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DM EFAC IFAA Hohegeiß 2017

21.08.2017 20:34 | Sponsoring

Verdienter Sieg der Europameisterschaft für Justus Poggensee mit drei neuen Europa- und Weltrekorden

Blankbogner Hannes & Justus werden mit Weltrekorden Europameister

In Hohegeiß, da ist was los - der kleine 950 Seelen-Ort war in diesem Jahr Ausrichter der EFAC IFAA, die ersten drei Tage wurden zudem als DM Feld und Jagd gewertet. Aus unserem Team BSW wurden die Blankbogenschützen Hannes Hecht und Justus Poggensee sogar gleich mit mehreren Europa- und Weltrekorden neue Europameister - Wahnsinnsleistung!!! Mika Kochanowski und Nils Noack wurden Vize-Europameister ihrer Klasse und Daniel Eisele holte die Bronzemedaille, Marten Hecht wurde vierter bei der EFAC 2017 - Gratulation!

Justus Poggensee mit seinem Konkurrenten an der Zielscheibe auf der EFACBlankbogenschütze Justus Poggensee:

Am Freitag den 28.07. fuhr ich mit einer Freundin nach Hohegeiß, um an der Europameisterschaft Feld und Jagd teilzunehmen. Wir nahmen gegen 15 Uhr den Schlüssel für unsere Ferienwohnung entgegen, danach ging es sofort zur Bogenkontrolle. Wir kamen gut durch und konnten danach auch schon auf die Einschießwiese, dort verbrachten wir einige Stunden und trafen einige Freunde wieder. Abends sind wir noch mit einigen Leuten etwas essen gegangen. Den Samstag haben wir sehr entspannt vorbeiziehen lassen.

Am Sonntag ging es dann noch einmal zur Einschießwiese, dort blieben wir dann bis zum Marsch der Nationen. Abends sind wir dann pünktlich ins Bett gegangen um morgens fit zu sein.

Der Montag startete mit einer Feldrunde, diese konnte ich mit einem super Ergebnis beenden, am Dienstag war dann eine Jagdrunde dran - diese konnte ich ebenfalls gut beenden. Am Mittwoch war dann meine Lieblingsdisziplin dran und zwar die Tierbildrunde: in der Runde habe ich ein Spitzenergebnis erzielt, das höchste aller Bowhunter Recurve Schützen. An diesem Abend war dann auch die Siegerehrung der Deutschen Meisterschaft, hierbei konnte ich mir den 1. Platz sichern und ebenfalls zwei Deutsche Rekorde, in der Tierbildrunde konnte man leider keine Rekorde schießen, da es National und International unterschiedliche Wertungsweisen gibt. In der Mannschaft konnten wir uns ebenfalls eine Goldmedaille erkämpfen.

Am Donnerstag und Freitag schossen wir nochmals eine Feld und eine Jagdrunde. Freitagabend stand dann alles fest. Im Einzel war in der Young Adult Male Klasse ein wohlverdienter 1. Platz drin, ebenfalls 3 Europa- und 3 Weltrekorde in der Feld, Jagd und Tierbildrunde. In der Mannschaftswertung wurde ich wieder in die 1. Mannschaft BHR gewählt, hier konnten mein Vereinskollege Micha und ich den dritten Mann retten, der aus Versehen in der Tierbildrunde eine 269  anstatt eine 469 unterschrieben hat. Die EFAC war ein super Erlebnis und eine weitere Erfahrung in meiner hoffentlich noch langen Bogenkarriere.

Justus Poggensee mit seinem Team der Bogensport AkademiFeldrunden: 407 und 392 Jagdrunden: 409 und 405 Tierbildrunde: 520

Auch ein Päuschen muss mal sein auf der EFAC...Auch mit der Mannschaft Gold für Justus Poggensee bei der EFAC IFAA

Compoundschütze Hannes Hecht:

Hannes Hecht beim Einmarsch der Nationen durch HohegeißHannes Hecht schießt bei der EFAC neuen Weltrekord und wird Europameister

Vom 28.07. - 05.08.17 war ich zur Europameisterschaft Field (EFAC) in Hohegeiß. Ausgerichtet wurde die Europameisterschaft vom DFBV und vom dortigen Verein. Unsere Anreise verlief problemlos und wir waren ab Freitag auf dem Campingplatz in Zorge, wo wir dann auch bis zum Sonntag der anderen Woche blieben.

