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Gold bei DM Halle Solingen und in Dubai

15.03.2018 14:17 | Sponsoring

In Dubai ging es heiß her, doch Jane konnte das Finale dominieren und für sich gewinnenInternationale Glückwünsche zu Gold für Jane Karla Rodriuges Gögel beim 4. Para Archery World Ranking Tournament in Dubai

Compoundschützin Jane Karla gewinnt 4th Fazza Para Archery World Ranking Tournament in Dubai und ist zum 1. Mal die Nummer 2 der Welt

Auch 2018 beginnt für Jane Karla Rodrigues Gögel mit einem Sieg. Beim Weltranglistenturnier in Dubai siegt sie im Einzel, wie schon 2017, und gewinnt zusätzlich Silber im Mixed-Team. “Ich war wirklich unsicher, denn die letzten vier Monate habe ich fast nicht trainieren können. Wir sind von Brasilien nach Portugal umgezogen, damit ich mich im Bogenschiessen noch besser auf Tokyo 2020 vorbereiten kann und wir sind nur ein paar Tage vor der Abreise nach Dubai in Portugal angekommen. Aber es ist während des Turniers immer besser geworden auch wenn ich mit den geschossenen Punkten nicht wirklich zufrieden bin.” sagt Jane.

In der Qualifikation dominierte sie von Beginn an. Nach einem durchwachsenen ersten Durchgang mit 328 Ringen, steigerte sie sich im zweiten Durchgang auf 337 Ringe und gewann die Qualifikation mit 665 Ringen. In der KO-Runde hatte sie keine Probleme das Finale zu erreichen, wo sie auf die italienische Ex-Weltmeisterin und aktuelle Weltrekordhalterin Eleonore Sarti traf. Auch im Finale dominierte sie von Beginn an und setzte sich am Ende mit 7 Ringen Vorsprung durch.

Somit steht Jane Karla nun aktuell auf Platz 2 der paralympischen WeltranglisteJane Karla genießt die brasilianische Hymne bei der SiegerehrungDabei sah es kurz vorher noch gar nicht danach aus als sollte es ein guter Finaltag für Jane werden. Im Mixed-Finale landeten die Schüsse viel zu oft im roten. “Ich habe gut geschossen, aber alle landeten links hoch in der 8 oder gar 7. So viel ich auch am Visier gedreht habe, es ging alles daneben. Ich habe dann die kurze Pause zwischen den Finals genutzt um das Problem zu lösen.” erklärt Jane die Schwierigkeiten. Die Pause hat sie dabei gut genutzt, denn sie startete im Finale direkt mit einer 29er Passe und ging so früh in Führung.

Die Belohnung für den fünften Sieg bei einem Weltranglistenturnier (Arizona Cup 2015 und 2016, European Para Archery Cup in der Tschechei 2017 und Fazza Para Archery Tournament 2017 und 2018) folgte mit der Weltrangliste. Jane ist erstmals Weltranglistenzweite.

Die Pläne für 2018 sind klar: Sich als Bogenschützin weiterentwickeln und mit den zwei Weltranglistenturnieren in Italien und der Tschechei stehen auch zwei wichtige Turniere in Europa auf dem Plan. Dabei ist es natürlich ein Ziel 700 zu schiessen, nachdem sie 2017 ihren brasilianischen Rekord auf 695 Ringe erhöht hat. Und schlussendlich wird Jane erstmals eine Indoorsaison haben, die es so in Brasilien nicht gibt.

Für Jona und Yoo-Hoo war die Reise nach Ungarn zur EIAC ein echtes AbenteuerJona kämpfte sich durch Magen-Darm und alle Unbillen und konnte sich am Ende über den Vize-Europameister-Titel freuen

Compoundbogenschützin Jona Sophie Müller – EIAC in Budapest (Ungarn)

Ein kleines Abenteuer war für mich die Teilnahme an der European Indoor Archery Championships 2018 (EIAC) in Ungarn, die nach Reglement der IFAA an 3 Tagen (vom 15.-18. Februar) ausgetragen wurde. Bereits am Dienstag, den 13.02. um 6.30 Uhr ging unsere Reise los, denn wir hatten insgesamt 934 km bis Budapest vor uns. Nach einigen, kleinen Pausen haben wir unser Hotel dann endlich gegen 19:00Uhr erreicht und konnten unser schönes Zimmer beziehen. In der Nacht ging dann das Malheur los - Brechdurchfall - oben unten gleichzeitig - Scheibenkleister. Der Tag war natürlich gelaufen. Eigentlich bestand am Donnerstag die Möglichkeit eine Flintrunde zu trainieren, aber wir haben gerade so die Anmeldung geschafft und sind gleich wieder ins Hotel zurück.

