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  • Schutzkleidung

    Schutzkleidung ist beim Bogensport genauso unerlässlich wie der umsichtige Umgang mit Pfeil und Bogen. Ohne Schutzkleidung kann die kleinste Abweichung vom optimalen Schussablauf zu schmerzhaften Verletzungen führen.

    >> Schutzkleidung im Bogensport

    Armschutz

    Die Gefahr, dass die Sehne beim Schuss gegen den Unterarm schlägt ist ständig gegeben. Dies kann zu äußerst schmerzhaften Abschürfungen und Prellungen am Unterarm führen. Ein Armschutz verhindert dies und sollte immer getragen werden.

    Einen Armschutz gibt es in zahlreichen Variationen. Es gibt ihn in verschiedenen Längen. Ein kurzer Armschutz schützt den Unterarm. Für erfahrene Schützen ist dies meist ausreichend. Gerade Einsteiger beherrschen anfangs das Herausdrehen des Bogenarms aus dem Bewegungsfeld der Sehne nicht hinreichend. Für diese empfiehlt sich daher ein langer Armschutz, der auch den Ellenbogenbereich und den Oberarm schützt. Je nach Einsatzgebiet und persönlichem Geschmack hat der Schütze die Wahl zwischen Kunststoff, Nylon, Wild- und Glattleder oder Kunstleder.

    >> Armschutz für Sportschützen

    >> Armschutz aus Leder

    Fingertab, Handschuh oder Release

    Fingertab

    Fingertab, Handschuh und Release besitzen neben vielen Unterschieden jedoch eine Gemeinsamkeit: sie dienen dem sicheren Halten der Sehne.

    Der Fingertab sitzt an der Innenseite der Zughand. Der Mittelfinger wird durch das Loch geführt. Der Zeigefinger wird hinter der kleineren Lasche gehalten, Mittel- und Ringfinger hinter der größeren.

    >> Fingertab


    Fingerhandschuh

    Der Fingerhandschuh wird an der Zughand getragen. Zeige-, Mittel- und Ringfinger werden in die Fingerhüllen geschoben. Der Handschuh wird zusätzlich noch am Handgelenk befestigt.

    >> Fingerhandschuh

    Release

    Es gibt außerdem noch Handschuhe, die an der Bogenhand getragen werden. Diese ersetzen die Pfeilauflage bei traditionellen Schützen. Compoundschützen verwenden anstelle von Tab oder Handschuh ein Release. Bei Recurveschützen ist dieses Zubehör durch alle Verbände verboten worden. Es gibt verschiedenste Ausführungen. Das Grundprinzip ist aber das Gleiche: Die Sehne wird nicht mehr mit der Hand gezogen. Stattdessen ersetzt eine kleine Zange die Finger.

    >> Release

    Loop

    Oft wird die Sehne aber nicht direkt genommen, sondern mittels Loop. Das ist eine kleine Schlaufe, die über und unter der Nocke an der Sehne angebracht wird. Zum Auslösen wird dann nur noch ein kleiner Knopf oder Hebel bedient, der die Sehne freigibt. Dies ist der entscheidende Vorteil: Die Sehne wird viel schneller und präziser freigegeben, als es einem Handschützen möglich wäre. Es werden weniger Schwingungen auf den Pfeil übertragen.

    Der Compoundschütze muss äußerst gewissenhaft mit einem Release umgehen. Wird der Auslösehebel noch während des Auszugs betätigt, wird nicht nur der Pfeil frühzeitig und unkontrolliert ausgelöst. Sondern das Release wird auch den Schützen selbst im Gesicht treffen und schmerzhafte Verletzungen verursachen.

    >> Bogensehnen

    Brustschutz

    Brustschutz

    Anders als der Name es erahnen lässt, dient der Brustschutz nicht vorrangig dazu, die Brust vor Verletzungen zu schützen. Er wird auch als Streifschutz bezeichnet und verfolgt hauptsächlich den Zweck, Kleidung von der Sehne fernzuhalten. Lockere oder dickere Kleidung wird zurückgehalten. Die Sehne prallt vom Schutz ab, dadurch kann sich die Sehne während des Auslösens nicht in der Kleidung verheddern. Das Flugverhalten des Pfeils wird nicht beeinflusst.

    Der Brustschutz wird auf der Bogenhandseite getragen. Er wird einfach über die Kleidung gestreift. Auch wenn der Brustschutz in erster Linie der Verbesserung der Schießergebnisse dient, sollte die Schutzfunktion nicht unterschätzt werden. Gerade bei weiblichen Schützen ist die Gefahr groß, dass die Sehne die Brust streift.

    >> Brustschutz

    Nockpunkt

    Nockpunkt

    Der Nockpunkt hilft dem Schützen, den Pfeil immer im korrekten Winkel einzunocken. Am gebräuchlichsten sind spezielle Nockpunkte aus Messing. Eine kleine Wicklung mit Sehnengarn erfüllt allerdings denselben Zweck. Der Nockpunkt wird so an der Sehne angebracht, dass der Pfeil, wenn er direkt unterhalb des Nockpunkts eingenockt wird, einen Winkel von etwas über 90° mit der Sehne bildet. Die Pfeilunterseite liegt etwa 3mm über dem rechten Winkel.

    Am einfachsten und auch am genauesten lässt sich ein Nockpunkt mit Hilfe eines Sehnenmaßstabs anbringen. Auf Wunsch wird der Nockpunkt auch von unserem Serviceteam angebracht. Dieser Service kann für jeden Bogen ausgewählt werden.

    >> Nockpunkte & Zubehör

    Pfeilauflage

    Mit Ausnahme des Langbogens ist für alle Bogenarten eine Pfeilauflage nötig. Es gibt verschiedene Arten von Pfeilauflagen: Klebeauflagen und Schraubauflagen. Beide Arten können sowohl mit als auch ohne Button verwendet werden. Der Preis für Pfeilauflagen im Einstiegsbereich liegt zwischen 1,50 Euro und 5 Euro.

    Hauptfunktion der Pfeilauflage ist es, den Pfeil beim Abschuss zu führen. Langbogenschützen benötigen keine Pfeilauflage. Sie schießen traditionell über den Handrücken, hierbei wird ein spezieller Bogenhandschuh benötigt, oder über eine dafür vorgesehene Einkerbung im Griffstück, welche in der Regel mit einer Lederauflage ausgestattet wird.

    >> Pfeilauflage

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