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DM Halle DFBV | Arrowheadturnier Genk | Tiroler Meisterschaft

06.04.2018 10:23 | Sponsoring

Die DM Halle des DFBV fand in einer Leichtathletikhalle eine tolle Veranstaltungsstätte

Annika Rennett mit ihrem Bogen in Aktion in Halle

DM Halle DFBV in Halle an der Saale

Jagdbogenschützin Annika Rennett

Ich freute mich sehr auf den Abschluss der Hallensaison 2018 mit der DM des DFBV in Halle an der Saale. Die Anreise am Freitag dauerte durch die vielen Staus, bedingt durch den Ferienanfang, ewig und so schafften wir die Anmeldung und Bogenkontrolle leider nicht mehr. Am Samstag konnten wir dann im Hotel erst mal ausschlafen, bevor es dann um 10:00 Uhr zur Bogenkontrolle ging. Schießen durfte ich in der Gruppe 3 dann allerdings erst um 15:00 Uhr.

Annika startete in der Klasse Freestyle Limited Recurve JuniorinnenAn der Schießlinie herrschte mit fast 400 Schützen reges Treiben

Der erste Durchgang war nicht unbedingt mein Highlight an diesem Wochenende, jedoch konnte ich mich noch gut steigern im nächsten Durchgang. Eine Gesamtringzahl am Samstag von 260 Ringen machte mir nicht wirklich Hoffnung auf den Titel. Im Anschluss fand die Flint Round statt, zu der ich mich gemeldet hatte, da diese sich interessant anhörte und eine Menge Spaß versprach. 7 Passen auf unterschiedliche Entfernungen von 20 Feet bis 30 Yards. Als ich auf dem Weg aus der Halle die Ergebnisse musterte, war ich doch sehr überrascht, denn ich führte mit 5 Ringen. Beim Checken der alten Hallenrekorde war es sogar noch möglich, den Rekord von 2006 zu knacken der bei 524 Ringen steht.

Doch dann kam der Sonntag. Zeitumstellung!  Ziemlich gerädert musste ich als erstes um 8:00 Uhr schießen, hinzu kam noch Nasenbluten und eine schmerzende Schulter. Somit konnte ich den ersten Durchgang abhaken, im nächsten Durchgang konnte ich das Ruder zwar wieder rumreißen, aber mit 240 Ringen und einen Endstand von 500 Ringen war nicht viel zu erwarten. 

Die Halle in Halle war perfekt auf die Bedürfnisse der Bogenschützen ausgelegt

Doch auch hier wieder eine große Überraschung, denn ich war nur 10 Ringe hinter der Erstplatzierten.  Das Wochenende war trotzdem toll. Die Sporthalle Brandberge war riesig und wirklich einer Deutschen Meisterschaft würdig. Am Ende war es für mich dann der Vizemeistertitel in der Klasse Freestyle Limited Recurve – Juniorinnen.

Bei Annika platzte auch der DM Halle DFBV endlich wieder der KnotenAnnika konnte sich so zum Abschluss der Saison über den Deutschen Vize-Meister freuen

Hannes Hecht an der Schießlinie der DM in Halle an der Saale

Blankbogenschütze Hannes Hecht

Vom 24.03. - 25.03. 2018 war ich bei der Deutschen Meisterschaft Halle des DFBV in Halle, Ausrichter war die SG  Motor Halle.

Am 24. war um 9 Uhr Schießbeginn, wir schossen in einer Passe 5 Pfeile auf 18 m. Insgesamt schossen wir 12 Passen, 6 am 24. und 6 am 25. Am Sonntag fingen wir um 14 Uhr damit an, um halb 7 Uhr abends war dann die Siegerehrung.

Zu der Meisterschaft waren 292 Starter gemeldet. In meiner Bogenklasse YAMBBR war ich leider allein und gewann so mit 417 Punkten den ersten Platz.

Hannes konnte sich über den Deutschen Meister-Titel freuenMarten Hecht erzielte mit seinem Compound den Deutschen Vize-Meister-Titel

Compoundbogenschütze Marten Hecht

Am 24. und 25. März fand die DM Halle vom DFBV in der Brandberg-Halle in Halle/Saale statt. Am Wettkampf beteiligten sich ca. 292 Starter, Ausrichter war die SG Motor Halle. Die Anreise ging schnell, da es von uns zu Hause nicht weit entfernt war. Als wir ankamen, ging es zur Anmeldung und zum Bowcheck. Ich war in der ersten von drei Gruppen, also war ich am Samstagmorgen mit dem Schießen dran. Ich hatte 3 Konkurrenten in meiner Bogenklasse Jugendliche Freestyle Unlimited.

