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DM Feld - DM Wald - DM 3D

16.10.2017 11:50 | Sponsoring

Daniela erzielte 340 Ringe auf der DM Feld, 374 auf der DM Wald und somit Doppel-Gold

BSW Sponsoring-Team meisterlich

Eine wettertechnisch sehr durchwachsene Feldsaison ist mit den Deutschen Meisterschaften Feld, Wald und 3D nun bei allen Verbänden zu Ende gegangen. In Hinzweiler, Hornburg und Coswig waren unsere Schützen am Start und räumten jede Menge Titel ab – Gratulation an unser gesamtes Sponsoring-Team für diese mega-erfolgreiche Saison!

Gold für Daniela Klesmann bei der DM Feld und Wald in Hornburg

Recurveschützin Daniela Klesmann - DM Feld und Wald in Hornburg

Nach der erfolgreichen Europameisterschaft stand nun noch die Deutsche Meisterschaft des DBSV zum Saisonabschluss an. So ging es freitags mal wieder auf die Autobahn. Das Ziel war Hornburg im Vorland des Harz. Samstagmorgen ging es um 7:00 Uhr bei noch kühlen Temperaturen mit Anmeldung, Bogenkontrolle und Einschießen los. Kurz nach 9 wurde die Deutsche Meisterschaft mit der Nationalhymne eröffnet und so ging es auch schon in den Parcours. Es stand die Feldrunde an. Das heißt 12 unbekannte und 12 bekannte Entfernungen. Das Gelände in Hornburg ist nicht immer sonderlich steil, dafür ist aber alles auf schiefen Wiesen, was es nicht unbedingt einfacher macht. Wir waren eine reine Damengruppe, allerdings waren zwei Damen mit dem Compound unterwegs. Für mich etwas ungewohnt, das Gruppen nicht nach Bogenart sortiert sind. Ich startete super in den Wettkampf mit 17 Ringen auf der ersten Scheibe. Auch die nächsten Scheiben liefen super. Wir hatten sehr viel Spaß in der Gruppe und so realisierte ich mein Schießen gar nicht so. Am Schluss war ich freudig überrascht mit 340 Ringen, eins meiner besten Ergebnisse in diesem Jahr, den Deutschen Meistertitel in der Damenklasse Recurve errungen zu haben. Dazu noch deutlich mehr Ringe, als die Herren hatten ;-) Zusätzlich hatten wir eine Mannschaft gemeldet, Ute und Hubertus von Schilling sowie meine Wenigkeit. Auch in dieser Wertung wurden wir Deutscher Mannschaftsmeister.

Eine tolle Aufnahme von der DM Feld und Wald in Hornburg

Am Sonntag war die Waldrunde ran. Im Parcours warteten 28 Tierbilder, allesamt unbekannt. Wieder Einschießen, Eröffnung der Deutschen Meisterschaft Wald und Abmarsch ins Gelände. Normal sind Tierbilder nicht meine Stärke, aber die ersten Scheiben hatte ich wohl viel Glück beim Schätzen der Entfernungen :-) denn die ersten 7 Tierscheiben schoss ich voll bzw. Innenkill. Ich war selbst von mir überrascht…Doch der Dämpfer kam, ich schoss an ein paar langen Scheiben vorbei und ich war wieder auf dem Boden der Tatsachen. Davon ließ ich mich nicht unterkriegen. Neue Konzentration und Mut zu meinen Entfernungsschätzungen und ich beendete den Wettkampftag wie ich ihn begonnen hatte: mit Innenkill auf den letzten Scheiben. Es gelang mir leider hier nicht wie am Vortag die Herrenklasse zu schlagen :-) Trotzdem wurde ich auch in der Waldrunde Deutsche Meisterin mit 374 Ringen. Es ging eine schöne erfolgreiche Saison mit einem schönen erfolgreichen Wochenende zu Ende. Ich freu mich schon auf die nächste Feldsaison!

