunde, die wir dann 16 Kilometer abschleppten. Dabei haben wir uns eine Schraube in den Reifen eingefahren und so musste ich noch den Reifen wechseln. Nach einigen Stunden Fahrt kamen wir dann hundemüde zu Hause an – was für ein Wochenende…

David und Amke im sachsen-anhaltinischen Drübeck

Landesmeisterschaft 3D Sachsen-Anhalt | Corny-Cup in Drübeck:

Da die Landesmeisterschaft 3D des Rheinischen Schützen-Bundes dieses Jahr genau in unseren Familien-Sommerurlaub fällt, haben meine Frau Amke Hesse und ich nach einem Ausweichtermin gesucht. Da kam uns die offene Landesmeisterschaft 3D in Drübeck/ Sachsen-Anhalt gerade recht. Zwar war es ein langer Ritt, aber für mich war es auch eine Möglichkeit, mal wieder in den Harz zu kommen, wo ich während meines Studiums in Göttingen viele Jagdtage verbracht habe.

Also fuhren wir Freitag direkt nach der Arbeit los und erreichten um kurz nach 20 Uhr müde aber zufrieden unsere Unterkunft: Ein altes Kloster, in dem eine Tagungsstätte eingerichtet wurde. Wirklich schön und bezahlbar. Auch das Frühstück am nächsten Tag war ausgezeichnet und so starteten wir gut gestärkt und bei bestem Wetter in den Tag.

Auch hier flogen die Pfeile weitestgehend, wie sie sollten

Vor Ort angekommen gab es erstmal ein Wiedersehen mit einigen Schützen, die auch bei der WM in Frankreich dabei gewesen sind. Und mit Sascha Pflug sollte ich auch den Tag zusammen schießen. Nach ein paar erklärenden Worten der Kampfrichter – beim DSB geht es ja immer sehr förmlich zu – und einer Warnung der Ausrichter vor den Myriaden an Mücken ging es dann los.

An der ersten Scheibe direkt ein Hammer: Kleine Karnickel auf 22 Meter. Keine allzu leichte Aufgabe. Und das unter ständigen Angriffen von stechwütigen Moskitos. Da hilft nur eins: Autan in rauen Mengen. Das Schießen lief bei mir recht gut, allerdings hatte ich zweimal Pech und lag knapp außerhalb des Kills. Und nach WA-Wertung tun Körper richtig weh. Sascha schoss eine sehr gute Runde. In der zweiten Hälfte lief es dann bei mir wieder besser und ich schoss viele 11er. So wurde es nochmal richtig spannend. Allerdings leistete ich mir beim letzten Ziel noch einen dicken Patzer und verlor nochmal ein paar Ringe auf meinen direkten Kontrahenten.

So war es für mich am Ende ein 2. Platz mit recht gutem Ergebnis von 473 Ringen. Hätte ich mir diese dummen Patzer am Ende nicht erlaubt, wäre ich mit guten 480+ rausgekommen. Aber dann muss man sich halt bis zu Letzt konzentrieren. Der WA3D-Modus mit Spot-Wertung ist sehr fordernd, macht aber auch sehr viel Spaß, da hier wirklich gute Schützen belohnt werden.

Wie? Zwei Turniere an einem Tag? Naja, nicht wirklich zwei Turniere, aber der ausrichtende Verein hat neben der Landesmeisterschaft auch den alljährlichen Corny-Cup ausgeschrieben. Das Turnier war dasselbe. Aber nicht jeder Corny-Cup-Teilnehmer hatte sich für die Landesmeisterschaft gemeldet und nicht jeder Schütze, der die Landesmeisterschaft geschossen hat, war beim Corny Cup gemeldet. Und so konnte ich mir nach Silber bei der Landesmeisterschaft beim Corny-Cup noch einen ersten Platz sichern. Ach ja, das Bratwurst-Schießen habe ich ebenfalls gewonnen – lecker!

Linda Mentzel bei der Offenen LM Feld/Wald in Sachsen-Anhalt

Compoundbogenschützin Linda Mentzel - Offene LM Feld/Wald in Sachsen-Anhalt:

Entfernungen richtig schätzen - unverzichtbar beim Wettkampf

Am Tag vor der Offenen Landesmeisterschaft Feld in Hasselfelde sind mein Trainer, Papa und ich angereist. Wir schliefen in einer Ferienwohnung, die von einer sehr netten älteren Dame vermietet wurde. Die Landesmeisterschaft des BSSA fand am Waldbad in Hasselfelde statt. Der Parcours war sehr anspruchsvoll gestellt und das eindrucksvollste Ziel war ein 60m Schuss direkt über das Wasser. Die Feldrunde machte mir sehr viel Spaß, da ich allgemein gern auf Scheiben schieße. Die Feldrunde hatte ich bisher nur mit Jagdbogen geschossen, weshalb es eine ziemliche Umstellung war, da nun die teils bekannten Entfernungen relevant wurden. Ich schoss 261 Punkte, mit denen ich sehr zufrieden war und meine Bogenklasse gewann, sowie mir den 250 Ringe Feldstern des DBSV erkämpfte.