Es waren super Wettkampfbedingungen, die Leichtathletikhalle war toll. Dann ging der Wettkampf los und es gab nach 8 Passen (2 zum Einschießen und 6 gewertete Passen) eine Pause, danach gab es wieder 6 gewertete Passen mit je 5 Pfeilen. Am ersten Tag hatte ich 248 Punkte, damit war ich auf Platz drei. Am Sonntag schoss ich in der letzten Gruppe nach dem gleichen Ablauf und erzielte 246 Ringe. Mit den insgesamt 494 Ringen belegte ich am Ende den 3. Platz.

Von wegen Frühlingsturnier in Teuchern - es hatte knackige -10°C!Die Stimmung in Teuchern war aber alles andere als frostig und so gewann Ronny bestens gelaunt den 1. Platz

Compoundbogenschütze Ronny Schmidt – Frühlingsturnier in Teuchern

Am 17.03.2018 luden die Bowhunter Teuchern zu ihrem Frühlingsturnier ein. Das war ein 3D-Turnier, welches auf dem Gelände des Teucherner Hunde-Sport-Vereins und der angrenzenden Kiesgrube ausgetragen wurde. So sammelten meine Freundin und ich frühmorgens bei knackigen -10°C und stetigem Schneefall noch zwei meiner Vereinskollegen ein und fuhren in Richtung des knapp 100 km entfernten Teuchern. Die Hinfahrt gestaltete sich abenteuerlich, bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 40 km/h über die nicht geräumte Autobahn. Der Schneefall sollte uns auch fast den gesamten Tag begleiten und die Temperaturen nicht die -6°C Marke übersteigen.

Als wir endlich den Wettkampfort erreichten, hatten wir dann nur noch Zeit für ein schnelles Brötchen auf die Hand und ein paar Pfeile zum Einschießen. Danach ging es schon direkt los. Schön war, dass sich, trotz des harschen Wetters, doch um die 100 Schützen am Wettkampfort eingefunden hatten.

Die Parcoursführung war genial! Wirklich kalt wurde einem nicht bei der Kraxelei. Es gab viele An- und Abstiege, freie Flächen wechselten mit waldigen Zonen und die Teucherner bewiesen wieder einmal, dass sie es absolut beherrschen, einen schönen Parcours zu stellen. Das Niveau der Schüsse bewegte sich auf mittlerem Schwierigkeitsgrad. Wahrscheinlich auch deswegen, weil die Veranstalter den Parcours am Morgen noch wetterbedingt etwas entschärft hatten.

Ich war von Anfang an richtig gut im Turnier und kam mit 25 Kills und nur 5 Körpertreffern durch den 30 Ziele zählenden Parcours, wobei ich mir bei einem Tier einen Schusselfehler erlaubte und erst der zweite Pfeil traf. So gewann ich mit 463 Punkten in meiner 4-köpfigen Konkurrenz. Da alle anwesenden Schützen super ausgelassen und fröhlich waren, wurde dieser Tag trotz der beschwerlichen Anreise richtig schön. Vielen Dank auch an die Bowhunter Teuchern für die herzliche Stimmung und die tolle Verpflegung!

In Genk traf sich das deutsche Feld-Nationalkader zum Auftakt der Feldsaison

Internationales Arrowheadturnier in Genk (Belgien)

Im belgischen Genk war es da doch schon um einiges sonniger...

Das deutsche Feldkader nutze das Arrowheadturnier zum Trainingseinstieg

Blankbogenschütze Richard Klesmann

Da in diesem Jahr wieder eine Feldbogen-WM in Italien (Cortina) ansteht, wurde vom DSB schon im März zu einem Feldbogenturnier in Genk (Belgien) eingeladen. Ziel des Turniers war, festzustellen wo es Schwächen gibt, die sich über den Winter eingeschlichen haben und woran man noch arbeiten kann, bis die WM-Ausscheidung ansteht.

Die Wetteraussichten waren an diesem Wochenende nicht so besonders. Es wurde Regen und nicht allzu hohe Temperaturen angesagt. Gepackt habe ich im größeren Koffer, um möglichst alles dabeizuhaben um einigermaßen trocken und warm über den Tag zu kommen.