Gold für Heiko Kirchner bei der DM Feld und Silber bei der DM Wald

Langbogenschütze Heiko Kirchner

Am Wochenende des 23. und 24.09. fanden in Hornburg (NI) die deutschen Meisterschaften Feld und Wald statt. Der Pacours wurde auf einer Streuobstwiese sehr schön in die Landschaft integriert und war auch recht anspruchsvoll gestellt, so dass schöne Bergauf- bzw. Bergabschüsse, aber auch große Entfernungen möglich waren. Am Samstag bei schönstem Herbstwetter ging es in die Feldrunde, 24 Ringscheiben, 12 bekannte Entfernungen und 12 unbekannte Entfernungen. In meiner Klasse Ü45 Herren starteten 9 Schützen und die Stimmung untereinander war sehr gut. Von der ersten Scheibe an bin ich gut ins Turnier gestartet und konnte die Leistung bis zum Schluss halten. Mit 229 Punkten, was übrigens genau meine Qualizahlen waren, konnte ich den deutschen Meistertitel erringen.

Am Sonntag war dann in der Waldrunde das schöne Wetter vorbei und es hat den ganzen Tag geregnet. Dieses Mal bin ich nicht gut ins Turnier gekommen. Die ersten 3 Ziele hatte ich Probleme mit der Entfernung, was sich dann schnell wieder gelegt hat, aber das schlechte Wetter hat es für alle nicht einfacher gemacht. Aus der Waldrunde bin ich mit 312 Punkten gegangen und das bedeutete am Ende den 2. Platz. Alles in allem zwei sehr gut gestellte Parcours, eine gute Organisation, einen Meister- und einen Vizemeistertitel, somit also ein schönes erfolgreiches Wochenende.

Compounder Marten Hecht erzielte bei der DM Feld und Wald Bronze und Silber

Compoundbogenschütze Marten Hecht

Am 23./24.09.17 fand die Deutsche Meisterschaft Feld bzw. Wald des DBSV in Hornburg statt. Ausrichtender Verein war an beiden Tagen der Schützenverein Hornburg. Nach entspannter ca. 1 stündiger Anreise erreichten wir das in unserem Nachbarbundesland Niedersachsen gelegene Hornburg.

Am Samstag waren 158 Schützen in der Feldrunde angetreten, um auf die auf dem ca. 3,5 km langen Parcours aufgestellten 24 Ringscheiben mit teils bekannter und teils unbekannter Entfernung zu schießen. Die Wettkampfbedingungen waren gut. Ich schoss in der Bogenklasse Compound Visier U14 und hatte drei Gegner. Bis zur Hälfte der Scheiben lieferte ich mir mit dem am Ende 2. einen Schlagabtausch. Dann zog er an mir vorbei und ich landete zum Wettkampfende auf dem 3. Platz.

Am Sonntag traten 188 Schützen an, um die Waldrunde zu schießen. Es waren 28 Scheiben mit Tierbildauflagen genestelt. Von Beginn bis fast zum Ende nieselte bzw. regnete es. Der Untergrund löste sich langsam auf, es war beschwerlicher zu laufen und seinen Stand zu finden als am 1. Tag. Zur Mittagspause lag ich mit 4 Punkten vor meinem Vortagesrivalen. Jetzt galt es, Vorsprung zu halten bzw. auszubauen. In meiner Bogenklasse hatte ich an diesem Tag insgesamt vier Gegner. Ich war zum Schluss überglücklich, Hornburg mit einer Silbermedaille um den Hals zu verlassen. Es war ein tolles Wochenende. Trotzdem wir Konkurrenten im Wettkampf sind, sind wir dennoch Freunde. So hatten wir nicht nur beim Schießen Spaß, sondern auch am Rande des Wettkampfgeschehens.

Marten Hecht holte Doppelgold auf der DM Feld und Wald in Hornburg

Recurvebogenschütze Hannes Hecht

Vom 23. - 24.09.17 war ich bei den Deutschen Meisterschaften Feld und Wald in Hornburg. Ausrichter war die Schützenbruderschaft in Hornburg. Sie stellten an diesem Wochenende sehr schöne und auch sehr anspruchsvolle Parcours. 