Sonntag schloss ich die Waldrunde mit 345 Punkten ab, welche mir den 12er Stern einbrachte. Wie auch am ersten Tag kam ich optimal in den Wettkampf rein, doch das Schätzen der Entfernungen fiel mir sehr viel leichter als am Vortag. Das Wetter war an beiden Tagen sehr gut, wenn nicht sogar etwas zu warm. Bei dem Wettkampf traf ich einige bekannte Gesichter, auch Thüringer, welche wie ich in der Gästeklasse starteten.

Auch in Rohr erwartete Linda wieder bestes Sommerwetter und trotz der Hitze sicherte sie sich jeweils den 1. Platz

LM Feld/Wald Thüringen in Rohr:

Diesmal ging es für mich im Feld-/Waldformat um Medaillen. Ich bestätigte mit meinen Ergebnissen die Vorleistung des letzten Wettkampfes in Hasselfelde. Die Landesmeisterschaft in Rohr war von der Starteranzahl verglichen mit Sachsen-Anhalt etwas kleiner, doch ebenso gut gestellt. Von meinem Verein waren nicht nur mein Trainer, sondern auch zwei weitere Schützen am Start. Die späte zweistündige Fahrt am Freitagabend (Ich war noch von der Greizer Landrätin zur Sportlerehrung eingeladen) überstand ich sehr gut und ging motiviert in den Wettkampf.

Ich hatte eine sehr nette Gruppe, mit der ich mich recht viel während des Laufens unterhielt. Es war an beiden Tagen extrem warm, was mir einen ordentlichen Sonnenbrand bescherte. Außerdem gab es zahlreiche anspruchsvolle Ziele, die ich aber voller Begeisterung beschoss. Durch die Hitze waren beide Tage extrem kräftezehrend, weshalb ich meine Schusstechnik etwas missachtete und somit etwas leistungstechnisch abbaute. Der Parcours befand sich zum Teil in einem Kalksteinbruch, was ich ziemlich interessant fand. Die allgemeine Stimmung am Wettkampfort war sehr entspannt und somit angenehm. Die SG Wichtshausen hatte den Wettkampf gut organisiert.

Die LM Feld in Rohr war schön gestellt

Blankbogenschützin Silke Müller:

Zum ersten Mal hatte ich mich entschieden, an einem Feld/Wald Turnier teilzunehmen. Die Thüringer Landesmeisterschaft dazu, fand in einer der schönsten Gegenden, im Thüringer Wald statt. Die Bogenschützen des Vereins SG Wichtshausen haben diese Meisterschaft in Rohr ausgetragen. Leider nehmen an diesen Turnieren immer weniger Bogenschützen teil, ist es doch sehr anspruchsvoll, wie auch ich noch feststellen sollte.

Schön, aber auch durchaus anspruchsvoll...Da es bis nach Rohr 180 km Fahrstrecke waren, sind wir schon sehr sehr früh von zu Hause losgefahren. Die Sonne ging auf, und auf einigen Abschnitten der Strecke zeigte sich über den Feldern ein leichter Nebel. Ein schöner Anblick. Trotz Autobahn brauchten wir ca. 1:1/2h bis nach Rohr, auf den Hundesportplatz. Die Mitglieder des Hundesportvereins hatten die Verpflegung übernommen. Angekommen begrüßten uns schon einige bekannte Bogenschützen. Mein Mann und ich hatten Stühle und einen Tisch mitgenommen, und bevor es losging, konnten wir noch etwas frühstücken und den Ausblick genießen.

Die Anmeldung lief wie gehabt und die Bogenkontrolle ergab keine Beanstandungen.  Pünktlich 9:30 Uhr wurden wir Bogenschützen begrüßt und durch die Kampfrichter gab es noch den ein und anderen Hinweis auf die WKO des DBSV. Wir begannen am Ziel 4 mit einer bekannten Entfernung. 45m stand da und ich fing gleich an mit 2 Fehlschüssen und ein Pfeil landete in der 2.  Na gut, ist der Anfang, dachte ich. Dann die zweite Scheibe, alle drei Pfeile in der Wertung. Geht doch. Und dann kamen wir nach einiger Laufstrecke zur dritten Scheibe. Kein Pfeil ein Treffer, alle zu kurz geschossen. Für mich an dieser Stelle die Bestätigung - Feld schießen ist nicht meins. Aber, oft kommt es anders. Es blieb die einzige Nullrunde. Denn nun kamen meine Entfernungen. Von Scheibe zu Scheibe konnte ich mich steigern und mich auch mit meinen gekürzten Pfeilen mehr und mehr einschießen. Auch auf 50 m musste ich zwar mächtig übers Ziel halten, aber alle Pfeile landeten in guten Wertungspunkten.