Die Anreise von 520 km verlief Problemlos und die Unterkunft die für uns vorgesehen war, lag direkt am Wettkampfgelände. Es handelte sich um ein großes Sportgelände mit hauptsächlich Pferdesport in allen Variationen. Das Gebäude in dem wir untergebracht wurden, war ähnlich einer Jugendherberge, einfach und zweckmäßig eingerichtet und sauber.

Mein Ziel der nächsten zwei Tage bestand hauptsächlich darin, mich an den neuen Bogen zu gewöhnen und diesen im Gelände zu testen. Die Pfeile hatte ich im Training angepasst und die daraus folgenden neuen Abgriffe mir angeeignet. Ich hatte das Glück, dass ich in meiner Gruppe einen Mitschützen hatte, der das Gelände einigermaßen kannte und auch Deutsch sprach. Der erste Tag im Gelben Parcours verlief ein wenig überraschend für mich, da das Abschätzen der Entfernungen mit dem Bogen doch nicht so ganz stimmte wie im Training erarbeitet. Die Trefferlage bei den unbekannten Entfernungen war meist zu hoch. Somit habe ich den Tag verbracht, meine Messbilder neu einzustellen. Die Stimmung in der Gruppe war super und das Wetter besser als erwartet - kalt aber trocken.

Der zweite Tag im roten Parcours begann ein wenig problematisch, da es durch die Zeitumstellung um 7:00 Uhr noch so dunkel war, dass man die Einschießscheiben nur erahnen konnte. Somit konnte man sich die Zeit und auch niedrigeren Temperaturen mit warmen Kaffee vertreiben. Die Zeitumstellung hatte bei mir auch etwas durcheinandergebracht - es passte leider nicht allzu viel zusammen. Das Abschätzen der Entfernungen klappte besser, aber das Schießen im Allgemeinen war nicht ganz so, wie erhofft. Aber dieses Problem hatte sich so auf einige Schützen ausgebreitet.

Nach Beendigung der zwei Tage konnte ich mich mit dem dritten Platz sehr gut abfinden und die Erkenntnisse dieser Tage werden hoffentlich auch ihre Früchte tragen. Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht, die alten und neuen Kadermitglieder wiederzusehen und die Abende miteinander zu verbringen und sich auszutauschen, was in den letzten Monate so passiert ist.

Daniela konnte sich über Platz 2 des Turnieres freuen

Recurvebogenschützin Daniela Klesmann

Das erste Feldturnier in dieser noch frühen Außensaison fand am 24. und 25. März in Genk statt. Das Turnier wurde vom Feld-Nationalkader des DSB als Einstieg und Trainingswettkampf für die kommende Saison genutzt. Ich reiste mit meinem Vater Richard am Freitag den 23.03.18 an und wir fuhren gleich zum Gelände der Sportanlage. Wir konnten hier nicht nur Schießen und Essen, sondern auch noch sehr günstig übernachten.

Am Samstag ging es um 8:00 Uhr los mit dem Einschießen. Den Bogen hatten wir am Vorabend schon aufgebaut und mussten nur ein paar Schritte zu Fuß zum Einschießplatz - daran könnte man sich gewöhnen :-) Es war noch ziemlich kalt an diesem Morgen und so war der Andrang noch nicht so groß. Die Recurveklassen waren leider nicht so stark vertreten und so war ich in einer Gruppe mit drei Compoundmännern aus Belgien untergebracht. Das Gelände war jetzt nicht sehr anspruchsvoll von den Bergen her, aber trotzdem muss man auch erst mal „geradeaus“ treffen - zum ersten Einstieg ganz angenehm.

Zum Mittag kam die Sonne raus und es wurde warm. Zu dieser Zeit kamen wir auch an den etwas steileren Schuss. Wir durften einen Hochstand hochklettern und die 30m Schallplatten schießen. Nachdem ich mit meinem Stabi meinen Platz da oben gefunden und meine 3 Pfeile draußen hatte, war ich froh, heil wieder unten zu sein. Nach einigen Höhen und Tiefen (auch im Schießen) beendete ich diesen Tag mit 326 Ringen und Platz 2 in der Damenklasse Recurve.

