Bundesliga DBSV und Pokalschießen

09.05.2019 10:04

In Jena schien die Sonne zum 1. und 2. Bundesliga-Spieltag

Tolle Ergebnisse bei der Bundesliga DBSV und Thüringenpokal in Jena

Ob Bundesliga, Maipokal in Döbeln oder Jenaer Thüringenpokal mit Rekord – das BSW-Team räumt vorderste Plätze ab, egal ob Sonne oder Schneesturm!

Alexander Ortler gab in Jena sein Bundesliga-Debut für ZepernickRecurvebogenschütze Alexander Ortler – Bundesliga DSBV

Am 04.05 und am 05.05.2019 war DBSV Bundesliga in Jena. Ich bin für eine andere Mannschaft angetreten nämlich für Zepernick. Ich bin mit Dirk Dahlke und Norbert Groß hingefahren. Das ist meine erste DBSV Bundesliga gewesen. Ich war ziemlich aufgeregt.

Am ersten Tag war das Wetter sehr abwechslungsreich zum Beispiel hatte es geschneit und es war echt kalt. Wir haben uns alle auf dem Platz getroffen. Ich war gut drinnen, hatte aber mit dem Wetter zu kämpfen. Das Resultat war, das wir 4 von 5 Mannschaften geschlagen haben, damit waren wir mit dem Team auf Platz 2 und ich war in der Einzelwertung 2. Platz mit 17 Punkten. Wir waren voll zufrieden und ich war erschöpft vom ganzen Laufen.

Bei kalten Temperaturen konnte sich Alexander Ortler auf den 2. Rang schießenDer 2. Tag fing viel besser an als der 1. Tag. Das Wetter war besser und windstill, also perfekt zum Schießen. Ich kam auch sehr gut in die Partie hinein und wir besiegten vier andere Mannschaften und das I-Tüpfelchen war noch, dass ich in meinem letzten Match ein Stechen hatte und das mit einer Guten 9.5 gewonnen habe.

Im Großen und Ganzen waren wir immer noch auf dem 2. Platz, aber wir holten den 1. Platz fast ein. Wir sind nur noch 3 Punkte entfernt und in der Einzelwertung bin ich auch auf dem 2. Platz geblieben, aber bin auch dicht dran den ersten Platz einzuholen. Das werden wir am 3. und 4. Spieltag sehen. Es ist ein sehr gutes Wettkampfformat, weil man einfach jedes Mal Finale schießt und dabei Finalrunden trainiert.

Auch beim Strausberger Straußpokal ging Alexander Ortler mit seinem Recurve an die SchießlinieStraußpokal (FITA Runde)

Ich bin am 27.04.2019 wieder mit meinem Trainer zu einem Wettkampf der besonderen Art gefahren, nämlich zum Straußpokal der in Strausberg stattfindet und das Besondere daran ist, dass wir eine Fita Runde schießen. Ich bin in der Klasse Recurve Junior Männlich angetreten.

Es war anfangs sehr kalt, aber Stück für Stück wurde es wärmer. Dann musste ich mich Einschießen, das war sehr schwierig, weil wir als erste Distanz 90m hatten. Es war durchschnittlich gut und der Wettkampf begann kurz nach 9 Uhr. Ich war sehr aufgeregt und vorbereitet auf den Wettkampf, der sehr viel Geduld und Konzentration abverlangte. Es fing gut an und ich kämpfte mich auf 90m durch. Auch wenn ich im Training mehr hatte, war ich war völlig zufrieden mit meinem Ergebnis von 274 Ringen und konzentrierte mich schon auf die nächste Distanz 70m. Nach 90m lag ich auf dem 1. Platz.

Ich machte mir aber keinen Stress, sondern war tiefenentspannt. Dann ging es weiter mit 70m wo ich große Schwierigkeiten hatte, weil meine Visier Einstellung im Gegensatz zum Training irgendwie nicht stimmte. Das machte mir zu schaffen und ich war sehr unzufrieden. Ich schoss 285 Ringe, aber mein Trainer glaubte an mich und sagte zu mir: „Alex lass den Kopf nicht hängen. Du schaffst das.“ Das hat mir wieder Kraft gegeben für die nächste Distanz auf 50m auf 80er Auflage.

Am Ende reichte es für den 2.PlatzIch holte in der Pause noch was zum Essen, um mich zu stärken. Es lief ganz Okay mit 303 Ringen war es auch akzeptabel. Ich lag nach der vorletzten Distanz auf dem 2. Platz. Ich konnte nun mit der letzten Distanz alles entscheiden.

Dann kamen die 30m wo ich ein sehr gutes Gefühl hatte, das sich auch bestätigte mit 342 Ringen. 30m zum Schluss war ein guter Abschluss und ich hatte es leider nicht geschafft 1. Platz zu werden, aber ich war zufrieden auch wenn alles nicht so funktioniert hat wie es sollte. Mein Motto ist für das Leben und im Sport: „Nie aufgeben und weiterkämpfen.“ Nach dem Wettkampf war ich völlig platt, weil ich ca. 10 Stunden auf dem Platz war und die ganze Zeit gelaufen und geschossen habe.