Am Donnerstag bekam ich dann endlich mein lang ersehntes neues Mittelstück, was ich dann auch gleich mit einem Vereinskameraden einstellte, sodass ich bei der EFAC antreten konnte. Viel Zeit zum Einschießen blieb mir nicht, denn am nächsten Tag ging es schon zur Wettkampfstätte.

Am Samstag war ich beim Bowcheck, am Sonntag startete die Europameisterschaft mit dem Einmarsch der Nationen.

Dieses Mal wurden die 5 Tage durchgeschossen. Dies erforderte ein hohes Maß an Konzentration, denn es waren auch zwingend 4 anstatt der maximal 3 Pfeile zu schießen. Insgesamt waren es über 600 Starter, die sich dann auf 6 Parcours verteilten. Das Wetter war an den 5 Schießtagen gut. Nur am Tag der Siegerehrung regnete es.

Ich war die ganze Woche mit derselben Gruppe unterwegs, die sehr angenehm war. Leider war ich Einzelstarter in der Klasse Young Adult Barebow Recurve und versuchte deshalb jeden Tag, als Gruppenbester aus dem Parcours  zu gehen. Was mir meistens auch gelang.

Morgens starteten wir um 8 Uhr mit einem Briefing, danach wurden wir meist mit Bussen zu den jeweiligen Parcours gefahren. Diese waren in die wunderschöne Landschaft des Harzes eingebettet, es ging bergauf und bergab. Meist war ich gegen 16 Uhr fertig.

Die ersten 3 Tage wurden als Deutsche Meisterschaft gewertet. Am Mittwoch wurde ich als Deutscher Meister mit einer Goldmedaille geehrt. Nach dem 5. Tag wurde ich zum Europameister gekürt und stellte einen Weltrekord mit 1887 Punkten in der Klasse YAMBBR auf.  Darüber habe ich mich riesig gefreut.

Marten Hecht beim Einmarsch der Nationen auf der Europameisterschaft in HohegeißMarten Hecht, frisch gebackener Vize-Meister Deutschlands in der Juniorenklasse DFBV Feld und Jagd

Compoundschütze Marten Hecht:

Vom 28.07.17 - 05.08.17 nahm ich an der European Field Archery Championship der IFAA in Hohegeiß im Harz teil. Veranstaltet wurde die Meisterschaft vom DFBV, die Ausrichtung übernahm der Schützenverein Hohegeiß.

Da ich im Vorharz zu Hause bin, gestaltete sich die Anreise recht einfach. Mit unserem Wohnwagen erreichten wir nach 60 Minuten den Campingplatz in Zorge, der für die Dauer der EFAC unser zu Hause sein sollte. Von dort aus benötigten wir jeden Morgen nur ca. 10 Minuten, um den Einschießplatz in Hohegeiß zu erreichen. Das Wetter war an den 5 Wettkampftagen gut, in der Nacht hat es oft geregnet, so dass die Parcoure nicht immer ganz einfach zu laufen waren. Nur am Samstag, dem Tag der Siegerehrung regnete es.

Der Bowcheck am Samstag verlief unproblematisch. Am Sonntag wurde der Wettkampf mit dem Einmarsch der 25 Nationen eröffnet. Das Dorf war festlich geschmückt und viele Menschen hießen die Bogenschützen willkommen.

Am Montagmorgen ging es dann endlich los. Ich startete mit meinen 3 Gegnern in der Klasse Junior Male Bowhunter Unlimited. Für mich war die Juniorenklasse Premiere, da ich im Juni noch als Cup unterwegs war. Dementsprechend war ich ganz schön aufgeregt, als ich meinen deutschen und die beiden schottischen Gegner sah. Die drei überragten mich um Längen 😅Aber ich werde hier schon noch reinwachsen...

