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  • Recurvebögen

    Zuverlässige Recurvebögen für Wettkampf und Freizeitsport

    Ein wichtiger Grund, warum Recurvebögen heute so beliebt sind, ist wohl, dass diese Bögen aufgrund ihrer spezifischen Bauart besonders angenehm und wirksam zu nutzen sind: Die Enden der Wurfarme von Recurvebögen sind so gebogen, dass sie im Ruhezustand vom Bogenschützen wegzeigen. Wird der Bogen gespannt erreichen die Schützen mit Recurvebögen einen höheren Wirkungsgrad bei weniger Kraftaufwand als bei einem Langbogen. Außerdem spürst du nach dem Schuss einen geringeren Handschock, da die Bogensehne an den Wurfarmenden anliegt und so weniger stark zurückfedert. So kommen sowohl die olympischen Recurvebögen mit Visier und Stabilisatoren als auch sogenannte Blankbögen, also ohne weitere Ausstattung, im Freizeit- sowie im Wettkampfbogensport zum Einsatz. Finde jetzt bei BogenSportWelt die passenden Recurve-Sportbögen, traditionelle Recurvebögen ebenso wie einzelne Teile und ganze Sets für ein gesamtheitliches Bogensporterlebnis.

Traditionelle Recurvebögen mit Holzanteil

Die ersten Recurvebögen verwendete man bereits im 7. Jahrtausend vor Christus, und seitdem zieht sich ihre Präsenz durch die Geschichte der Völker. Auch heute noch kommen traditionell gebaute Recurvebögen zum Einsatz, die zumindest teilweise aus Echtholz gefertigt werden sowie insgesamt eine ansprechende, historische Optik erhalten. So empfiehlt sich gerade für die Anfänge im Bogensport ein Recurvebogen wie der RAGIM Black Buffalo ILF. Sein Mittelstück aus hochwertigem Hartholz sieht nicht nur edel aus, sondern hat auch eine ergonomische Form und ist durch Visier-, Button- und Stabilisatorbuchsen erweitert. Des Weiteren ist der Black Buffalo in verschiedenen Größen und mit variablem Zuggewicht erhältlich. Besonders praktisch ist dieser Recurvebogen auch dadurch, dass er ein Take Down Recurve ist, d. h. Mittelstück und Wurfarme können auseinander genommen werden und lassen sich so leichter transportieren.


Gute Gründe für einen Take Down Recurvebogen

Take Down Recurvebögen sind auch deswegen so beliebt, weil sie das Auswechseln von Mittelstück und Wurmarmen ermöglichen: Gerade als Anfänger beginnst du mit schwächeren Wurfarmen. Deine Muskeln werden bei regelmäßigem Training kräftiger und das Zuggewicht der Wurfarme wird zu leicht. Dann kannst du die Wurfarme gegen stärkere auswechseln. Bei einem Einteiler oder Langbogen muss man den ganzen Bogen tauschen.

Zahlreiche Sportbögen, die insbesondere im Bogensport-Wettkampf zum Einsatz kommen, bestehen aus einem Mittelstück und Wurfarmen. Bei der Herstellung werden hochwertige Materialien wie z.B. Aluminium, Carbon, Glasfiber- und Holzlaminate verwendet. Dazu gehört unter anderem auch das Mittelstück SF Archery Premium.

Auch wenn du bereits mit einem Recurvebogen ausgestattet bist, hat die BogenSportWelt einiges für dich zu bieten: Für zahlreiche Hersteller und Modelle bieten wir passende Mittelstücke sowie die entsprechenden Wurfarme an. Außerdem umfasst unser Angebot zahlreiche Sets, die du gemeinsam mit deinem neuen Recurvebogen bestellen kannst. In den Sets findest du beispielsweise Köcher, Armschutz und Handschuhe für den Bogensport. Ergänzt wird unser Sortiment durch moderne Carbonpfeile ebenso wie durch traditionelle Holzpfeile.


Recurvebogen

einteiliger Recurvebogen

Ein Recurvebogen ist als Weiterentwicklung des Langbogens zu sehen. Seine Besonderheit im Vergleich zum Langbogen besteht in einer zusätzlichen Biegung der Wurfarmenden. Diese zeigen beim Recurvebogen nach vorne. Durch diese zusätzlichen Biegungen wird bei gleicher Zugkraft mehr Energie auf den Pfeil übertragen als bei einem Langbogen.