Silke traf in Rohr auf Heiko und Linda und natürlich wurde noch geplauscht

Gesteigert hatte sich aber auch die Außentemperatur. Die Sonne zeigte ihr ganzes Können. Dazu waren wir überwiegend in einem Steinbruch und auf der Wiese unterwegs. Bergauf und Bergab, das schlauchte. Nach fünf Stunden und 2l Wasser standen am Ende 199 Ringe auf meiner Scorekarte. Anfangs dachte ich, dies wäre ein schlechtes Ergebnis, aber als ich die Ringzahlen auf der Auswertung sah, war ich doch mächtig stolz auf mein Ergebnis. Für mich gab‘s den ersten Landesmeistertitel Feld und damit die Goldmedaille. Auch Heiko und Linda vom BSW TEAM  haben erfolgreich an der LM teilgenommen und nach der Siegerehrung konnten wir ein gemeinsames Foto machen und uns über Erfahrungen austauschen.

Mit unseren Vereinskollegen ließen mein Mann und ich den Tag ausklingen. Jedoch mussten wir an diesem Abend auch wieder nach Hause. Und so waren wir nach diesem Tag sehr erschöpft und müde, was nicht zuletzt auch mit den sommerlichen Temperaturen zusammenhing. So entschieden wir kurzfristig, nicht an der LM Wald teilzunehmen. Aber im kommenden Jahr werden wir wieder eine Feld/Waldrunde mitschießen.

Compoundbogenschütze Leon Hollas - 29. Pokalwettkampf in Dresden

Die Pokalgewinner von Dresden

Auf der Sportanlage Narzissenweg wurde auch in diesem Jahr wieder der Pokalwettkampf vom Dresdner Bogenschützenverein ausgerichtet. Dabei ist besonders der namensgebende Wanderpokal für die beste Recurvemannschaft hervorzuheben. Geschossen wurden insgesamt 144 Wertungspfeile auf vier Entfernungen. Pünktlich um neun Uhr begann das Einschießen. Insgesamt nahmen etwa 40 Leute an dem Wettkampf teil. Dabei entfielen fünf Schützen auf die Klasse Herren Compound. 

Das Wetter war nahezu ideal - kaum Wind und angenehme Temperaturen. Trotzdem hatte ich mit mir selbst zu kämpfen, sodass ich leider nicht das Maximum herausholen konnte. Am Ende standen 1377 Ringe zu Buche, die mir den ersten Platz in meiner Klasse sicherten. Zudem gewann ich noch einen kleinen Pokal als bester Compoundschütze, wobei hier über die Anzahl der geschossenen Zehner gewertet wurde. Erst nach dem Wettkampf stellte sich heraus, dass ich auf 70 Meter auch einen neuen Sachsenrekord geschossen hatte. Alles in allem also ein langer, aber erfolgreicher Tag. 

Anne Röbisch an der Zielscheibe in Leipzig

Recurveschützin Annedore Röbisch - Pokalturnier Dessau | Preisgeldturnier Leipzig:

Das Dessauer Pokalturnier war gut besucht

Das Pokalturnier in Dessau am 20.05.2018 und das Preisgeldturnier in Leipzig am 26.05.2018 sind interessante und gut besuchte Turniere, bei denen ohne Druck von Meisterschaften oder Qualifizierungsstress getestet werden kann, wie die Vorbereitung auf die Freisaison bis dahin gelungen ist. In Dessau fanden sich mehr als 70 Sportler ein und mehr als 80 in Leipzig.

Da an beiden Tagen wettermäßig sehr gute Bedingungen herrschten, konnte mit guten Ergebnissen gerechnet werden. Annedore wollte nach der verletzungsbedingten Pause des vergangenen Jahres eine Bestätigung, dass sie schon wieder im Aufbautraining über die Entfernungen der 144-Runde einen soliden Stand erreicht hat. Als Einzelstarterin in Ihrer Wettkampfklasse in Dessau mit 1254  Ringen und als Siegerin in Leipzig mit 1273 Ringen und mehr als 100 Ringen Vorsprung zur Zweitplatzierten gelang ihr das überzeugend. Reserven zeigten sich besonders noch bei den längeren Entfernungen. Mit diesem Stand der Fitness kann sie beruhigt in die nächsten Turniere gehen.