Am ersten Tag ging es in den Parcours " Haus Berlin", einem von insgesamt 6 Parcours, wovon ich im Laufe der Woche noch weitere 4 kennenlernen durfte. Alle waren in der tollen Landschaft des Harzes rund um Hohegeiß gelegen und recht einfach mit den Shuttles zu erreichen. Diese Organisation war super. Auch ausreichend Verpflegungsmöglichkeiten gab es.

Täglich um 8 Uhr begann das Briefing, dann ging es los. Meist habe ich bis 17 Uhr geschossen. Meine Gruppe war cool, mit den beiden Schotten konnte ich auch meine Englischkenntnisse testen. Leider war ich am Ende des 1. Tages gemessen an der Schießleistung der letzte in meiner Gruppe 🤧, was sich leider auch bis zum Ende der Meisterschaft nicht ändern sollte. Trotzdem gab ich mein Bestes.

Die Ergebnisse der ersten 3 Tage gingen in die Wertung für die Deutsche Meisterschaft des DFBV ein. Hier bekam ich bei der Siegerehrung, die am Mittwochabend stattfand, eine Silbermedaille 🥈. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Im Ergebnis der Europameisterschaft landete ich am Ende der Woche mit 1573 Punkten auf dem 4. Platz. Bei den Class Awards C errang ich den 1. Platz.smiley

Mika Kochanowski mit seinem walisischen Gegner auf der EFACHigh Five mit der Konkurrenz an der Scheibe - gelebter Sportsgeist auf der EFAC!Mika Kochanowski auf dem Parcours der EFAC in Hohegeiß

Die Ziele der EFAC waren sehr schön, aber auch anspruchsvoll gestellt

Blankbogenschütze Mika Kochanowski:

Am 29. Juli bin ich mit meiner Mutter in den Harz nach Hohegeiß zur DM und EFAC gefahren. Wir waren abends gegen 18:00 Uhr da und waren noch schnell zur Bogenkontrolle gefahren. Am nächsten Tag war ich mich ein bisschen einschießen und danach hatte ich noch was schönes mit meiner Mutter im Harz unternommen. Um 15:30 Uhr war der Marsch der Nationen und die Eröffnungsfeier. Wir hatten viel Spaß dabei.

Am nächsten Morgen ging es bei herrlichem Sonnenschein und 25 Grad früh los. Ich war um 7:15 Uhr zum Einschiessplatz gefahren und hatte mich eingeschossen. Um 8:00 war Briefing und um 9:15 Uhr ging es dann endlich los in den Parcours. Ich hatte am ersten Tag im lila Parcours (Heimathütte) geschossen. Schießbeginn war erst um 10:30 Uhr. Es war eine Feldrunde mit 28 Zielen.

Bei mir lief es nicht so gut, aber ich hatte wenigstens eine sehr nette, lustige Gruppe. Am Ende hatte ich nur 250 Punkte erschossen und landete daher mit 100 Punkten hinter meinem Gegner. Meine Stimmung war am Tiefstpunkt L

Am nächsten Morgen musste ich mich aufraffen. Das Wetter war grauenvoll. Regen, Nebel, windig, kalt. Und bis zum frühen Morgen waren sogar noch Gewitter. Das graue Wetter passte zu meiner Stimmung. Es ging erst um 7:45 Uhr zum Einschiessplatz, aber ich hatte nicht einmal Lust mich einzuschiessen. Um 8:30 Uhr war Briefing und um 9:15 Uhr wurden wir in unseren Parcours gefahren. Ich hatte im Parcours Wolfsbachmühle (Orange) geschossen. Um 10:00 Uhr war Schießbeginn. Es lagen wieder 28 Ziele mit der Jagdrunde vor mir. Ich hatte 242 Punkte geschossen und mein Gegner war leider wieder besser als ich. Ich blieb also auf Platz 2. Um 17:30 Uhr waren wir endlich durch mit unserem Parcours. Die letzten Gruppen waren um 19:30 Uhr immer noch nicht durch. Ich war an dem Tag nur noch, nach dem Essen, ins Bett gefallen.