Jona Müller erzielte beim Thrüingenpokal in Jena gleich drei neue Rekorde!Compoundschützin Jona Sophie Müller – 41. Thüringenpokal

Am 28.04.2019 startete ich zu meinem ersten Fita Turnier in der U14. Der SV Carl Zeiss Jena hatte zum 41. Thüringenpokal eingeladen, bei dem sich knapp 80 Schützen der Herausforderung stellten. Das Wetter bot eine bunte Mischung aus Regen, Wind und Kälte.

Nicht die beste Voraussetzung - aber es hätte schlimmer kommen können und zwar mit Schnee. Nach circa 90minütiger Anreise kamen wir um 8:00 Uhr in Jena an. Nach Anmeldung, Bogenkontrolle und Erwärmung wurde um 9:00 Uhr das Turnier eröffnet.

In der Alterklasse U14 musste ich jeweils jeweils 36 Pfeile auf den Distanzen 50m, 40m, 30m und 20m schießen. Erwartungen hatte ich erstmal keine. Die 50m und 40m habe ich noch nicht oft geschossen, da musste ich mich erstmal ran tasten. Auf 30 und 20m lief es ganz gut. Ich konnte auf beiden Distanzen sowie in der Gesamtrunde 3 neue Thüringer Landesrekorde erzielen.

50m

40

30

20

10

X

Gesamt

266

298

306

340

28

6

1210

In meiner Bogenklasse war ich Einzelstarter. Mit einem Gesamtergebnis von 1210 Ringen landete ich in der Pokalwertung der Jugend auf Platz 5 (insgesamt waren es 18 Starter). Gewinner des Thüringenpokals ist der Schütze, der dem Deutschen Rekord (Gesamtrunde) in seiner Bogen- und Altersklasse am nächsten ist. In der U14 Compound weiblich liegt dieser bei 1365 Ringen - das ist eine Hausnummer. Aber wie gesagt, es war das erste Fita Turnier für mich. Ich bin mir sicher, dass ich meine Leistung noch verbessern kann.

Beim Maipokal in Döbeln kämpften die Schützen bei nur 4°C um den PokalCompoundschütze Leon Hollas – Maipokal Döbeln

Traditionell wurde auch dieses Jahr wieder der Maipokal zu Beginn des namensgebenden Monats von den Döbelnern Bogenschützen ausgerichtet. Insgesamt 44 Schützen zog es am vergangenen Samstag in das Stadion am Bürgergarten. Bei nur vier Grad Celsius und Dauerregen, der zeitweise in Schnee überging, wurde um die Pokale gekämpft.

Leon Hollas errang hier den 2. PlatzDas Einschießen startete pünktlich um 10 Uhr. Nach jenem wurde direkt mit den Wertungspfeilen begonnen. Der erste Durchgang verlief durchwachsen, dennoch war ich mit den 346 Ringen für diese Bedingungen zufrieden. Insbesondere die Kälte erschwerte das Schießen immens, da sie den Fingern ihre Beweglichkeit raubt. 

Leider konnte ich das Niveau nach der Pause zum Aufwärmen nicht mehr halten und belegt mit einem Gesamtergebnis von 686 Ringen den zweiten Platz bei insgesamt fünf Konkurrenten. Der Pokal in der Klasse Compound Herren ging diesmal nach Berlin.  

Auch bei der Vereins- und Gaumeisterschaft im April zeigte sich das Wetter in Tacherting noch durchwachsenRecurvebogenschütze Moritz Wieser – Vereinsmeisterschaft und Gaumeisterschaft WA 70 m Runde

Am 09.04. und 27.04.2019 fand die Vereinsmeisterschaft der FSG Tacherting sowie die Gaumeisterschaft des Bezirks Oberbayern statt. Beide Wettkämpfe wurden auf der Schießanlage meines Heimatvereins ausgetragen. Die Juniorenklasse ist leider nur mit 5 Schützen besetzt.

Moritz Wieser mit seinem RecurvebogenAn der Vereinsmeisterschaft herrschten optimale Wetterbedingungen und somit konnte ich eine sehr solide Leistung von 662 (330, 332) abrufen. Das ist meine persönliche Bestleistung im Wettkampf und somit bin ich mehr als zufrieden.

Die Wetterverhältnisse waren an der Gaumeisterschaft eher bescheiden, leider regnete es und der Wind war sehr böig und kalt. An diesem Tag kam ich leider in den Wettkampf nicht sehr gut rein und eher instabil. Mit zweimal 320 Ringen und insgesamt 640, belegte ich zwar ebenfalls den 1. Platz, war aber nicht ganz so zufrieden.


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