Am Freitag ging es mir etwas besser, allerdings blieb der Appetit für die nächsten Tage aus, ich konnte einfach nichts essen. Um 8:00 Uhr ging es für mich dann in den 1. Wettkampf. Hier mussten 60 Pfeile auf 10 Yards geschossen werden, mit einer möglichen Maximalringzahl von 300. Gut gelaufen ist es mit 288 Ringen nicht, es fehlte die Kraft und ich hatte Probleme meinem Bogenarm oben zu halten. Ich war schon enttäuscht, aber noch optimistisch, dass es am nächsten Tag besser laufen wird.

Am 2. Wettkampftag kam dann mein kleiner Zusammenbruch. Die Flintrunde lief überhaupt nicht und dann kamen ein paar Tränchen und auch 2 "M"s dazu. Ich konnte nicht meine Leistung abrufen und das zog mich richtig runter. Ich habe nur 234 von 280 möglichen Ringen geschossen, das war deutlich weniger als im Training. Wir haben uns dann aber einen schönen Nachmittag gemacht (mit Museumsbesuch und Shopping) und dann konnte ich auch wieder lachen...

Am 3. Wettkampftag wurde es dann richtig spannend. Hier war nochmal die Disziplin 60 Pfeile auf 10 Yards gefragt, die ich mit 291 Ringen beendete. Bis zum letzten Pfeil war es Kopf an Kopf - Rennen und mit einem bisschen Glück im Unglück bin ich Vizeeuropameisterin in meiner Klasse CFFU geworden. Es ist zwar nicht so gut gelaufen, aber am Ende war ich doch sehr stolz auf meine Medaille.

Dies war mein erstes internationales Turnier und ich muss sagen, dass der deutsche Standard deutlich über dem Niveau dieser Europameisterschaft liegt. Die Halle war dreckig, kalt, ein Mann mit Trillerpfeife war Teil der Ampelanlage, wenig Sitzmöglichkeiten, ein Bauzaun zur Trennung der Gäste und Betreuer - das alles war nicht so schön! Wir hatten eine ganz andere Erwartung, aber wir nehmen es natürlich sportlich ;)

Schöner Rundblick auf die Deutsche Meisterschaft in Solingen

DM Halle DSB in Solingen

Moritz Wieser erzielte auch in der Juniorenklasse den Deutschen MeistertitelMoritz und sein Team vom FSG Tacherting freuten sich zudem über Mannschaftsgold

Recurvebogenschütze Moritz Wieser

Am 3. März 2018 fand in Solingen die Deutsche Meisterschaft – Bogenschießen Hallenrunde statt. Der Wettkampf wurde in der Klingenhalle vom Solinger Sportclub Bogenschützen ausgerichtet.

Wir starteten bereits am Freitag gegen Mittag, da uns ja eine längere Anreise bevorstand (674 km). Am Samstag ging es bereits gegen 7.30 Uhr los mit der Startnummernausgabe und um 8 Uhr Gerätekontrolle und Trainingspfeile.

Als Deutscher Meister in der Jugendklasse, wollte ich mich natürlich in meinem ersten Jahr in der Juniorenklasse gut präsentieren. 32 Junioren gingen um 9 Uhr an den Start. Bereits nach den ersten Pfeilen konnte ich mich im oberen Feld gut platzieren und zur Pause lag ich mit 292 Ringen auf dem 2. Platz. Danach ging es in einem harten Duell gegen Nils Schwertmann weiter und mit den letzten 6 Pfeilen konnte ich meinen Gegner um einen Ring überholen.  Mit 580 Ringen holte ich mir also meine erste Goldmedaille in der Juniorenklasse. Ebenfalls konnten wir mit unserer Mannschaft der FSG Tacherting den 1. Platz vor Welzheim und Berlin sichern.

Mit dem Titel Deutscher Meister Juniorenklasse Einzel und Mannschaft beende ich nun die Hallensaison und freue mich schon auf die Wettkämpfe im Freien, welche ich nun erstmals auf 70 m bestreiten muss.

Ute, Judith und Jakob vom BSC Reuth auf der DM Halle DSB

Recurvebogenschütze Jakob Hetz

Vom 02. bis 04. März wurde die DM Halle in Solingen ausgerichtet. Am Samstagmittag mussten die Herren Recurve an den Start. Auf Grund der langen Anreise, reiste ich schon am Freitag an. So konnte ich mir auch die Örtlichkeiten in der Halle ansehen und mich orientieren.

