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  • Pfeilbau

    Individueller Pfeilbau - Kreiere deine eigenen Holzpfeile

    Kleine Reparaturen und Änderungen an den eigenen Pfeilen ? für einen stabileren Flug oder eine höhere Reichweite ? gehören für jeden Bogenschützen zum Alltag. Doch der Pfeilbau selbst wird nur von den wenigsten Schützen betrieben. Ob Recurve-, Reiter- oder Langbogen, für jeden Bogentyp gibt es die passenden Pfeile. Denn nur, wenn diese perfekt sind und zum Bogen sowie Schießstil passen, können zufriedenstellende Ergebnisse erzielt werden. Du willst "back to the roots" und den Pfeilbau selbst in die Hand nehmen? Kein Problem: Alles was du dazu benötigst, sind Schäfte aus Holz, Nocken, Spitzen, Federn und ein Befiederungsgerät.

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    Pfeilbau

    Grundsätzliches zum Pfeilbau: Woraus besteht ein Pfeil?

    Das grundlegende Element, auf dem alle Komponenten angebracht werden, ist der Schaft des Pfeils. Dieser kann entweder aus modernen Materialien wie Aluminium und Carbon bestehen oder im klassischen Pfeilbau auch aus Holz hergestellt werden. Schwere Hölzer wie Eiche und Esche eignen sich vor allem für Langbögen und haben eine stärkere Einschlagskraft. Leichte Hölzer hingegen wie Kiefer und Fichte eignen sich eher für kurze Reiter- oder Recurvebögen - ihr Vorteil: eine höhere Reichweite. Am vorderen Ende des Schafts wird die Pfeilspitze angebracht und im hinteren Teil platziert der Bogner den ca. 10 cm langen Befiederungsbereich sowie ganz am Ende die Pfeilnocke.


    Schritt für Schritt erklärt - die Pfeilbau-Anleitung

    Beim Pfeilbau gibt es zwei Möglichkeiten einen Holzschaft herzustellen: aus Zweigen oder Spaltholz. Alternativ kannst du auf fertige Schäfte aus unserem Onlineshop zurückgreifen. Ist die Form und Länge fertig konstruiert, folgt das Einbringen der Nocke. Diese sollte ca. 1,2 cm tief sein und breit genug, damit die Sehne bei leichtem Druck einrastet. Der Schlitz wird dafür ausgesägt und mit einer schmalen Rundfeile ausgearbeitet.

    Für Anfänger bietet es sich beim Pfeilbau an, lediglich den Schaft anzuspitzen und eine fertige Nocke aufzustecken. Nun wird der Schaft mit einem Speziallack gegen Feuchtigkeit geschützt und die Federn mithilfe eines Befiederungsgerätes im 120 ° Winkel an den Pfeil geklebt. Dank einer professionellen Federstanze kannst du zwischen verschiedenen Formen wählen. Anschließend werden die Kielenden mit einer Schnur umwickelt oder mit einem Schrumpfschlauch bestückt. Zuletzt muss der vordere Schaftteil angespitzt und die Spitze aufgesetzt bzw. angeklebt werden.

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