Recurvebogenschützin Annika Rennett – Klosterturnier Willebadessen

Annika Rennett auf dem Klosterturnier in Willebadessen

Am Pfingstsonntag den 20. Mai,  reisten wir bei herrlichem Sonnenschein zum Klosterturnier in Willebadessen an. Ausrichter ist das Bogenstübchen von Peter Rennemann. Wie immer erwartete uns ein leckeres Frühstück mit frisch geschmierten Brötchen, Kaffee und Kakao. Die Anmeldung verlief reibungslos und es war auch noch Zeit, um sich ein wenig einzuschießen. Neben meiner Schwester Melissa und meinem Vater gesellten sich noch 2 Primitivbogner und eine Langbognerin in unsere Gruppe. Die Sechser-Gruppe war sehr harmonisch und es machte sehr viel Spaß, auf die zumeist selbstgebauten Tiere zu schießen.

Da ich einen neuen schwereren Satz Pfeile im Einsatz hatte, klappte es heute nicht ganz so gut und so manches Kill war verschenkt. Der Spaßfaktor stand an diesem Tag im Vordergrund und so war das Turnier ein voller Erfolg. Während wir im Parcours unterwegs waren, fand auf der Wiese am See ein Cloud Turnier statt. Wie zu erwarten, war es dann auch bei der Siegerehrung relativ knapp in der gemischten Jugendklasse. Mit nur 4 Ringen Vorsprung ( 476 Ringe ) hatte ich das diesjährige Klosterturnier gewonnen.

Meinen Glückwunsch auch an meine Vereinskollegin Corny Schwarz vom BSC Düsseldorf welche mit dem Langbogen gleich an beiden Turniertagen gewonnen hat. Leider klappte es bei uns allen nicht beim Robin Hood-Schießen, das zur Überbrückung bis zur Siegerehrung geschossen wurde.

Compoundbogenschütze Leon Konradi – Pfingsturnier

Am 19.05.2018 war ich auf dem Pfingstturnier in Eime beim KKSV Eime-Dunsen. Dieses war das erste Freiluftturnier in 2018 und ich freute mich riesig, die alten bekannten wiederzusehen und natürlich auch neue Leute an der Schießlinie kennen zu lernen. Dieses Turnier hat in meinem Turnierkalender bereits einen festen Eintrag, da es ein befreundeter Verein von meinem Stammverein, dem Rosenthaler Bogensport Club Duderstadt ist. Auf diesem Turnier startete ich bereits das 4. Mal.

Am Samstagmorgen ging es um 10.00 Uhr los. Zusammen mit meinem Vater und meinem Bruder, welche auch schießen mussten, und meiner Mutter, die nur als moralischer Beistand dabei war, machten wir uns auf den Weg. Nach etwa eineinhalb Stunden waren wir am Bogenplatz in Eime angekommen. Da dieses Turnier mit etwa 100 Startern in zwei Gruppen geschossen wird, konnten wir uns noch etwas entspannen, dem ersten Durchgang zusehen und uns auf das Turnier vorbereiten. Es herrschte herrlichstes Turnierwetter: Blauer Himmel und 24 Grad.

Leon Konradi in Eime an der SchießlinieLeon trat beim Pfingstturnier auf 18m anAuch das Punkte aufschreiben gehört zum Wettkampfgeschehen

Da ich mit dem neuen Material sehr gut zu Recht komme und ich zuletzt ein sehr gutes Training hatte, freute ich mich, den neuen Bogen endlich einmal unter Turnierbedingungen zu schießen. Und es ging gleich sehr gut los. Bereits in den ersten Passen auf 25 Meter traf ich richtig gut und konnte natürlich so mein Selbstvertrauen aufbauen. Der erste Durchgang verlief dann fast wie von alleine und am Ende des Durchgangs standen mir dann 327 Ring zu Buche.

Der zweite Durchgang konnte kommen. Nach einer 40 Minütigen Pause ging es weiter auf die 18 Meter, Und ich habe mein Visier in den Trainings vorher vernünftig eingeschossen. Ohne weiteres Stellen eröffnete ich gleich mit einer 30er Passe. So konnte es gerne weitergehen. Und es ging auch so weiter. Am Ende des Durchgangs konnte ich mit 339 Ringen schließen, was dann in der Endwertung 666 Ringe macht und mir den ersten Platz beschert hat. Die 666 Ringe waren im Übrigen auch mein bisher bestes Ergebnis überhaupt. Leider gab es auf diesem Turnier nur einen Mitschützen in meiner Altersklasse. Jetzt starten wir erst einmal in einen regelrechten Turniermarathon. Die nächsten vier oder fünf Wochen bin ich jetzt jedes Wochenende auf einem Turnierplatz. Ich freue mich Mega, mit diesem Bogen schießen zu können und zu dürfen.