Mika Kochanowski - neuer Deutscher Meister Feld und Jagd und Vize-Europameister

Am nächsten Morgen ging es wieder um 7:30 Uhr für mich los. Um 8:15 Uhr war Briefing und danach ging es wieder mit den Bussen in die Parcours. Ich hatte den gelben (Ski Stadium) Parcours mit einer Tierbildrunde mit 28 Zielen vor mir. Um 9:30 Uhr war Schießbeginn. Endlich waren wir mal in der Zeit. Gleich am ersten Schuss merkte ich, dass die Tiere mir viel mehr liegen, als die Scheiben. Ich hatte endlich mal wieder besser geschossen und hatte am Ende 426 Punkte erschossen. Ich konnte auf meinen Gegner gut aufholen. Aber er führte trotzdem noch im Endergebnis. Wir waren recht schnell durch mit unserer Runde. Um 14:00 Uhr waren wir schon fertig. Ich konnte danach tatsächlich mit meiner Mutter zur Sommerrodelbahn und abends ab 18:00 Uhr ging es wieder zum Festzelt zur Siegerehrung der DM Feld und Jagd. Ich wurde Deutscher Meister bei der DM Feld und Jagd 2017.

Am Donnerstag konnte ich tatsächlich mal etwas länger liegen bleiben, da mein Parcours direkt bei uns vor der Tür des Hotels lag. Ich hatte den Parcours im Kurpark (blau) mit einer Feldrunde mit 28 Zielen geschossen. Leider wieder Scheiben L Es lief so la la. Ich hatte 331 Punkte erschossen und ich lag immer noch weit hinter meinem Gegner, aber ich holte wenigstens in kleinen Schritten auf. Um 15:10 Uhr waren wir mit unseren Parcours durch.  Ich war ganz schön fertig und hatte auch irgendwie keine Lust mehr. Ein Tag noch und dann hatte ich es geschafft.

Der letzte Tag war der Panoramic Parcours (grün) mit 28 Zielen, eine Jagdrunde. Das Wetter hielt sich wieder. Es war warm und trocken und ab und zu kam die Sonne durch. Bei dieser Jagdrunde hatte ich 266 Punkte erschossen. Wir waren um 15:00 Uhr durch und ich hatte ein Endergebis von 1515 Punkten gemacht und hatte dadurch den 2. Platz belegt.

Obwohl das Turnier sehr anstrengend war und ich zeitweise keine Lust mehr hatte, hatte es am Ende doch alles sehr viel Spaß gebracht und ich hatte eine ganz tolle Gruppe. Am Samstag gegen 14:30 Uhr war die Siegerehrung und danach war ich mit meiner Mutter wieder nach Hause gefahren. Mit einer Goldmedallie und einer Silbermedallie in der Tasche smiley

Wenn aus Fremden Freunde werden... Nils Noack mit seiner Gruppe auf der EFAC

Recurvebogenschütze Nils Noack:

Vom 31.07. bis zum 04.08. fand die EFAC des IFAA in Deutschland mitten im Herzen des Nationalparks des Harzes in Hohegeiß statt. EFAC steht für European Field Archery Championship. Rund 700 Schützen aus allen Ländern Europas waren zu diesem Großereignis angereist. Meine Vereinskollegen und ich reisten bereits einige Tage früher an. So konnten wir uns frühzeitig mit den Rahmenbedingungen vor Ort vertraut machen. Den Samstag und Sonntag nutzte ich zum Einschießen, zur Bogenkontrolle und um einige Korrekturen an meinem Material vorzunehmen.