Am Vormittag ging es dann an die Sache. Ich hoffte, dass ich mal meine Trainingsleistungen im Wettkampf umsetzen könnte.
Das Einschießen verlief relativ gut, ich schoss relativ sauber und zügig. Dann begann der Wettkampf und er startete sehr gut für mich. Ich schaffte es mit einer 60 anzuschießen und war somit kurzeitig auch erster. In der nächsten Passe leider nur eine 27, aber mit einer 30 habe ich diese gerettet. Der erste Durchgang verlief vom Ergebnis relativ lustig, ich hatte sehr gute 289 Ringe, „aber“ dabei viermal die acht :D
Der zweite Durchgang verlief auch sehr gut nur, mit den vorletzten 3 Pfeilen patzte ich. Mit dem letzten Pfeil dieser Passe schoss ich eine 7, dies kostete glatte 6 Plätze…. Zum Schluss waren es 286 Ringe im zweiten Durchgang und Platz 12 mit 575 Ringen.
Im Finale musste ich dann gegen Konrad Komischke schießen, er hatte im zweiten Durchgang sehr sehr starke 296 Ringe und nein er hatte keine vier 9er, sonders zwei 8er. In einem spannenden Match musste ich mich geschlagen geben und zum Schluss wurde Konrad Komischke dritter.

Zudem schossen an diesen Wochenende vom BSC Reuth auch Judith Römer in der Schülerklasse A weiblich und sicherte sich einen starken fünften Platz, und Ute Hetz sicherte sich einen guten neunten Platz in der Klasse Damen Master.

Unser Neuzugang Sebastian Siemandel konnte auf der DM gleich Silber holenSebastian Siemandel auf dem Siegertreppchen der DM Halle DSB in Solingen

Compoundbogenschütze Sebastian Siemandel

Ich trat am ersten Märzwochenende in Solingen gegen 7 weitere Teilnehmer bei den Compound Junioren an. Da wir bereits am Donnerstag angereist und ein Hotel in der Nähe der Wettkampfhalle gebucht hatten, versprach der Start um 10:00 einen ruhigen Morgen ohne Stress im Vorfeld des Wettkampfes.

Die Wettkampfbedingungen in der Solinger Klingenhalle sowie die Stimmung waren gut. Leider gab es zwischendurch Unterbrechungen wegen nicht funktionierender Erfassungstechnik und mir ging es am Wettkampftag aufgrund einer Viruserkrankung, die ich schon seit Anfang der Woche hatte, nicht besonders gut. Dennoch habe ich mich durchgebissen und versucht das Bestmöglichste zu erreichen, was mit 568 Ringen und dem 2. Platz ganz gut geklappt hat.

Compoundbogenschütze Leon Hollas

Die Hallensaison neigt sich langsam dem Ende entgegen, doch zum Schluss wartet immer noch die Deutsche Meisterschaft als Höhepunkt auf. So fand die Deutsche Meisterschaft des DSB am ersten März-Wochenende statt. Ausgerichtet wurde jener Wettkampf von der Bogenabteilung des Solinger Sportclubs in der Klingenhalle Solingen. Der Ausrichter bekam zudem die Unterstützung umliegender Vereine, wodurch eine gute Organisation gewährleistet war. 

Leon Hollas startete mit der Nummer 16C auf der DM Halle in Solingen

In Solingen war einiges los und es waren spannende WettkämpfeDie Halle war gut ausgeleuchtet und auch für das spätere Finalschießen hatte man sich einige Gedanken gemacht, um sowohl den Schützen als auch den Zuschauern ein unvergessliches Erlebnis zu bereiten. 

Ich hatte mich für die Klasse Compound Herren qualifiziert und musste gegen weitere 31 Starter antreten. Aufgrund des langen Fahrtweges von knapp 600 km, reiste ich schon Donnerstagabend an, sodass ich Freitag früh pünktlich in der Halle war. Etwa neun Uhr startete dann das Einschießen und um zehn Uhr begann der Wettkampf nach Zeitplan. Der erste Durchgang lief zunächst gut an, jedoch lösten sich die Schüsse nicht so leicht und unbeschwert, sodass ich den ein oder anderen Pfeil noch einmal absetzen musste.

Dadurch geriet ich gelegentlich in Zeitnot und konnte nicht das Maximum herausholen. mit 289 Ringen landete ich gerade an der Grenze zum Finaleinzug. Im zweiten Durchgang gelang es mir nicht, noch ein paar Ringe draufzulegen, sodass ich mit insgesamt 578 Ringen und einem 17. Rang den Einzug ins Finale haarscharf verfehlte. Schade, aber nicht zu ändern. Wenigstens hatte ich so die Möglichkeit dem Finale, welches einige Überraschungen bereithielt, als Zuschauer beizuwohnen. 