Am nächsten Tag ging alles eine Stunde früher los, zeitgleich war an diesem Wochenende auch noch die Zeitumstellung. Daher musste das Einschießen erst noch etwas warten - es war stockdunkel und dazu nochmal kälter als am Vortag… es hatte Eis auf den Scheiben. In den gleichen Gruppen wie am Vortag ging es wieder in den Parcours, doch diesmal in den anderen der 2 gestellten Parcours. Aber auf beiden hab es je 12 bekannte und 12 unbekannte Scheiben.

Für diese Saison wollte ich ein neues Schätzsystem testen. Am Vortag hatte das ganz gut geklappt, doch am Sonntag war irgendwie der Wurm drin und ich kam nicht ganz dahinter wieso. Daher waren die unbekannten Scheiben unüberlicherweise schlechter als die bekannten und ich habe einige Ringe liegen lassen. Ich wollte gerne schon die WM-Norm für diese Saison schießen. Es wurde eng und ich wusste, ich muss die letzte Scheibe noch 12 Ringe schießen und es war wieder eine unbekannte. Ich habe die Nerven bewahrt und eine 13 geschossen. Mit 316 Ringen hatte ich ein Gesamtergebnis von 642 Ringen. 1 Ring über der Norm und Platz 2 für dieses Turnier. Jetzt weiß ich was es im Training zu tun gibt. Das nächste Turnier lässt nicht lange auf sich warten.

Bei durchwachsenem Aprilwetter machte sich Daniela an die Dahner Auf- und Abstiege

Osterturnier in Dahn (DFBV)

Auch in diesem Jahr wurde die Feldbogensaison mit dem intern. Feld- und Jagdturnier in Dahn, welches wie immer an Ostern stattfindet, so richtig eingeläutet. Am Karfreitag ging es los Richtung Dahn, natürlich wieder zusammen mit meinem Vater :-). Der erste Stopp war dann auch direkt Dahn. Nicht zum Einschießen, wie es viele andere taten, sondern um uns anzumelden und in die Gruppe einzutragen, in der wir gerne schießen wollten. Das kann man sich hier selbst aussuchen. Das Ziel ist natürlich immer eine Gruppe bzw. Scheibe zu bekommen, zu der man es früh am Morgen noch nicht so weit hat.

Am Samstag ging es für uns schon früh um 7:30 Uhr los mit dem Einschießen.  Der Einschießplatz ist mit seinen 6 Scheiben aber fast 400 Starter gut besucht, daher lohnt es sich auch hier, frühzeitig da zu sein und sich später lieber ein zweites Frühstück zu gönnen. Ab und zu ließ sich sogar die Sonne schon blicken.

Beim Dahner Osterturnier setzte sich Daniela Klesmann an Platz 1 der Wertung

Der erste Tag ist in Dahn immer die Feldrunde. Das sind 28 Scheiben zwischen 10 und 61 Metern auf die je 4 Pfeile geschossen werden. Da ich normalerweise nur beim DSB schieße, find ich es toll, dass hier mal alle Entfernungen dran stehen, dafür sind allerdings die Auflagen auch ein ganzes Stück kleiner. Aber das Dahner Gelände ist der perfekte Einstieg in die Saison um mal wieder daran erinnert zu werden, was denn nochmal abknicken war :-)

Im Wald war es gleich deutlich kälter und die ersten Scheiben waren noch etwas wacklig. Doch dann kam ich immer mehr rein, da konnte ich sogar 5 auf einer 50cm Auflage auf 45 Meter schießen :-)

Über den Tag hinweg wurde das Wetter immer besser und die Sonne hat uns verwöhnt. So waren wir das in Dahn gar nicht gewohnt. Leider hat es an diesem Tag nur zu einer 20 gereicht. Aber trotzdem bin ich mit meiner neuen persönlichen Bestleistung von 485 Ringen sehr zufrieden - kurz war es auch ein neuer Dahner Rekord. Allerdings wurde ich an diesem Tag auf Platz 2 in der Damenklasse verwiesen, denn meine Kaderkollegin Bianca schoss nochmal 4 Ringe mehr und sicherte sich so Platz 1 und den Dahner Rekord.

Der  zweite Tag, der Ostersonntag, startete genauso früh in die Tierbildrunde. Wieder 28 Scheiben, aber möglichst nur mit einem Pfeil. Es war etwas kühler und windiger als am Vortag, dazu regnete und hagelte es auch immer mal wieder. Eben typisches Aprilwetter könnte man sagen.