3. Schladener Bogenturnier

Am Sonntag, 27.05.2018 war ich auf dem 3.Schladener Bogenturnier in Schladen bei Wolfenbüttel. Begrüßung und Einschießen war bereits um 9.00 Uhr. Da wir 90 Minuten Anreise hatten, ging es bereits um 6.30 Uhr los. Das ist ja so gar nicht meine Uhrzeit. Am Platz angekommen, erwarteten uns bereits zwei weitere Schützen aus unserem Verein, die Ausrichter und ein bestens vorbereiteter Schießplatz. Auch waren wieder viele Bekannte aber auch neue Gesichter vor Ort. Pünktlich um 9.00 Uhr begrüßten uns die Ausrichter und dann ging es auch gleich mit dem Einschießen los.

Um 10.00 Uhr begannen dann die Wertungspfeile. Leider war zwischen Einschießen und Wertungspfeilen noch fast 20 Minuten Pause. Das hat mich etwas aus dem Rhythmus gebracht. Dementsprechend ging es etwas holprig los aber ich hab mich schnell gefangen und so standen zum Ende des ersten Durchgangs 322 Ringe auf meinem Schießzettel. Dann war Pause.  Auch ungewohnt, fast 50 Minuten, also eigentlich ziemlich lange. Inzwischen stand die Sonne hoch am Himmel und es hatte fast 30 Grad.

Leon Konradi mit seinem Hoyt KlashKonstante Leistung: 322 Ringe je Durchgang macht den 1. Platz!Zufriedener Sieger des Schladener Bogenturnieres 2018: Leon Konradi

Zum zweiten Durchgang stand die Sonne dann so doof, dass ich sie immer im Auge hatte. Davon leicht beeinträchtigt lief es dennoch recht gut. Auch nicht zuletzt dank des tollen Bogens, welcher durch meinen Trainer Harry Neuhaus und meinem Vater perfekt eingestellt und abgestimmt wurde. Dennoch hab ich mich zum Ende hin geärgert.  Es wurden ja 6er Passen geschossen und im zweiten Durchgang war immer ein Pfeil, der die acht besser fand als das Gold. Ich glaube es wird Zeit für neue Pfeile... Aber die Leistung war zum ersten Durchgang konstant und so standen auch im zweiten Durchgang 322 Ringe. Somit konnte ich mich 644 Ringen gegen meine Konkurrenz durchsetzen und den ersten Platz erreichen. P.S. Der Bogen Hoyt Klash war die beste Entscheidung die ich treffen konnte. Das neue Material hat mich nach Aussage meines Trainers weit nach vorne gebracht. Und ich denke, als Landestrainer und ehemaliger Bundestrainer Compound weiß er, wovon er spricht.

Ronny Schmidt beim 20. Jubiläumsturnier in TeuchernEine lustige Runde - Ronny erzielte Platz 2

Compoundbogenschütze Ronny Schmidt – Jubiläumsturnier in Teuchern

Am 19.5. 2018 richteten die Bowhunter Teuchern ihr 20. Jubiläumsturnier aus. Für mich die ideale Gelegenheit meinen neuen Bogen, einen Mathews TRX 7, einzuschießen. So ging es dann am Samstagmorgen bei strahlendem Sonnenschein mit 4 Vereinskollegen zum Turnierort.

Geschossen wurde das 3D Turnier in einer Kiesgrube und den angrenzenden Waldgebieten. Das Gelände gab viele bergauf und bergab Schüsse her und die Tiere waren anspruchsvoll gestellt. Da wir die Gruppen selber zusammenstellen konnten, fanden sich dann auch noch drei Vereinskameraden an meiner Seite und so wurde es eine wirklich lustige Runde.

Der Bogen und ich funktionierten von Anfang an recht gut zusammen. Wobei ich mir beim letzten Drittel der 30 Ziele zählenden Runde einige Schnitzer erlaubte, die nicht hätten sein müssen. So kamen des Öfteren Schüsse zu tief, da ich vergaß die Höhen auf meinen, nun wesentlich schnelleren Bogen zu übernehmen.  Da habe ich wohl noch etwas Arbeit vor mir. Am Ende schloss ich diesen Turniertag mit 381 Punkten ab und schoss mich so in unserer 6 Mann starken Cb - Klasse auf Platz 2. Damit war ich sehr zufrieden, zumal ich den Bogen an diesem Tag erst zum zweiten Mal in der Hand hielt.