Recurvebögen gibt es einteilig oder auch dreiteilig. Letztere bezeichnet man auch als Take-Down Bögen. Bei diesen Bögen lässt sich der Bogen in das Mittelteil (das Griffstück) und in die zwei Wurfarme zerlegen. Bögen in Einstiegsbereich weisen meist eine Schraubkonstruktion auf, während sich höherwertigere Bögen meist eines Stecksystems bedienen. Durch diese Bauweise lassen sich Take-Down Bögen einfach und platzsparend transportieren und bieten zudem die Möglichkeit mit dem Schützen ?mitzuwachsen?. Je nach Bedarf kann durch Austausch einzelner Komponenten die Bogenlänge und/oder die Zugkraft verändert werden, ohne dass ein komplett neuer Bogen angeschafft werden muss.

Einteilige Recurvebögen bestehen meist ähnlich wie Langbögen aus hochwertigen Hölzern. Take-Down Bögen können außerdem aus verschiedenen Materialien oder einer Kombination dieser bestehen, wie z.B. Aluminium, Fiberglas oder Carbon. Einteilige Recurvebögen werden meist wie Langbögen traditionell geschossen. Take-Down Bögen ermöglichen sowohl eine Nutzung als Sportbogen oder im traditionellen Bereich. Nach Benutzung sollten auch Recurvebögen entspannt werden, um die Lebensdauer zu verlängern.


Grundstellung bei Recurvebögen

Die Füße werden leicht versetzt mit einem ungefähren Abstand von 30 bis 40 cm so platziert, dass sie mit der Schusslinie einen Winkel von ca. 90° bilden (siehe Abbildung). Bei Linkshandschützen ist dies spiegelverkehrt. Schultern und Hüfte werden nicht gedreht. Nur der Kopf blickt Richtung Ziel. Die Beine werden nicht durchgedrückt, sondern sollten locker gehalten werden.

Grundstellung beim Langbogen

Auszug und Auslösen

dreiteiliger Recurvebogen

Die Grundstellung wird eingenommen. Der Pfeil wird auf die Pfeilauflage aufgelegt und mit der Leitfeder (diese ist meist andersfarbig) im 90°-Winkel zur Sehne eingenockt. Sehne und Pfeil werden mit Zeige-, Mittel- und Ringfinger umfasst. Der Zeigefinger greift die Sehne oberhalb der Nocke und Mittel- und Ringfinger unterhalb der Nocke. Die Sehne liegt dabei im ersten Gelenk der Finger. Vor dem Auszug wird der Blick Richtung Ziel gelenkt. Die Schultern werden zurückgenommen. Dann werden Pfeil und Bogen auf Schulterhöhe abgehoben. Der Bogen wird dabei leicht gespannt. Der Arm, der den Bogen hält, wird Bogenarm genannt und ist gestreckt. Die Innenseite des Ellbogens sollte dabei aus dem Schussbereich heraus gedreht werden. Eine falsche Armhaltung führt zu Abschürfungen und Hämatomen durch die ?Berührung? mit der Sehne. Aus diesem Grunde sollte immer entsprechende Schutzkleidung getragen werden.

Für die allerersten Schussversuche sei empfohlen, den Bogenarm nicht ganz durchzustrecken. Der Bogen wird jetzt zwischen Auge und Ziel gehoben. Dann wird durch Einsatz der Schultermuskulatur der Bogen soweit ausgezogen, bis die Bogenhand den Ankerpunkt berührt. Unter dem Ankerpunkt versteht man den Punkt, der bei jedem Schuss mit der Hand berührt wird, beispielsweise das Kinn oder ein bestimmter Punkt entlang des Unterkiefers. Wichtig ist, dass dieser Punkt immer an der gleichen Stelle liegt, damit stets der gleiche Auszug gewährleistet ist. Bogenarm und Zugarm bilden eine horizontale Linie.

Das Ziel wird fokussiert. Wird ein Visier benutzt, so wird das Visier zwischen Auge und Zielscheibe gebracht. Die Blicklinie ist dabei nahezu horizontal. Wird kein Visier benutzt, wird mit der Pfeilspitze gezielt. Die Blicklinie bildet dabei einen Winkel von ca. 45° zum Pfeil. Die Bogensehne und ein etwaiges Visier werden nur verschwommen wahrgenommen. Nur das Ziel wird fokussiert. Die Spannung der Schulter- und Rückenmuskulatur wird konstant gehalten. Wenn das Ziel sicher anvisiert wurde, wird ausgelöst. Dafür werden die Schulterblätter zusammengezogen und die Spannung aus den Fingern gelöst. Die Zughand bewegt sich dabei ein wenig nach hinten, während die Sehne glatt aus den Fingern gleitet. Wichtig ist, dass diese Haltung nach dem Auslösen beibehalten wird bis der Pfeileinschlag wahrgenommen wurde. Erst dann ist der Schuss beendet und die Haltung wird entspannt. Dies dient der Analyse des gesamten Schussablaufs. So können etwaige Fehler schnell erkannt und korrigiert werden.

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