Ich habe an diesem Tag 30 Pfeile gebraucht. Das heißt, zweimal musste ich „nachladen“. Natürlich wollte ich das eigentlich vermeiden. Aber dennoch fielen viele 20er, wenn auch viele 16er an doch eigentlich einfachen Scheiben. Ich kam nicht ganz an mein Vorjahresergebnis an diesem Tag, dennoch hatte ich die 500er Marke geknackt und hatte am Schluss 504 Ringe. Zusammen waren es also 989 Ringe (bald müssten doch mal die 1000 fallen :-P) und ich hatte mich auf Platz 1 in der Damenklasse Recurve vorgeschoben. So war auch dieses Dahner Osterturnier wieder zu Ende und ich freue mich schon wieder auf nächstes Jahr!

Richard Klesmann konnte sich in Dahn von seinen Gegnern absetzen

Blankbogenschütze Richard Klesmann

Am Osterwochenende stand wieder das internationale Feld- Jagdturnier in Dahn (Rheinland-Pfalz) an. Es wurde zum 43. Mal ausgetragen. Ich reiste am Karfreitag mit meiner Tochter und ihrem Lebensgefährten an.

Nach der kalten Woche war der Samstag Wettermäßig ein Traum: Sonnenschein und angenehme Temperaturen. Wie jedes Jahr werden am 1. Tag 4 Pfeile auf 28 Feld- und Jagdscheiben des DBSV (max. 65 cm) von 10 bis 61 Meter geschossen. Unsere Gruppe war dieses Jahr mit 6 Schützen sehr angenehm und jeder war gut gelaunt, daher konnte es nur ein schöner Tag werden. Nachdem alle Entfernungen bekannt waren, konnte ich mich ganz auf das Bergauf- und Bergabschießen konzentrieren und die Abgriffe verfestigen. Da es in Dahn kaum Entfernungen in 5 Meterschritten gibt und das Abziehen bei Berg- und Talschüssen sehr oft vorkommt, sind es meist ungewohnte Abgriffe, die die Gehirnzellen nach dem Winter wieder aktivieren.  Der Tag begann verhalten, aber mit den steigenden Temperaturen wurden auch die Ergebnisse an den Scheiben besser und ich konnte den ersten Tag mit der Führung in der Schützenklasse beenden.

Die Bergauf- und Bergabschüsse machten es beim Aprilwetter besonders spannendAm 2. Tag standen dann 28 Tierbilder auf dem Programm. Leider lebte sich der 1. April Wettermäßig voll aus. Den ganzen Tag wechselten sich Regen, Sonne, Hagel, kalter Wind und wieder Regen gleichmäßig ab. Wir ließen uns die gute Laune aber trotzdem nicht verderben und nahmen alles wie es kam. Die Tierbildrunde mit der ich meistens so meine Probleme habe, lief gar nicht. Wenn das Kill bei großen Bildern, in weiterer Entfernung eher zentrisch lag, traf ich meist den Bereich. Aber die kurzen, kleineren Bilder oder die Kills, die am Rand der Tierbilder lagen, wollten meist nicht mit dem ersten Pfeil gelingen. So kämpfte ich mich durch den Tag und musste mich damit zufrieden geben, dass bei der Tierbildrunde auch nicht mehr Ringe zusammen kamen, wie am Tag zuvor.

Die Erfahrungen mit den Bergauf- und Bergabschüssen an den zwei Tagen und das Abschätzen der Entfernungen in Genk, beim letzten Turnier mit dem neuen Bogen, haben mir aber gezeigt, dass ich auf einem guten Weg bin, die kommende Saison mit guten Ergebnissen zu bewältigen. Meinen Gegnern in Dahn ist es aber doch nicht gelungen, meinen Vorsprung aus dem ersten Tag aufzuholen. Ich konnte ihn, zu meiner Überraschung, sogar noch ausbauen.

Franz Reinprecht erzielte in Spittal 548 von 560 möglichen Punkten und somit Platz 1

Compoundbogenschütze Franz Reinzprecht - IFAA Sternturnier in Spittal/Drau

Am 24.03.2018 fuhr ich mit Lukas, den ich zurzeit trainiere, bereits um 06:00 Uhr nach Spittal – dort ist es mit den Parkplätzen immer sehr knapp ist und ich hatte keine Lust, 1 km zu Fuß zum Turniergelände zu gehen. Um 07:10 Uhr kamen wir in Molzbichl (Lug ins Land) an. Da der Gasthof schon geöffnet hatte, tranken wir noch einen Kaffee.