Am ersten Tag schossen wir die Feldrunde. Für diese Runde waren 24 Ringscheiben auf einem 3,7 km langen Parcours aufgestellt. Das Wetter an diesem Tag war sehr schön, da die Sonne bei ungefähr 20 Grad schien. Insgesamt waren dort 158 Teilnehmer. Ich schoss an diesem Tag mit meinen direkten 2 Konkurrenten zusammen. Trotzdem war es ein sehr amüsantes und entspanntes Gruppenklima. Am Ende des Tages ging ich mit 243 Punkten aus dem Parcours und gewann damit mit 101 Punkten Vorsprung den Deutschen Meister-Titel in der Klasse Blankbogen U17 männlich. 

Am nächsten Tag war dann die Waldrunde. Wir schossen dieses Mal auf 28 Scheiben, die Tierbilder zeigten. In dieser Runde war das Wetter nicht sehr schön, da es von morgens bis kurz nach Mittag regnete. Zu der Waldrunde kamen insgesamt 188 Schützen. Auch an diesem Tag hatte ich eine sehr lustige und entspannte Gruppe. Am Ende ging ich mit 338 Ringen vom Parcurs und wurde damit in der Klasse Blankbogen U17 männlich Erster von insgesamt 3 Startern in meiner Bogen-/Altersklasse.

Für meine Vereinskameraden und mich war dieses Wochenende ein voller Erfolg, denn auch sie konnten tolle Platzierungen in ihren Bogenklassen erreichen.

Hannes Hecht wurde auch auf der DM Bowhunter 3D des DFBV Erster

Recurvebogenschütze Hannes Hecht - DM Bowhunter (3D) des DFBV in Coswig

Vom 30.09 - 01.10.17 war ich zur Bowhunter 3D in Coswig. Ausgerichtet wurde das Turnier von den Klickener Bogenschützen. Sie stellten drei sehr unterschiedliche und anspruchsvolle Parcours auf, auf die sie ca. 420 Sportler aufteilten. Ab Freitag waren wir schon in Coswig, weil die Ausrichter beschlossen hatten, die Bogenkontrolle an diesem Tag durchzuführen. So konnten wir auch schon einmal den Einschießplatz ausprobieren. 

Am Samstag starteten wir gegen 9.30 Uhr in die Parcours. Wir schossen von Ziel 1-14 die 3-Pfeilrunde und von Ziel 15-28 die Doppelhunter- Runde. An diesem Tag war sehr schönes Wetter, was uns natürlich sehr gut passte. Die erste Runde stellten sie in einer Sandgrube auf, mit sehr steilen Schüssen, was eine große Herausforderung war. An diesem Tag ging ich mit 398 Punkten aus dem Parcours.

Am Sonntag fingen wir um dieselbe Uhrzeit an und schossen eine anderen Parcours, der in einem Waldstück aufgebaut war, nichtsdestotrotz war auch dieser sehr knackig gestellt, weil wir ja an diesem Tag die Hunterrunde hinter uns bringen mussten. So schossen wir bei schlechtem Wetter (denn es regnete von früh an) von Ziel 1 bis 14 wieder die 3 Pfeilrunde und von der 15 bis 28 die Hunterrunde. Gegen Ende der Runde klärte sich der Himmel wieder auf. An diesem Tag schoss ich 390 Punkte.

Gegen Abend war die Siegerehrung. Sie begann gegen 19.00 Uhr und ging bis 21.00 Uhr. Ich startete in der Klasse Barebow Recurve Junioren und wurde mit 788 Punkten Erster. Leider war ich Einzelstarter, hätte aber mit der Punktzahl auch bei den Erwachsenen in meiner Bogenkasse den ersten Platz belegt.