Annika konnte ihre Trainings-Performance diesmal leider nicht in den Wettkampf übertragenDas Finale der DM war dieses Jahr sehenswert in Szene gesetzt

Jagdbogenschützin Annika Rennett

Am 1. Märzwochenende fand die deutsche Meisterschaft Halle 2018 in Solingen statt. Die DM startete Freitagmorgen mit der Compound- und Blankbogenklasse, welche ich bereits per Live Ticker verfolgt habe. Samstag habe ich mir das Geschehen vor Ort angesehen um zum einen meine Startkarte abzuholen und zum anderen etwas DM Luft zu schnuppern. Meine Trainerin Meike Räder startete um 14:00 Uhr in der Recurve Damenklasse und holte sich nach einem spannenden Finale den DM Titel. Sonntag fuhren wir früh los, da es am Vortag ziemliches Park-Chaos an der Klingenhalle gab. In der Halle hingegen lief die Organisation reibungslos und vorbildlich, hier ging alles Hand in Hand bei den Mitgliedern des Solinger Sport-Club 1895/98 e.V.

Das Einschießen klappte hervorragend, jedoch konnte ich die gute Performance wieder nicht mit in den Wettkampf übertragen. Ich fand einfach nicht zu meiner Form und beendete den 1. Durchgang trotz vieler guter Worte von Vereins- und Kadertrainerin mit 248 Ringen. Im 2. Durchgang konnte ich mich zwar ein wenig steigern aber war trotzdem mit 255 Ringen und gesamt 503 Ringen weit entfernt vom Siegertreppchen. Ich reihte mich auf Platz 17 ein, da ich weiß das wesentlich mehr drin ist, versuchte ich den Wettkampf schnell zu vergessen und bereite mich jetzt auf die DM Halle des DBSV in Bielefeld vor.

Es gab auch einige tolle Erlebnisse am Wochenende, so lernte ich Michelle Kroppen kennen und wechselte ein paar Worte mit Oliver Haidn. Vielen hochkarätigen Schützen konnte ich am Samstag zusehen ( Carlo Schmitz, Florian Floto und Florian Kahllund um nur einige zu nennen ). Ich konnte viele Eindrücke sammeln und nicht alltägliche Erfahrungen auf einer Großveranstaltung des DSB machen.

Annika Rennett mit dem Bundestrainer Oliver HaidnImmer wieder sehenswert: eine hochkarätig besetzte SchießlinieAnnika im Gespräch mit Michelle Kroppen

Annika hatte in Opladen den Sieg sicher im BlickSo gewann sie nicht nur die Einzelwertung, sondern auch die Gesamtwertung des Rheinischen Hallenchampionats

Jagdbogenschützin Annika Rennett - 30. Int. VR Bank Turnier in Leverkusen Opladen / Finale 38. Rheinische Hallenchampionat 2017/2018

Am 24. + 25. Februar fand das sechste und letzte Turnier der 38. Rheinischen Hallenchampionats Serie in Leverkusen Opladen statt. Ich konnte sehr entspannt an die Sache herangehen, da ich den Gesamtsieg schon beim vorletzten Turnier klar gemacht habe. Gut gelaunt kam ich in der Halle zum 3. Durchgang an.

Die Einschieß-Passen liefen so gut, dass unsere Scheibe schon vor dem Turnier gewechselt werden musste. Leider setzte sich der Flow nicht beim Wettkampf fort und so hatte ich nach wenigen Passen schon einen beachtlichen Rückstand zu meinen Mitschützen. Gerade rechtzeitig bekam ich meinen Kopf wieder frei, um den ersten Durchgang noch zu retten. Mit 267 Ringen war ich nach dem vermasselten Start recht zufrieden. Der nächste Durchgang lief mit 281 Ringen erfreulich gut, so dass ich mit dem Gesamtergebnis von 548 Ringen auch noch den Tagesturniersieg holte. Da mich wie vermutet keiner mehr einholte beim Gesamtchampionat (2184 Ringe), holte ich mir auch den Gesamt-Titel des 38. Rheinischen Hallenchampionats 2017/2018. Meine Vereinskameraden vom SSK Krefeld waren an diesem Wochenende auch sehr erfolgreich. Insgesamt konnten wir 8 Pokale auf unserem Konto verbuchen.