Um 08:00 Uhr gingen wir zur Anmeldung und Bogenkontrolle, in der Zwischenzeit trafen auch die anderen Schützen ein. Nach der Bogenkontrolle schoss ich auf dem Einschießplatz wiedermal 3 Pfeile ob alles OK ist. Danach noch einen Kaffee und um 09:30 Uhr fand die Begrüßung statt. Anschließend war Abmarsch auf den Parcours, ich startete mit meiner Gruppe bei Scheibe 27. Geschossen wurde eine 3 Pfeil Runde nach IFAA.

Scheibe 27 war der stehende Fischotter, was nicht gerade mein Lieblingstier ist zu Beginn. Aber was soll es - man muss ja alle treffen.  Der erste Schuss ist immer wieder eine Herausforderung, hat man richtig geschätzt? Ist der Pfeil weg und ist auch noch im Kill sind die restlichen Tiere nicht mehr so ein Problem. Nach 14 Scheiben kamen wir zur Labestation, wo wir mal 10 Minuten Pause machten, danach ging es weiter und wir schossen die restlichen Scheiben. Um ca. 14:30 Uhr hatten wir die 28 Scheiben hinter uns gebracht. Wir kontrollierten und unterschrieben die Score Zettel und gaben sie dem Teamkapitän zur Abgabe. Wir bedankten uns gegenseitig für die nette Runde. Nach der Abgabe kam das große Warten: wer hat das Rennen gemacht? Aber ca. eine halbe Stunde später war das erste Ergebnis auf Score X2 schon online, man konnte es am Handy mit verfolgen.

In meiner Klasse waren wir insgesamt 3 Schützen. Um ca. 15:00 Uhr waren alle von meiner Klasse zurück und das Ergebnis war online, ich konnte mir wieder den 1. Platz sichern mit einem Vorsprung von 26 Punkten auf den Zweiten. Somit schoss ich auf diesen Parcours mit 28 Zielen 548 auf 560 möglichen Punkten.

Bis zur Siegerehrung dauerte es noch ca. 1 Stunde, da noch einige Punktgleiche Schützen ins Finale mussten.  Um ca. 17:15 Uhr war dann die Siegerehrung, nach der Siegerehrung traten wir die Heimreise an.

Franz Reinprecht auf dem Siegertreppchen bei der Tiroler Hallenmeisterschaft

Tiroler Landesmeisterschaft Halle

Dieses Turnier war zwar nicht auf meinem Turnierplan für das Jahr 2018, aber eine Tiroler Meisterschaft muss man einfach mitschießen. Da beim Tiroler Fachverband im Herbst Neuwahlen waren, wusste man nicht, ob Tiroler Meisterschaften stattfinden.

Am 31.03. fuhren wir gegen 09:00 Uhr nach Kirchberg in Tirol, bei einen Sauwetter (Regen, Schneefall und Wind) und ich sagte zu meiner Tochter: „Gut, das wir heute in der Halle sind.“ Meine Tochter meinte nur: „Im Freien hätt‘ ich heute nicht geschossen.“ Um 11:10 Uhr kamen wir in Kirchberg an, das Fahren war nicht sehr angenehm, am Felbertauern hatten wir Schneefahrbahn und in Kitzbühl war ein Verkehrschaos - wir brauchten durch Kitzbühl 20 Minuten. In Kirchberg angekommen packte wir unsere Bögen aus den Auto und gingen in die Tennishalle, wo wir beim Eingang wieder unsere Freunde und Bogenkameraden trafen.