Das war eine erfolgreiche DM Bowhunter für Philipp Räder

 

Recurvebogenschütze Philipp Räder

Die Deutsche Meisterschaft Bowhunter (3D) des Deutschen Feldbogenverbandes fand vergangenes Wochenende am 30.09. und 01.10.2017 in Coswig (Anhalt) statt. Der ausrichtende Verein gründete sich erst vor 4 Jahren und hat sich für 2017 bereits einer solchen Mammutaufgabe gestellt. Ich habe mich auf flaches, einfaches Terrain eingestellt, doch dann wurde ich mehr als überrascht. Es wurden insgesamt 3 Parcours gestellt. Leider konnte ich nur zwei davon beschießen, da es ja nur zwei Wettkampftage gab.

Am Freitag waren Anreise, Registration und Bogenkontrolle geplant, allerdings mussten wir das auf Samstag früh vertagen, da wir wegen der langen Anfahrt erst gegen 21:00 Uhr in unserem Hotel ankamen. Samstag starteten wir mit einer 3-Pfeil-Runde und nach der Hälfte schossen wir eine 2-Pfeil-Hunterrunde. Unser Parcours an Tag 1 war alles andere als flach und einfach. Wir schossen in einer Kiesgrube mit riesigen Kratern und Sandbergen - keine Chance die Entfernung über Bäume etc. zu ermitteln. Es ging viel rauf und runter und auch lauftechnisch verlangte uns der Parcours einiges ab. Ich war mit meinen 453 Ringen zufrieden, da ich wirklich hart darum gekämpft habe. Leider hatte ich nur einen Konkurrenten (Frank Möller) in meiner Klasse Freestyle Recurve Herren. Normalerweise erwartete ich mehr, aber diesmal waren Frank und ich alleine. Sehr schade. Ich lag nach Tag 1 mit knapp 50 Ringen Vorsprung vorne.

So sehen Team-Sieger aus - Glückwunsch an den Krefelder SSKTag 2 ging dann in den „blauen Parcours“ in einen dichten Wald. Wieder ging es ordentlich bergauf und bergab. Kurze Wege, aber dennoch anspruchsvoll zu laufen und zu schießen. Auch hier wurde einem nichts geschenkt und beide Parcours waren einer Deutschen Meisterschaft würdig. Wir waren eine tolle Gruppe. Eric Sill und Ralf Schnell begleiteten uns als führende Bowhunter Compounds und wir hatten viel Spaß zusammen. Auf uns wartete eine erneute 3 Pfeilrunde und eine 1-Pfeil-Hunterrunde. Insgesamt holte ich heute nochmal 482 Ringe aus dem Parcours und war damit sehr zufrieden. 935 Ringe im Gesamtergebnis brachten mir dann den zweiten Deutschen Meistertitel im 3D Bereich für dieses Jahr. Der Krefelder SSK ist das erste Mal mit einer Mixed Mannschaft an den Start gegangen: Ulrich Kirschnick mit dem Compound, Walter Strohn mit dem Langbogen, Michael Hinrichs mit dem Recurve, Meike Räder mit dem Recurve und meine Wenigkeit. Auch hier konnten wir den Titel für uns gewinnen. Insgesamt gab es 6 weitere Mannschaften. Meike hat es auch wieder geschafft sich den Titel in der Damenklasse zu sichern.

Eine sehr erfolgreiche Außensaison ist nun für uns zu Ende gegangen. Der ausrichtende Verein hat wirklich all unsere Erwartungen übertroffen. Eine klasse organisierte Veranstaltung mit dem richtigen Anspruch und einer tollen Atmosphäre. Das Rahmenprogramm war auch sehr unterhaltsam und das gesamte Dorf war Teil der Veranstaltung. Trotz des schlechten Wetters am Morgen von Tag zwei hat es der Veranstalter geschafft, dass wir uns rundum wohl gefühlt haben und Spaß hatten. Das geht nur mit einem guten Team und top Organisation. Ab jetzt geht es mit großen Schritten auf die Hallensaison zu und der nächste Bericht wird wohl von einem Hallenturnier sein.