Jakob Hetz erreichte auf der Gaumeisterschaft in Breitengüßbach Rang 1 im Einzel

Recurveschütze Jakob Hetz – Gaumeisterschaft WA im Freien

Am 13. Mai 2018 fanden in Breitengüßbach die Gaumeisterschaften des Gaues Oberfranken West (DSB) statt. Wir schossen alle an einem Tag und in einem Durchgang, glücklicherweise schoss meine Mama auch mit, sodass ich nicht selber fahren musste. Ich ging ohne jegliche Einstellung in den Wettkampf, mein Setup war noch nicht 100% eingestellt und kräftetechnisch bin ich auch noch nicht bei 100%. Ich startete in der Herrenklasse, in der ich mich in den letzten 2 Jahren gut etablieren konnte.

Das Wetter war in Ordnung. Es regnete und windete zwar nicht, aber bei gefühlten 30°C und kein Schatten ist es auch nicht optimal. Der Wettkampf startete relativ „normal“ und der weitere Verlauf war ganz gut. Die Umsetzung der Technik gelang mir auch relativ gut, wodurch ich 315Ringe im ersten Durchgang erreichen konnte und mir den ersten Platz zur Pause sicherte.

In der langen Pause wurde geredet und gegessen. Ich wärmte mich rechtzeitig auf, damit ich mental und körperlich wieder fit werde. Die ersten Passen verliefen gut, jedoch musste ich an meinen Kräften zehren und in der letzten Passe büßen (9 9 8 8 6 6). Zum Schluss waren es dennoch  311 Ringe und insgesamt 626. Dies hieß Platz 1 im Einzel. Da man sich gut kannte, war die Stimmung im Wettkampf gelassen und man konnte gut untereinander spaßen.

Bezirksmeisterschaften Feld

Am 10.05.2015 fanden in Wirsberg, einen der schwersten Parcours in Deutschland, die Bezirksmeisterschaften im Feld (DSB) statt. Die Anfahrt gestaltete sich für mich recht einfach, da ich in der Nähe übernachten konnte.

In der ersten Runde schossen wir nur unbekannte Distanzen. Ich konnte gut in den Wettkampf starten und erlaubte mir für meine Verhältnisse nur wenige Fehler, sodass ich nach den ersten 12 Scheiben 188 Ringe erzielte, so war ich meinem Ziel, den Bezirksrekord von vor 2 Jahren zu brechen und ihn auf 350 Ringe zu erhöhen, näher. Der  Abstand auf den Zweitplatzierten war nach den 12 Scheiben schon relativ groß.

Im zweiten Durchgang (12 bekannte Scheiben) patzte ich stark und schwächelte kräftetechnisch. So konnte ich auf einem anspruchsvollen Kurs „nur“ 154 Ringe erreichen. In meiner Gruppe hatten wir eine sehr gut Stimmung, da wir uns schon alle seit  längerem kennen. 342 Ringe reichten um den Titel zu verteidigen, leider konnte ich mein Ziel 350 Ringe nicht erreichen und den Bezirksrekord konnte ich so auch nicht erhöhen.

Tim Krippendorf auf der Gaumeisterschaft N-O Oberfranken

Compoundschütze Tim Krippendorf – Gaumeisterschaft Nord-Ost Oberfranken

Die Anreise gestaltete sich angenehm und ruhig, da jeder noch etwas müde war. Das Wetter war super, es war sonnig, warm und nur mäßig windig. Die Stimmung auf dem Bogenplatz war sehr gelassen. Die Wettkampfbedingungen und auch die Organisation waren optimal, sodass man sich komplett auf sich selbst konzentrieren konnte. Ich bin wie üblich in der Compound Juniorenklasse gestartet und hatte leider keine Konkurrenz. Insgesamt waren auf dieser Meisterschaft 40 Schützen am Start. Ich selbst war recht entspannt und etwas müde. Bei den Trainingspfeilen startete ich mit einer 58 und einer 60. Nach diesen Passen war ich ziemlich selbstsicher und konnte, ohne mir Gedanken zu machen, in die Wertung starten.

Während dem ersten Durchgang wurde es immer wärmer und ich fühlte mich immer wohler, sodass ich den ersten Durchgang mit 346 Ringen beendete. Im zweiten Durchgang war ich ebenfalls mit 344 zufrieden. Ich beendete den Wettkampf mit 690 und erreichte somit die Tagesbestleistung über alle Klassen. 

Allgemein war ich mit diesem Ergebnis sehr zufrieden da ich mit meinem Material gut harmoniert habe und meine Gruppierungen immer kleiner und präziser wurden. Allerdings habe ich auch gemerkt, dass der Bogen im Wind sehr unruhig wird, was ich aber durch eine andere Gewichtsverteilung jetzt noch ändern werde.