Die Meisterschaft dauerte 5 Tage lang. An jedem Turniertag lernt man einen neuen Parcours mit 28 Scheiben kennen. Es ist üblich, dass die Schützen am ersten Tag den Gruppen alphabetisch zugeteilt werden. Ab dem zweiten Tag wird nach aktuellen Leistungen zugeordnet. Somit gehören Schützen mit ähnlicher Performance zu  einer Gruppe. Am ersten Tag schossen wir die Field Runde. Maximale Distanz sind 80 Yards (umgerechnet 73,2 Meter) auf eine 65 cm kleine Auflage. Ich erreichte mit 476 Ringen das zweitbeste Tagesergebnis. Auch am zweiten Tag konnte ich gute bis sehr gute Leistungen abrufen. Mit weiteren 489 Ringen in der Hunter Runde, bei der die maximale Distanz 70 Yards (umgerechnet 64,0 Meter) beträgt, konnte ich wieder das zweitbeste Tagesergebnis erzielen. Am dritten Turniertag hatte ich einen annähernd perfekten Tag. Ich schoss 544 Ringe von 560 möglichen Ringen. Somit sprang ich im Gesamtklassement auf Rang 1 mit 4 Ringen Vorsprung. Am vierten Tag schossen wir wieder die Field Runde, meiner Meinung nach jedoch auf dem schwersten Parcours des gesamten Turnieres. Trotz Kraftprobleme und Schulterschmerzen konnte ich wieder das zweitbeste Tagesergebnis mit 461 Ringen erzielen. Die Führung musste ich, wie schon fast erwartet, wieder abgeben. Mit 471 Ringen am fünften und letzten Turniertag der Hunter Runde schoss ich wieder das zweitbeste Tagesergebnis. Vor allem mit den Schüssen auf die langen Distanzen war ich sehr zufrieden.

Meine Gesamtringzahl betrug 2.441 Ringe mit 27 Ringen Abstand zum Gewinner der Goldmedaille aus der Slowakei und mit 61 Ringen Vorsprung zum Bronze-Gewinner aus den Niederlanden. Der Gold-Gewinner aus der Slowakei betreibt Bogenschießen seit mehreren Jahren sehr professionell. Er schießt für sein Land zum Bespiel die Weltcups mit. In der nächsten Woche tritt er beim Weltcup in Berlin an. Es hat viel Freunde gemacht, gegen einen so tollen Schützen zu schießen. Mit Stolz kann ich sagen, dass ich am dritten Tag im Gesamtklassement vor ihm lag.

Nils Noack mit seinem Recurve auf der EFAC in Hohegeiß

Nils Gruppe hatte eindeutig Spaß in den Parcours' der EFACGlückwunsch an Nils zum Vize-Europameister EFAC IFAA 2017

Insgesamt betrachtet, war diese Meisterschaft eine tolle Erfahrung mit vielen netten Schützen aus ganz Europa. Jeden Tag hatten wir eine Menge Spaß miteinander. In zwei Jahren findet die nächste EFAC in den Niederlanden statt. Wenn es die Umstände zulassen, werde ich dort teilnehmen und hoffentlich wieder mit vielen der mir inzwischen  bekannten internationalen Bogenschützen zusammentreffen.

Daniel Eisele auf der DM Feld und Jagd in Hohegeiß

Recurvebogenschütze Daniel Eisele:

Tag 1: Der erste Tag der DM und auch der EFAC begann für uns alle mit einem sehr ausgedehnten Briefing am Sportplatz. Nach diesem sehr langen Briefing wurden wir als erste Gruppe zu den Bussen geschickt, die uns zu unseren Parcours brachten. Dort angekommen mussten wir uns zu Schildern stellen, auf denen unsere Startscheibe angebracht war. Nach einem kurzen Check, ob alle anwesend waren, wurden wir zu unseren Scheiben gebracht. Nach einer gefühlten Ewigkeit wurde dann mit einem Pfiff der Schießstart verkündet. Der heutige Parcours war vom Gelände sehr anspruchsvoll. Trotzdem hatten wir alle sehr viel Spaß an diesem Tag. Der Parcours war sehr schön gestellt und wir hatten auch keinen Pfeilverlust. Mit 281 Punkten kam ich vom Parcours zurück und war somit auf dem zweiten Platz.

Gestatten: Neuer Deutscher Meister Feld und Jagd 2017, Daniel EiseleTag 2: Der Start des zweiten Tages lief auch nicht viel anders ab, als der erste. Der einzige Unterschied bestand darin, dass die Ansage nicht so lang war. An diesem Tag hatten wir das Ski Stadion als Parcours. Als wir am Start mit dem Bus ankamen, sahen wir, dass es diesen Tag mit dem Berg auf und Berg ab nicht viel besser werden würde. Trotzdem starteten wir mit viel Freude in das Turnier. Wie sich im Laufe des Tages heraus stellen sollte, war dies nicht mein bester Tag, da er von meiner Schießleistung her sehr durchwachsen war und so verließ ich den Parcours mit 261 Punkten. Trotzdem hatten wir einen schönen Tag, da alle Parcours bis jetzt sehr schön gestellt waren. So freuten wir uns auch schon alle auf den nächsten Tag, da wir hofften, dass es ab jetzt nicht mehr so steil sein wird. So lag ich am Ende des Tages auf dem zweiten Platz.

