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DRAKE Athling - 70 oder 74 Zoll - 26-60 lbs - Hybridbogen DRAKE Athling - 70 oder 74 Zoll - 26-60 lbs - Hybridbogen DRAKE Athling - 70 oder 74 Zoll - 26-60 lbs - Hybridbogen DRAKE Athling - 70 oder 74 Zoll - 26-60 lbs - Hybridbogen DRAKE Athling - 70 oder 74 Zoll - 26-60 lbs - Hybridbogen DRAKE Athling - 70 oder 74 Zoll - 26-60 lbs - Hybridbogen

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DRAKE Athling - 70 oder 74 Zoll - 26-60 lbs - Hybridbogen

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Beschreibung

DRAKE Athling - 26-60 lbs - 70 oder 74 Zoll - Hybridbogen

DRAKE´s Hybridbogen Athling kommt in zwei Varianten: Zum einen als "normaler" 70 Zoll Bogen und zum anderen, in einer für einen Hybridbogen außergewöhnlichen Länge von 74 Zoll.

Mit diesen Bogenlängen, gehört der DRAKE Athling eindeutig in die Kategorie der Langbögen, zumindest auf den ersten Blick, denn bei genauem Hinsehen fällt auf, dass die Wurfarmenden eine reflexe Form aufweisen, d.h. dass sie, für einen Langbogen untypisch, nach vorn gebogen sind. - Doch was ist der Athling denn dann, wenn kein Langbogen? Die Antwort ist ganz einfach: Er ist ein moderner Hybridbogen, der geschickt das Beste aus zwei (Bogen-)Welten verbindet: Die Gutmütigkeit eines Langbogens mit der Leistungsfähigkeit eines Recurvebogens. Ergebnis ist ein Bogen mit einem besonders weichen Auszug, guten Wurfleistungen und optimalen Pfeilgeschwindigkeiten.

Hergestellt wird der laminierte, mehrlagige Bogen aus einem Kern aus Ahornholz mit verstärkenden Lagen Fiberglas in den Wurfarmen und einer äußeren Schicht aus Zebrano, Eibe, Esche oder Pappel. Der Griffbereich des DRAKE Athling ist dagegen schlicht gehalten und nur leicht vorgeformt. Ein Lederüberzug sorgt hier für ein griffsympathisches Gefühl und genügend Halt in der Hand.

Für den optischen Reiz des Athling sorgen aber die bereits erwähnten äußeren Laminate aus besonderen Hölzern, die dem Bogen einen jeweils anderen Charakter geben. Zur Auswahl stehen:
  • Zebrano:
    Ein exotischer Baum, der seinen Hauptlebensraum ist Westafrika hat. Er wächst bis zu 30-40 m in die Höhe, aber übersteigt im Durchmesser nie 1m. Das Splintholz ist leicht und kann sogar 10cm breit sein. Der frisch geschnittene Baum riecht zwar unangenehm und ist schwierig zu trocknen, da das Holz zum Bruch neigt. Seine deutlich Maserung mit den regelmäßigen, dunklen Streifen macht es aber so interessant und beliebt.
  • Eibe:
    Dieser immergrüne, diözische (getrennt geschlechtlich) Baum bzw. ausgebreitete Strauch, ist geschützt und sehr langsam wachsend. Der Radius seines Stammes nimmt in 40-60 Jahren nur 1 Zoll (2,54cm) zu, deshalb sind die Holzringe sehr dicht (0,5 mm) und schmal. Bis auf den Samenmantel sind alle Pflanzenteile giftig. Die Frucht ist eine rote Beere. Eibenholz ist eines der traditionellsten Hölzer im Bogenbau, welches seine größte Verbreitung wohl im Mittelalter hatte, als Langbögen die Standardwaffe des englischen Heeres war. Der hohe Bedarf an Eibenholz minimierte den Baumbestand enorm und führte fast zum Aussterben dieser Baumart. Besonders schön ist die warme Farbe und feine Struktur des Holzes.
  • Esche:
    Die heimische Baumart Esche, auch gemeine Esche oder gewöhnliche Esche genannt, gibt es weltweit in mehr als 60 Arten. Aufgrund seiner positiven Eigenschaften zählt das Eschenholz zu den wichtigsten Nutzhölzern und wird außerdem zu den Edellaubhölzern gezählt. Es findet immer dann Anwendung, wenn Elastizität, Zähigkeit und gleichzeitig Festigkeit gefordert sind. Klingt nach idealen Voraussetzungen für einen Einsatz im Bogensport. Oder? Und dem ist auch so, denn Eschenholz findet seit jeher Gebrauch beim Bau von Sportgeräten, wie z.B. Sprossenwänden, Schlaghölzern oder eben Bögen.
  • Schwarzpappel:
    Die Schwarzpappel ist in Mitteleuropa weit verbreitet und oft in Gewässernähe zu finden. Sie werden bis zu 150 Jahre alt und erreichen Höhen von bis 30m. Das Holz ist relativ leicht und weich. Besonders das Maserholz ist mit braunen Maseraugen und einer deutlichen und sehr dekorativen Zeichnung versehen.