Philipp Räder kam auf Platz 5 des finalen Wettkampfes des Hallenchampionats

Recurvebogenschütze Philipp Räder

Am 24./25. Februar 2018 fand beim BS Opladen das 6. und somit letzte Turnier des Rheinischen Hallenchampionats statt. Gemeldet waren wir vom Krefelder SSK mit insgesamt 8 Startern im 3. Durchgang am Sonntagmorgen. Die Stimmung war gut und wir freuten uns auf die neuen Danage-Domino-Scheiben, die der BS Opladen seit diesem Jahr angeschafft hatte. Per Facebook wurden die Schützen schon darüber informiert: Endlich keine harten Stramitscheiben und krumme Aluschäfte mehr...

Opladen ist wie zuvor Dormagen auch ein 25-Meter-Turnier. Meine Vorbereitungen und das Training in den letzten Tagen waren also auf 25 Meter ausgelegt. Auch habe ich schon angefangen, meinen Bogen auf die bevorstehende Außensaison abzustimmen und bin mit meinen EASTON ACE's an den Start gegangen. Im ersten Durchgang habe ich mir leider ein paar 8er und eine 7 erlaubt. Somit schaffte ich es auf 272 Ringe. Im zweiten Durchgang konzentrierte ich mich nochmal in den Phasen zwischen den Schüssen auf den Bogenarm und drückte ihn etwas beständiger und mit Nachdruck nach vorne in die Scheibe. Meine Frau, Meike, beschrieb es im Vorfeld lautmalerisch mit einem „DUUUSCH“, als sie mir beim Schießen zusah. Mit diesem Klang im Kopf konnte ich im zweiten Durchgang noch eine Schippe draufpacken (276 mit 4x 8en). In Summe waren es somit 548 und in der Klasse Herren Recurve erreichte ich damit den 5. Platz von insgesamt 22 Schützen. Meike wurde mit 545 Ringen Erste in der Damenklasse. Mit unserer Recurve-Mannschaft erreichten wir den 1. Platz und konnten uns mit 26 Ringen Vorsprung vor dem KKB Köln und dem Remscheider TV durchsetzen.

In der Gesamtwertung des 38. Rheinischen Hallenchampionats schaffte ich es auf Platz 8 der Rangliste von insgesamt 20 Teilnehmern. Im Wesentlichen haben gerade am Anfang der Hallensaison meine relativ schlechten Ergebnisse auf 18 Meter dazu beigetragen, dass ich im Gesamtergebnis nicht besser abschneiden konnte. Als Fazit ziehe ich aus dieser Hallensaison, dass ich nächstes Jahr zum Wechsel in die Hallensaison 2019 mein Bogen-Setup nicht mehr auf dicke Alu- oder Carbonpfeile umstellen werde. Die Veränderungen im Setup und die Umstellung auf dickere Pfeile kosten mich zu viel Energie und Trainingsaufwand. Noch dazu bestätigt mich das Gefühl, dass ich mit gut abgestimmten, dünnen ACE's besser schieße, als mit dicken Pfeilen, die nur in der Halle bis. max. 25 Meter gut fliegen. Nun geht es zum nächsten Event am 12. März 2018 zu unseren holländischen Nachbarn nach Mierlo. Das erste 3D-Turnier für diese Saison. Dort werde ich mit dem Compoundbogen an den Start gehen, ich werde berichten…

Annedore mit dem Bogensportpräsidenten Mauritius' an der ScheibeSportler an der Schießlinie in einem Sporthotel der Insel Mauritius

Recurvebogenschützin Annedore Röbisch - Wettkampf auf der Insel Mauritius

Im Rahmen eines Urlaubsaufenthaltes nahm Annedore Röbisch an einem Bogensportwettkampf teil, den der dortige Landesverband ausrichtete. Bei Temperaturen weit über 30 Grad am 11. Februar, also zu unserer deutschen Winterzeit, wurde ein Schießen im Freien über zwei Runden a 36 Pfeile durchgeführt.

Die Wettkampfsaison beginnt hier eigentlich erst mit den Monaten März-April, aber zu Ehren des deutschen Gastes fanden sich 35 Sportler ein. Sonnenschutz auf dem Kopf und Trinken in kurzen Abständen waren zwingend notwendig, um den Wettkampf durchzustehen. Annedore hatte in ihrer Wettkampfklasse nur einen Konkurrenten, aber die erzielten 587 Ringe und der erste Platz standen sowieso nicht im Vordergrund.

In Erinnerung bleiben werden die große Herzlichkeit der Begegnungen in den Trainingstagen davor und das gesellige Beisammensein nach dem Wettkampf, die weit über das in Deutschland gewohnte Maß hinausgingen. Spontan wurde Annedore für das nächste Jahr wieder eingeladen und ein erneuter Wettkampf zur Zeit ihres Urlaubsaufenthaltes geplant.