Philipp Räder bei der Offenen BZM in Aachen

Recurvebogenschütze Philipp Räder - Offene Bezirksmeisterschaft Feld in Aachen

Am 13. Mai 2018 fand in Aachen wieder eine offene Bezirksmeisterschaft in der Disziplin Feldbogen statt. Für uns Krefelder ist dies immer der Start in die Feldbogensaison. Auch dieses Jahr sind wir vom Krefelder SSK wieder zahlreich beim BSG Aachen zu Gast gewesen.

Die Wetterprognose war leider sehr schlecht, so dass wir uns schon vor dem Wettkampf mit Regenkleidung zum Einschießen begaben. Die Klamotten waren auch nötig, da es den ersten Durchgang auf unbekannte Entfernungen komplett durchregnete. Im zweiten Durchgang blieb es dann doch soweit trocken, dass man sich zumindest von seiner Regenhose trennen konnte. Meine erste (unbekannte) Runde lief trotz des schlechten Wetters sehr gut und ich war mit 164 Ringen sehr zufrieden. Im zweiten Durchgang, auf bekannte Entfernungen, hatte ich etwas mit meiner Konzentration zu kämpfen und ich empfand die zweite Runde etwas schwerer gestellt, als die erste. Spätestens bei den 20 Meter „Bunnies“ bergab habe ich gemerkt, dass ich diese dringend nochmal trainieren sollte...

Ich schoss 147 Ringe in der bekannten Runde und hatte somit insgesamt 311 Ringe, was für das erste Feldturnier in diesem Jahr und für die Umweltfaktoren erstmal in Ordnung ist. In meiner Klasse, Herren Recurve, landete ich auf dem 3. Platz von 12 Teilnehmern und habe mich damit ziemlich sicher zur Landesmeisterschaft Anfang Juni in Trier qualifiziert. Kommendes Wochenende geht es zur 1. Rangliste Feldbogen ebenfalls nach Trier. Ich freue mich schon drauf und habe vor, meine Konzentration diesmal länger aufrecht zu halten…

Recurvebogenschütze Noah Pop - Internat. WA720-Turnier

Am 10. Mai 2018 habe ich ein Internationales WA720-Turnier in Ettelbrück (Luxemburg) geschossen. Ein wenig Regen am Morgen später aber nur noch Wind. Das war das erste Turnier mit einer neuen Technik und das erste seit einer Verletzung an der Schulter. Ich bin mit 592 Ringen auf den 1. Platz gekommen und bin damit auch einigermaßen zufrieden, da der Wind auch ein wenig Probleme gemacht hat. Ich freue mich auf die kommenden Turniere, wie Bezirks Meisterschaft und Rangliste.

ZielenLösenUnd: nachhalten

Noah Pop auf der BZM in WengerohrSchön, dass Noah nun wieder fit ist und wieder aktiv beim Wettkampfgeschehen dabei

Bezirksmeisterschaft Außen

Am Sonntag, dem 27. Mai 2018 habe ich in Wengerohr die Bezirksmeisterschaft 2018 Außen geschossen. Anfangs war es noch etwas bewölkt, was die Hitze einigermaßen erträglich gemacht hat - gefolgt von einer warmen Dusche. Später war das Wetter sehr schwer zu ertragen, es war sehr heiß und schwül.

Aber ich habe versucht das Beste aus der Situation zu machen und zwar mich auf meinen Schussablauf zu konzentrieren, was mir auch einigermaßen gelungen ist. Ich bin mit 628 (303/325) 1. geworden und bin damit sehr zufrieden, da es auch ein großer Sprung angesichts des letzten Turniers ist.

Ich habe das Gefühl jetzt wieder auf dem Weg nach Oben zu sein. Meine Schulter macht keine Probleme mehr und langsam zeigen sich wieder Fortschritte. Jetzt geht es darum nicht zu schnell zu machen, um nicht nochmal zurückzufallen.

Ich freue mich schon auf das 1. Ranglistenturnier am 2./ 3. Juni in Kienbaum. Ich möchte mich auch bei der BogenSportWelt für die Unterstützung während meiner Verletzung bedanken und freue mich auf die weiteren Turniere.