Und so besonders der Bogen ist, so individuell sind auch die Eigenschaften des natürlichen Materials Holz und seine handwerkliche Verarbeitung. Die entstehenden Zuggewichte sind daher nicht als genaue Werte angegeben, sondern können nur in kleineren Zuggewichtsbereichen angegeben und gewählt werden.

Als Rechts- oder Linkshandmodell verfügbar.


Technische Daten:

Bogenlänge

Zuggewicht

empfohlene Standhöhe

max. Auszug

Gewicht
Material

70 Zoll
(ca. 178cm)

26-60 lbs

7 Zoll
(ca. 18cm)

32 Zoll

ca. 680g

Holz, Fiberglas,
Kunstharz, Leder

74 Zoll
(ca. 188cm)

26-60 lbs

7 Zoll
(ca. 18cm)

32 Zoll

ca. 750g

Holz, Fiberglas,
Kunstharz, Leder





Lieferumfang:
Bogen mit Sehne

Rechtshand oder Linkshand?

Bestimmung der Zughand

Als Zughand wird die Hand bezeichnet, welche die Sehne zieht. Das heißt, ein Rechtshandbogen wird in der linken Hand gehalten und mit der rechten Hand ausgezogen.

Die Bestimmung der persönlichen Zughand hat weitaus weniger damit zu tun, ob man Links- oder Rechtshänder ist, als man anfänglich annehmen mag. Es geht vielmehr darum, das dominante Auge zu bestimmen. Mit dem dominanten Auge wird gezielt. Dadurch ergibt sich dann automatisch die Zughand.

Unter dem Begriff des dominanten Auges versteht man das Auge, dessen Sehinformationen alles überlagert. Würde ein Schütze versuchen, mit dem anderen Auge zu zielen, müsste er das dominante Auge zukneifen.

Zur Bestimmung des dominanten Auges gibt es zwei Möglichkeiten: Zum Einen ist es das Auge, dem generell der Vorzug gegeben wird, beispielsweise beim Blick durch den Sucher einer Kamera, durch den Türspion oder ähnlichen Situationen. Zum Anderen gibt es eine kleine Übung, mit der sich das dominante Auge zweifelsfrei bestimmen lässt:
  • Die Arme werden ausgestreckt und mit Daumen und Zeigefingern beider Hände ein Dreieck gebildet.
  • Durch das Dreieck wird ein kleines Ziel anvisiert, beispielsweise eine Steckdose oder ein Schrankknauf. Dieses Objekt wird fokussiert.
  • Die Hände werden jetzt langsam zum Gesicht geführt, ohne, dass das Zielobjekt aus dem Fokus genommen wird.
  • Das Dreieck aus Daumen und Zeigefingern wird unwillkürlich zu einer Gesichtshälfte tendieren und in dieser liegt auch das dominante Auge.

Sollten Dominanz von Auge und Hand nicht übereinstimmen, sollte der Bogen trotzdem nach Augendominanz ausgewählt werden. Die Arme lassen sich problemlos auf die neue Zughand umtrainieren, das Auge nicht.

Noch mehr Informationen zur Wahl des richtigen Bogentyps, des passenden Zuggewichts und der geeigneten Pfeile gibt es hier: Kleine Einführung in den Bogensport

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