Franz Reinprecht beim 9. Petzenkristall Hallenturnier in Bleiburg

Compoundbogenschütze Franz Reinprecht - 9. Petzenkristall Hallenturnier / Kärntner LM Indoor 2018

Am 18. Feber 2018 fuhr ich mit meiner Tochter Melissa und Lukas Moser, den ich seit einem Jahr trainiere, um 09:30 Uhr nach Bleiburg Unter Kärnten zum Petzenkristall Hallenturnier und der Kärntner Landesmeisterschaft.

Um ca. 11:10 Uhr kamen wir in Bleiburg an, packten unsere Sachen aus dem Auto und gingen in die Halle. Schon am Eingang traf man auf bekannte Gesichter. Einige Kärntner und Steirische Kollegen, die nicht in Wels waren, gratulierten mir zum Österreichischen Rekord. Danach gingen wir zur Theke und bestellten uns einen Kaffee nach der langen Anreise. Anschließend packen wir unsere Bögen aus und bauten sie zusammen. In der Zwischenzeit wurde die letzte Runde vom Vormittag geschossen. Um 12:30 Uhr meldeten wir uns an und ab 13:00 Uhr war Training. An diesem Tag fühlte ich mich nicht so fit wie sonst. Ich hatte in der Früh Kopfschmerzen, die ich mit einen Schmerzmittel bekämpfte. Beim Training lief es nicht so schlecht. Nach dem Einschießen hatten wir noch mal 10 Minuten Pause bis zum Turnierbeginn. Meine Frau war auch mit, in der Pause sagte ich zu ihr heute läuft es nicht so gut wie in Wels.

Lukas, Melissa und Franz in Bleiburg unter KärntenUm 13:45 Uhr war Start zur ersten Runde 30 Pfeile, der Start war gut mit 2 mal 29 Ringen aber dann wollten sie einfach nicht mehr in die 10. So schoss ich in der ersten Runde nur 275 Ringe, war auch mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Nach einer Pause von 15 Minuten ging es in die zweite Runde. Es fing ganz gut an und es blieb auch dabei. Somit erreichte ich in der zweiten Runde 280 Ringe. Nachdem wir unsere Score Zettel fertig ausgefüllt und unterschrieben hatten, bedankten sich die Schützen gegenseitig für den fairen Wettkampf.

Anschließend verließen wir die Halle um unsere Bögen wieder zu versorgen. Auf dem Weg zu unseren Koffern kam uns meine Frau entgegen, sie fragte und wie gings, ich sagte nicht so gut heute ist kein Stockerlplatz möglich. Nach dem Versorgen trugen wir unsere Sachen ins Auto und warteten auf die Ergebnisliste, die man auch am Handy über Score X2 abrufen konnte. Nach einer halben Stunde war es so weit, das Ergebnis stand fest. Ich belegte mit diesem Score den dritten Platz, das hätte ich nie gedacht. Punktgleich mit dem vierten, nur hatte ich eine 10 mehr. Melissa belegte bei ihrem ersten Hallenturnier den vierten Platz und Lukas war in seiner Klasse der einzige Schütze. Nach der Siegerehrung verabschiedeten wir uns von unseren Bogenschützen Kameraden und traten danach die Heimreise an, da wir ja noch ca. 2,5 Stunden Fahrt vor uns hatten.

Verschneites 3D Sternturnier in Wolfsberg

3D Sternturnier nach IFAA mit Grünkarteneintragung für EBHC 2018

Da ich keine Lust hatte ich der Früh vor dem Turnier schon drei Stunden im Auto zu sitzen, fuhr ich bereits am Freitag den 23.02.2018 nach Wolfsberg. Um 06:30 Uhr stand ich auf und packte meine Sachen zusammen. Da das Wetter nicht viel versprechend war, war für diesen Tag warme Kleidung gefragt. Da es in der Pension erst ab 08:00 Uhr Frühstück gab, dass mir zu spät war, verzichtete ich auf‘s Frühstück. Gegenüber war eine Tankstelle, wo ich einen Café und was zu essen bekam. Danach fuhr ich zum Parcoursgelände, das noch 27 km entfernt war. Am Parcoursgelände angekommen war das Wetter besch…en: kalt, Nebel und Wind. Das wird heute sicher nicht angenehm. Aber man muss da durch. Bis zum Start sind es ja noch 2 Stunden.