Yannick Arnold entschied nach langer Verletzungspause die DM Bowhunter souverän für sich

 

Jagdbogenschütze Yannic Arnold

Am 30.09. und 1.10.2017 wurde die Deutsche Meisterschaft Bowhunter vom DFBV in Klieken, ein Ortsteil von Coswig in Sachsen ausgetragen. Da ich endlich nach meinem Unfall und Gesellenprüfung das erste Mal in diesem Jahr zu einer Meisterschaft gefahren bin, waren meine Ansprüche nicht ganz so hoch angesetzt wie sonst. Diesmal war das Motto eher Spaß zu haben und Glück haben, wenn ich die zwei Tage es schaffe zu schießen.

Ich war eine Woche vorher richtig begeistert endlich mal wieder zu schießen. Also probierte ich vorher mal ein bisschen aus, wie es klappt mit dem schießen und was passiert mir? Mir bricht ein Wurfarm! Ich dachte nein - muss das jetzt wirklich drei Tage vor der Meisterschaft passieren?! Also schnell den alten Bogen raus geholt und geschaut ok ist noch Top, muss keine Sehne oder Shelf neu. Nur passende Pfeile fehlten mir. Also am selben Tag noch bei Nijora angerufen und gesagt ich brauch dringlich 6 Pfeile für die Meisterschaft dieses Wochenende und zack zwei Tage später kamen dann sechs Pfeile. Perfekt, das klappte doch wenigstens. Am Freitag dann los zur Meisterschaft, zwar mit unbefiederten Pfeilen, aber der Abend muss ja irgendwie ausgefüllt werden. Am Freitag noch die Bogenkontrolle durchgeführt und da hat dann alles super funktioniert. Da dachte ich mir das erste Mal, dass dieses Wochenende besser wird als befürchtet. Später stellte ich fest, dass es auch so kommen soll.

Am Samstag als wir angefangen haben, begann der Tag nur mit Schmerzen durch meinen Unfall. Machte sich aber zum Glück nicht wirklich bemerkbar auf meine Punkte. B Note sollte ich da besser nicht ansprechen. Ab der Hälfte, als es etwas wärmer wurde und ich selber warm geworden bin, klappte das Schießen recht gut und die Schmerzen waren fast weg. Ich bin so mit 419 Punkten aus dem Tag rausgegangen, um einiges mehr als sich selber erwartet habe. Ok dachte ich dann könnte der nächste Tag ja auch gut werden.

Am nächsten Tag bin ich aufgestanden und am liebsten hätte ich mich wieder umgedreht und an was anderes gedacht als bei dem Regen raus zu gehen und zu schießen. Selber erst mal einreden, dass es einem super geht und der Tag wird super. Klappte kein bisschen, aber ich bin trotzdem los zum Schießen. Der Regen hielt auch bis etwa 13 Uhr an und keiner war begeistert aber alle haben es trotzdem durchgehalten. Ich selber habe festgestellt, dass der Regen und dadurch die Kälte kein Problem darstellt, da ich durch meinen Verbrennungs-Unfall in beiden Armen und dem Gesicht keine Kälte spüre, was vielleicht mein Vorteil war. Also bin ich bequem im T-Shirt schießen gegangen, was mir sehr angenehm war. Am Ende des Tages bin ich mit 390 Punkten raus gekommen, was mir tatsächlich den ersten Platz von den 55 Teilnehmern gebracht hat. Es war auch das erste Mal, dass ich bei den Herren in der Klasse TRB gestartet bin. Ich war sehr erfreut, dass ich es noch so gut kann und dass es direkt so schön geklappt hat. Damit begann meine erste Meisterschaft draußen und zugleich auch die letzte Meisterschaft dieses Jahr draußen. Ein paar kleine Turniere werden noch kommen aber im ganzen bin ich vollkommen zufrieden und freue mich aufs nächste Mal mit netten Schützen durch den Wald zu streifen und zu zeigen was man kann.