Recurvebogenschütze Lukas Lange – Kreismeisterschaft SK Sömmerda

Lukas Lange sicherte sich auf der Kreismeisterschaft den 1. Platz

Die Kreismeisterschaft des SKS 2018 fand am Sonntag 13. Mai in Weißensee statt. Ich war selber leicht müde da ich am Vorabend erst etwas spät von einer privaten Feier zurückkam. Ich schlief die Nacht aber sehr gut durch, schüttete mir kaltes Wasser nach dem Aufstehen ins Gesicht und war munter. Ich war ziemlich motiviert zu schießen, weil ich Mittwoch früh das letzte Mal geschossen hatte. Der Bogenplatz war der Platz mit der Adresse "In den Remisen 1" und dieser war nach Osten ausgerichtet. Um 8.00 Uhr war die Bogenkontrolle also bin ich mit meinem Vater gegen 7:15 angereist. Der ausrichtende Verein war mein Heimatverein "SV Blau Weiß 1921 Weißensee". Ich half dann noch ein bisschen beim Aufbauen und Vorbereiten, baute danach selber meinen Bogen auf und ging zur Bogenkontrolle. Der Himmel war wolkenlos und die Sonne stand uns direkt im Gesicht, das bedeutete das ich meine Sonnenbrille und die Sonnencreme raus kramte sie aufsetze und mich eincremte.

Um 8:30 Uhr sollten die Einschießpassen beginnen, also begann ich mich ungefähr 20min vorher zu erwärmen und startete gut gelaunt in den Wettkampf. Ich trat wie gewohnt in der Altersklasse Junioren Männlich und in der Bogenklasse Recurve an. Die Stimmung war gut, weil sich eigentlich alle untereinader kannten und es somit sehr ruhig und gechillt ablief. Der erste Durchgang war gut, aber durch Windböen schoss ich zwei 48er Passen. Das Endergebnis dieses Durchgangs war 309. Jetzt lag ich auf dem dritten Platz und in der Pause setzte ich mich in den Schatten und erholte mich. Im zweiten Durchgang verbesserte ich mich leicht, da ich nun besser mit dem Wind klarkam und wusste wie ich damit umgehe. Das Ergebnis war 311 und somit insgesamt eine 620. Dies reichte nun doch für den 1. Platz in der Einzelwertung. Der zweite Platz schoss 603 und der Dritte 585. In der Mannschaftswertung belegten Tobias Pommeranz, Simon Groll und ich den ersten Platz. Ich finde den Wettkampf gut gelungen, da ich mich im Gegensatz zum letzten Wettkampf vor zwei Wochen um genau 30 Ringe steigerte. Und trotzdem ist immer noch Luft nach Oben um sich zu steigern. :)

Es waren bei den Volcano Field Masters ja aber nicht nur Vieren für David dabei...

Compoundbogenschütze David Ris - Volcano Field Masters

Gut was los beim Volcano Field Festival 2018

Vom Field Masters in der Eifel hatte ich schon öfters gehört – harter Kurs, beste Schützen. Da ich mich auch im Feldbogensport mehr präsentieren möchte, war das Turnier für mich dieses Jahr fester Bestandteil meines Turnierkalenders. Also fuhr ich am 21.04. morgens um kurz nach sechs in Richtung Eifel los.

Vor Ort traf man einige bekannte Gesichter. Nach dem Aufbau des Bogens schnell mal zur Anmeldung und nachgesehen, mit wem man so schießt. Erfreut stellte ich fest, dass ich mit Christian Heinke in einer Gruppe schießen würde – das versprach schon mal ein lustiger Tag zu werden. Nach der Begrüßung durch Tiemo Wolff und Elmar Harbecke ging es in den Parcours. Für meine Gruppe und mich hieß das erstmal, einen steilen Anstieg zu bewältigen. Die erste Scheibe lief top, die zweite ebenfalls. Ab dann wurde es wirklich knifflig. Weite Distanzen, teilweise auf kleine Auflagen, steile Winkel – da war alles dabei, was einen Feldparcours schwer macht. Ich hatte ein wenig Probleme mit meiner Distanzskala, musste vor allem bei den mittleren Distanzen gut 1,5 Meter abziehen. Wenn dann noch Steilschüsse dazukamen, artete das schnell in Rechnerei aus. Am Ende war ich mit meinen 449 Ringen nicht wirklich zufrieden. Aber da waren einfach zu viele Vieren dabei…

Den Abend verbrachte ich bei einem guten Bekannten in der Eifel, so dass ich am nächsten Morgen gut ausgeruht an den Start ging. Leider blieb ich auch hier unter meinen Erwartungen. Da muss noch einfach ein wenig mehr kommen. Auch mit dem Bogensetup war ich noch nicht wirklich zufrieden. So kam ich zum Schluss etwas deprimiert aus dem Gelände.

Aber: Das Turnier war der Hammer, Orga und Parcours perfekt, die Gruppen an beiden Tagen super. Ich habe neue Bekannte gewonnen und eine Menge gelernt. Die Erfahrungen heißt es jetzt umzusetzen! Nächstes Jahr ist das Turnier aber wieder gesetzt.

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