Um 10:30 Uhr war Start an der Scheibe, ich startete bei Scheibe 21, wo ich einen Anmarsch von ca. 20 Minuten hatte, das passte mir gut, da wurde einem schon beim Anmarsch warm. Als wir bei der Scheibe ankamen, hatten wir noch 10 Minuten Zeit bis zum Schießbeginn, daher konnte ich meine Muskeln und Schultern vor dem Schießbeginn noch gut aufwärmen. Erstes Ziel; ein Fuchs Gruppe Vier, da ich in der Gruppe „B“ hatte, war ich mit „A“ als erster dran zum Schießen. Geschossen wurde nach IFAA eine Zweipfeil-Runde mit der Wertung 10/8/5/0. Der erste Pfeil war weg, das ist immer wieder eine Überwindung - hat die Entfernung gepasst oder nicht?! Als ich mit dem Fernglas nach sah, schaute es nicht schlecht aus: Mitten in die 11 (zählt aber nur 10). Da bei der Zweipfeil-Runde von verschiedenen Pflöcken geschossen wird, gingen wir nach dem ersten Schuss ca. 3 Meter nach vorn. Der zweite Pfeil passte auch gut, knapp neben dem ersten. 20 Punkte beim ersten 3D Tier, das passt gut. Und so ging es die nächsten 6 Ziele weiter. Bei der 8. Scheibe hatte ich schon einen Vorsprung von 40 Punkten, da wir in der Gruppe alle in der gleichen Klasse waren.

Dem Verein BSC Wolfsberg muss man ein Lob aussprechen - die Vorbereitung für dieses Turnier war Top. Der ganze Parcours wurde ausgetreten, denn es hatte ja ca. 40 cm Schnee. Nach 12 Scheiben kamen wir das erste Mal zur Labestation, wo wir uns mit einem Kaffee stärkten.

Danach ging es weiter, die restlichen 20 Scheiben absolvieren. Nach weiteren 12 Scheiben kamen wir nochmal zu einer Labestation, wo wir uns nicht mehr lange aufhielten - es war schon 16:00 Uhr und wenn es dunkel wird, hat man mit dem Scope fast keine Sicht mehr. Um ca. 16:45 Uhr schossen wir die letzte Scheibe, nach dem Scoren reichten wir uns die Hände und bedankten uns gegenseitig für die nette Runde. Im Ziel angekommen, rechneten wir unsere Score Zettel ab und ließen sie von den Schützen unterschreiben. Es dauerte nicht lange, bis das Ergebnis ausgehängt wurde. Somit konnte ich an diesem Tag eine tolle Leistung abrufen, nicht nur das ich meine Klasse mit einen Vorsprung von fast 80 Punkten gewonnen habe, ich hatte auch den höchsten Score geschossen, wenn es auch nur 1 Punkt war... Nach der Siegerehrung trat ich meine Heimreise an, die ja noch ca. 3 Stunden in Ansprung nahm. Als ich zu Hause ankam, gratulierte mir meine Frau und die Tochter sagte: „Hast heute wieder alle in Grund und Boden geschossen.“ Ich sagte darauf: „Es ist heute einfach leicht von der Hand gegangen.“

Auch bei der Österreichischen Staatsmeisterschaft in Klagenfurt war gut was los!

Österreichische Staatsmeisterschaft in Klagenfurt

Am 03 03 2018 fuhr ich mit Lukas, den ich zurzeit trainiere um 12:00 Uhr nach Klagenfurt, um 13:30 Uhr kamen wir dort an. Wir fuhren zuerst zu unserem Hotel, um die Zimmerschlüssel abzuholen, da wir ja nicht wussten, wann wir beim Turnier fertig sind. Danach fuhren wir in die Sporthalle im Südpark. Beim Eingang traf ich wieder meine Bogensportkollegen. Das Turnier war bereits im vollen Gange für die BB und Langbogen, denn die schossen die Österreichische Meisterschaft an diesem Tag fertig. Da wir noch ca. 2 Stunden Zeit hatten bis wir an der Reihe waren, nutzen wir die Zeit für die Vorbereitung zum Turnier. Im 3. Stock war eine Halle für das Training zur Verfügung  gestellt.  Daher nutzen wir diese Gelegenheit und schossen mal eine Serie von 30 Pfeilen.

Als wir mit den 30 Pfeilen fertig waren erfuhren wir, dass sich der Beginn um 1 Stunde verzögern wird. Also Beginn nicht 16:00 sondern 17:00 Uhr. Jetzt hatte ich noch 1 Stunde Zeit, die ich für eine Plauderstunde und Erfahrungsaustausch mit meinen Kollegen nutzte, da man sich ja nur bei den Turnieren triff. Um 17:00 Uhr war es soweit mit dem Einschießen, angekündigt  wurde eine halbe Stunde Einschießen. Nach dem zweiten Durchgang kürzten sie das Einschießen auf drei Durchgänge, dann ging es los. In der ersten Runde ging es nicht so leicht von der Hand aber es waren dennoch 280 Punkte. Ich lag nach der ersten Runde auf Platz 11. Nach 10 Minuten Pause ging es in die zweite Runde. Es lief nicht so schlecht mit 281 Punkten. Um ca. 21:30 Uhr waren wir mit der zweiten Runde fertig. Danach packten wir unsere Sachen zusammen, da wir den ganzen Tag noch nicht zu essen hatten, gingen wir noch eine Pizza essen. Später, in der Unterkunft angekommen nahmen wir unsere Bögen mit ins Zimmer, denn ich lass ihn bei diesen Temperaturen nicht im Auto.