Richard Klesmann auf der DM 3D des DSB in Hinzweiler

Blankbogenschütze Richard Klesmann - DM 3D des DSB in Hinzweiler

Am Wochenende des 16. und 17.09. fanden die 1. Deutschen Meisterschaften im 3D-Schießen statt. Da es leider nur einen Parcours gab, wurden die Teilnehmer auf 192 begrenzt. Es wurden an zwei Tagen eine 2-Pfeil- Runde durchgeführt, mit der Zählweise 11, 10, 8, 5 Punkte. Um 7:00 Uhr war die Anmeldung und das Einschießen vorgesehen. Das Einschießen war ein wenig verwirrend, da es auf dem Einschießplatz größtenteils Scheiben mit WA-Auflagen gab. Lediglich waren 3 Hirsche zwischen den Scheiben verteilt. Selbst die Langbogenschützen waren etwas verunsichert und fragten nach den Entfernungen.

Blankbogenschütze Richard Klesmann konnte sich über Silber freuen

Die ansonsten genial organisierte Meisterschaft begann pünktlich. Der Weg zum ersten Ziel war angenehm kurz, da wir auf Tier 1 eingeschoben wurden. Leider begann ich mit einer Fahrkarte die Deutsche Meisterschaft, da ich nicht wie bei den LM darauf losschoss, sondern zu viel überlegte und meiner ersten Einschätzung nicht traute. Die drei Meter die ich drauf gab, waren zu viel und der Pfeil streifte nur den Rücken. Die 11 Punkte die ich mit dem zweiten Pfeil erreichte, konnten mich nicht ganz beruhigen, da der Rest der Truppe die Pfeile sicher auf das Ziel brachten. Das Rätseln um die richtige Entfernung wurde im Tagesverlauf zwar besser, aber es beeinflusste mein Schießen schon. Insgesamt waren die Ergebnisse vom ersten Tag nicht so hoch ausgefallen, wie es die Ergebnisse aus manchen Landesverbänden erahnen ließ. In der Herrenklasse, in der ich startete, hatte sich nur ein Schütze mit 25 Ringen sicher abgesetzt. Von Platz 2 bis Platz 6 waren es nur 6 Ringe. Ich hatte mich auf Platz 5 eingefunden und war mit mir zufrieden.

Für den zweiten Tag hatte ich mir vorgenommen, nicht so viel über die Entfernung nachzudenken, sondern die erste Einschätzung auch umzusetzen. Es funktionierte auch überraschend gut. Da die Gruppen nun auch nach Leistung eingeteilt waren, hatte ich meine Konkurrenten auch direkt im Blick. Bis etwa zur Hälfte des Parcours, der neu ausgepflockt wurde, war die Stimmung in der Truppe super. Auch die Trefferlage war bei allen genial. Selbst Rüdiger, der sich am ersten Tag abgesetzt hatte, konnte in Schach gehalten werden. Der erste, der die Truppe aufmischte war ich. Ich hatte einen Pfeil unter dem Tier durchgeschossen und wusste nicht genau warum. Erst der zweite Pfeil hat mir bestätigt, dass ich die Entfernung schon gut eingeschätzt hatte, aber die Ausführung miserabel war. Denn der zweite Pfeil saß genau um die Meter über dem Kill, die ich drauf gepackt hatte. So ging ich mit kläglichen 5 Punkten zum nächsten Ziel und mit der Tatsache, dass die anderen ihre Pfeile in dem Steinbock versenkt hatten. Aber irgendwie kam nun Bewegung in das Geschehen. Jeder ließ ein paar Ziele aus, und somit war die Reihenfolge ungefähr wieder so, wie bis zur Hälfte.

Am Ende der sehr schönen und vor allem lustigen Meisterschaft, konnte ich mir die Silbermedaille abholen, über die ich mich sehr freute. Die 2- Pfeil- Runde auf 3D-Ziele hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich werde das nächste Jahr bestimmt wieder teilnehmen, wenn es der Terminkalender zulässt.

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