Tag 3: Wie auch schon die letzten zwei Tage startete der dritte Tag mit einem Briefing. Heute hoffte ich mal richtig Punkte gut zu machen, da heute die Tierbildrunde war. Wir verließen als letztes den Sportplatz um uns bei den Bussen anzustellen. Wie sich aber herausstellte, dauerte das ganz schön lange. Als wir aber beim Parcours angekommen sind ging alles ganz schnell und wir wurden auch schnell zu unseren Startscheiben geführt. Durch den alt bekannten Pfiff wurden uns signalisiert, dass wir anfangen durften zu schießen. Nach der ersten Hälfte war ich sehr zufrieden mit mir, anders aber wie die letzten Tage ließ ich in der zweiten Runde nicht nach und schoss so an diesem Tag 456 Punkte und lag immer noch auf dem zweiten Platz. Aber bei der DM Feld und Jagd wurde ich somit erster. An diesem dritten Tag war ich Tagessieger. Nach diesen ersten drei Tagen bin ich erster bei der Deutschen Meisterschaft. Jetzt kann es mit der EFAC weiter gehen, da die drei Tage der Feld und Jagd auch die ersten drei Tage der EFAC sind.

Der 4. Tag: Wie an jedem Tag, versammelten wir uns zum Briefing am Sportplatz. Nach einer kurzen Runde Einschießen, liefen wir zu unseren Schildern, auf denen die Namen der jeweiligen Parcours standen. An diesem Tag starteten wir auf dem Parcours Panoramic. Nachdem wir aufgerufen wurden warteten wir auf unseren Bus. Die Busse brachten uns zu den jeweiligen Parcours. Dort angekommen verteilten wir uns auf Schilder, die im Boden steckten, auf denen unsere Startscheibe geschrieben war. Von dort aus wurden wir zu unseren Startscheiben geführt. Durch einen Pfiff wurde den Schützen auf den Parcours mitgeteilt, wann wir anfangen durften. Der Parcours Panoramic war sehr schön gestellt, so war ich mit meiner Leistung im ersten Teil des Tages zufrieden. Das änderte sich aber im zweiten Teil des Tages. Trotz des schlechtes Ergebnis im zweiten Teil des Tages hatte ich 267 Punkte und rutschte so leider auf den dritten Platz ab. So hoffte ich, das ich am nächsten Tag den jetzt Zweitplatzierten wieder überholen könnte.

Der 5. Tag: Am letzten Tag versammelten wir uns auch alle wieder auf dem Sportplatz. Nach einem etwas längerem Einschießen gingen wir zu unserem Parcoursschild. Dieses Mal war Haus Berlin an der Reihe. Da wir keinen Bus brauchten, konnten wir gleich los laufen. Wie am Vortag teilten wir uns auf unsere Startscheiben auf, von dort aus wurden wir wieder zu unseren Scheiben geführt. Dieser Parcours war etwas anstrengender, da er sehr stark Berg auf und Berg ab ging, aber er war trotzdem sehr schön gestellt. Ich fand aber unser ersten Parcours von Tag 1 schwieriger. Dennoch fand ich, dass meine ersten 15 Ziele sehr gut gelaufen sind und war mit meinem Ergebnis sehr zufrieden. Wie aber schon am Vortag ließ die Leistung bei den anderen Zielen wieder stark nach. So beendete ich die EFAC 2017 mit einem Tagesergebnis von 294 und einem Gesamtergebnis von 1559 Punkten und wurde dritter, ich startete in der Klasse BHR Jugend.

Einschießen auf der EFAC IFAA in HohegeißEine Pause muss auch auf der Europameisterschaft mal sein...Bronze für Daniel Eisele auf der EFAC IFAA in Hohegeiß 2017

 

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