Am nächsten Tag war um 06:30 Uhr Tagwache und wir gingen zum Frühstück. Um 7 Uhr fuhren wir wieder in die Halle denn um 8 war Beginn mit den Mix Teams. Da wir ja 5 Tiroler für die Mannschaft waren wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, ob ich im  Mannschaftswettbewerb antreten musste, denn es geht nach Score. Daher sah ich mal auf die Ergebnisliste vom Vortag. Ich hatte mich in der zweiten Runde um 4 Plätze nach vorn geschossen und war somit der dritte für die Mannschaft, weiterhin hab ich mich auch ins Finale geschossen. Um 10 Uhr begann das Einschießen für den Mannschaftswettbewerb. In der ersten Runde hatten wir ein Freilos, wir stiegen erst beim ¼ Finale ein. Leider hatten wir das Pech, das wir das ¼ Finale mit einen Punkt Unterschied verloren, somit war der Mannschaftswettbewerb für uns zu Ende. Jetzt hatte ich ca. 1 Stunde Zeit, mich geistig zu sammeln für das Finale, das um 12 Uhr gestartet wurde. Auch diesmal wurde das Training verkürzt. Im ½ Finale konnte ich mich gegenüber meinem Konkurrenten durchsetzen und gewann die Runde 144 zu 139. Danach ging‘s ins ¼ Finale, da fasste ich gleich mal einen sehr starken Gegner ab. Ich konnte bis zur letzten Runde super mithalten, da waren wir punktgleich. In der letzten Runde ging‘s um die Entscheidung. Erster Pfeil 10, zweiter Pfeil knapp neben 10, ebenso der dritte. Als wir an die Scheibe kamen, musste ich feststellen dass er die 10 nicht angerissen hatte. Mein Gegner hatte mehr Glück und schoss eine 30. Also war es im ¼ Finale für mich vorbei mit 145 zu 143 für den Konkurrenten.

Blankbogenschütze Richard Klesmann - Internationales Hallenturnier in Karlsruhe

Am 24.02.2018 habe ich mich kurzfristig entschlossen nach Karlsruhe zu fahren, um am Internationalen Hallenturnier teilzunehmen. Die Deutschen Meisterschaften stehen vor der Tür und da wollte ich die Chance noch nutzen, unter Wettkampfbedingungen zu trainieren. Da der BSC Karlsruhe eine eigene, aber kleine Halle besitzt, wurden 5 Durchgänge absolviert.

Ich konnte mich noch für den ersten Durchgang am Samstag um 10:30 Uhr anmelden und kam um 9:30 Uhr entspannt an. Durch den engen Raum hinter der Schießlinie war es beim Aufbau der Bögen schon ein wenig eng. Aber nachdem die Bogenkoffer dann im Vereinsheim untergebracht wurden, hat sich das Ganze während des Einschießens ein wenig entspannt. Die ersten Passen zogen sich nun etwas in die Länge, da die Schreibkladden noch fehlten und auch das Aufschreiben und Zusammenrechnen so manchem größere Probleme bereitete. Zur Pause konnte ich mich über den ersten Rang freuen, wobei allerdings im ersten Durchgang nur 3 Starter in der Blankbogenklasse am Start waren.

Die Verpflegung in der Pause war super, sodass ich gestärkt wieder antreten konnte. Ich hatte noch in der Pause die Sehne gewechselt, um festzustellen, ob mit einem etwas höheren Nockpunkt die Gruppierungen besser wurden. Leider konnte ich keine Verbesserung der Gruppen feststellen. Um eine Verbesserung herbei zu führen, muss ich wohl doch wieder eher bei mir die Fehler suchen, als am Bogen.

Mit der Erkenntnis, dass die Einstellungen am Bogen soweit in Ordnung sind, habe ich mich als immer noch Führender nach dem Ersten Durchgang auf den Heimweg gemacht. Da stand noch ein 30. Geburtstag auf dem Programm. Das Endergebnis habe ich dann im Internet am Montag nachlesen können. Zu meiner Freude konnte ich den ersten Platz auch nach 5 Durchgängen halten.

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