Franz' Compoundmannschaft erreichte den 5. PlatzUm 11:30 Uhr ging ich mich und meine Tochter anmelden, sie schoss dieses Turnier mit, damit wir für unseren Verein eine Compoundmannschaft zusammen bringen (in unserem Verein schießen nur meine Kinder und Lukas Compound). Die Vormittagsrunde war zu dieser Zeit noch in vollem Gange. Um 12:15 Uhr war sie zu Ende und um 12:45 Uhr begann für uns das Training. Dort lief es schon recht gut. Bei der Anmeldung im Vorfeld musste ich feststellen, dass die ganzen Tiroler Scheibenschützen in meiner Klasse da sind. Also rechnete ich mir bei diesem Turnier eine Platzierung unter den ersten 5 aus, da ich gegen diese am Stockler sicher nicht mithalten konnte, da diese Schützen nur Scheibe schießen. Vielleicht war diese Einstellung für dieses Turnier auch die beste, denn ich schoss die beiden Runden einfach ganz locker. Nach der ersten Runde lag ich mit 280 Punkten auf Platz 3, die zwei vor mir hatten 281 Punkte. Das ist ja nicht viel - 1 Punkt Unterschied. Also war mir die zweite Runde noch mehr Wurst, und diese Einstellung war auch die beste, denn ich schoss gleich 5 mal 29 von 30 Punkten. Einfach nicht nachdenken, sondern nur schießen. Das wäre gut wenn man das immer könnte!

Um ca 16:30 Uhr waren wir mit der zweiten Runde fertig, da ich auch Schreiber war, füllten wir unsere Scorezettel fertig aus und verglichen sie noch, ob alles korrekt ausgefüllt ist. Wir reichten uns die Hände und bedanken uns für den fairen Wettkampf. Aufgrund meines Ergebnisses hatte ich schon einen Schützen, der in der ersten Runde vor mir war, um 3 Punkte geschlagen. Danach packte ich meinen Bogen zusammen und wir trugen unsere Sachen ins Auto,  dann warteten wir auf das Ergebnis. Eine halbe Stunde nach Schussende wurde das Ergebnis aus gehängt. Ich traute meinen Augen nicht als ich sah, dass ich die Tiroler Landesmeisterschaft mit 2 Punkten Vorsprung auf den zweiten für mich entscheiden konnte. Auf Grund dessen werde ich sicher noch mehr Augenmerk auf die Hallen-Turniere legen, vielleicht gelingt mir dies auch mal bei der Staatsmeisterschaft. Also war dieser Tag trotz Sauwetter doch nicht so schlecht. In der Mannschaft belegten wir Platz 5 mit meiner Tochter und Lukas.

Marco ließ sich vom nahenden Aprilwetter nicht die gute Laune verderben

Bogenläufer Marco Kreische - Deetzer Osterlauf 31.03.2018

"Nur die Harten kommen in den Garten", hätte das Motto beim traditionellen Osterlauf sein sollen, der am Ostersamstag 2018 zum 15. Mal im brandenburgischen Havel-Örtchen Deetz stattfand. Regen, Wind und 3°C dämpften Euphorie und Teilnehmerzahl, sodass von den erwarteten 400 Teilnehmern nur ca. 270 und ein Hund antraten. Martin von den Werderaner Bogenschützen, Marei und ich zeigten uns jedoch unbeeindruckt und waren fest entschlossen bei diesem zweiten Lauf des AOK-Mittelmarkcup erneut Wertungspunkte abzustauben.

Marco mit seiner Laufgruppe von den Werderaner BogenschützenEs gab auf jeden Fall eine Teilnehmermedaille

Erst als ich fröstelnd an der Startlinie stand, fiel mir auf, dass ich mit der Entschlossenheit übertrieb und ein kurzes Laufshirt einfach zu wenig war. Kurzerhand schwänzte ich die bürgermeisterliche Begrüßungsansprache, um mich gegen den einsetzenden Nieselregen zu rüsten - gerade noch rechtzeitig zum Start. Entlang der Dorfstraße verfolgte man unser Treiben belustigt an den Fenstern, manche waren völlig aus dem Häuschen.

Mit knapp 36 Minuten kam ich über die 9,2 km-Distanz als Siebenter ins Ziel und wurde Erster meiner Altersklasse. Damit lag ich zwar zwei Minuten hinter persönlicher Bestzeit, tröste mich in Bogenschützenmanier aber damit, es auf´s Wetter zu schieben. In neuer Bestzeit wurde hingegen die Siegerehrung abgehandelt, was daran lag, dass nur die Gesamtsieger Erwähnung fanden. Alle anderen durften sich über eine Teilnehmermedaille freuen. Ob der Hund eine bekam ist nicht überliefert. Benno, das lebensgroße Bären-Vereinsmaskottchen des Ausrichters FC Deetz, erwies sich leider als wasserscheu und verkrümelte sich klammheimlich vor meinem alljährlichen Bärchen-Selfie. Vielleicht war´s ihm auch einfach peinlich mit mir. Nächstes Jahr entwischt er mir nicht.

 

 

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