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Weihnachtsturniere 2017 und Jahresabschluss Mansfelder Bogenjagd

12.01.2018 11:05 | Sponsoring

Weihnachtsturniere 2017 und Jahresabschluss bei Mansfelder Bogenjagd

Auch über die Weihnachtsfeiertage nahmen unsere Schützen an Turnieren teil und gerade die Compounder waren wieder mal durchweg begeistert von der Mansfelder Bogenjagd – hier konnte unser Team zwei erste und einen zweiten Platz erreichen – herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Jahresabschluss und weiter so im neuen Jahr!

Noah im Auszug beim Weihnachtsturnier in EttelbruckUnd nachhalten...Noah sicherte sich den ersten Platz beim Weihnachtsturnier

Recurveschütze Noah Pop – Weihnachtsturnier in Ettelbrück

Am 26.12.2017 habe ich in Ettelbruck das Weihnachtsturnier geschossen. Ich bin mit 538 Ringen (268/270) auf Trispot erster geworden. Es hat Spaß gemacht mal wieder die Freunde zu treffen und das ein oder andere Wort auszutauschen auch wenn leider diesmal einige von ihnen krank waren. Meine Schusstechnik fühlt sich gut an, ich muss aber noch sicherer und stabiler damit werden. Als nächstes kommt das Heim-Turnier in Wasserbillig am 06.01.2018.

So einen tollen Nussknacker hätte natürlich jeder Schütze gern!In Schneeberg war beim 25. Weihnachtsturnier ordentlich was los!

Recurveschütze Hannes Fuhrmeister - 25. Weihnachtsturnier in Schneeberg

Am 16. und 17. Dezember, dem 3. Adventswochenende, hatten die Auer Bogenschützen zum alljährlichen Weihnachtsturnier in die Sporthalle des Gymnasiums Schneeberg eingeladen. Über 200 Bogenschützen aus Sachsen, Sachsen Anhalt, Thüringen, Bayern, Baden-Württemberg, Tschechien und Österreich hatten sich für dieses Turnier angemeldet. Ein Turnier, an dem ich schon teilnehme, seitdem ich diese Sportart ausübe.

Ich hatte mich für den dritten Durchgang am Sonntagvormittag angemeldet und so machten wir uns am frühen Morgen auf den Weg in die erzgebirgische Kleinstadt. Das Besondere an dieser Veranstaltung ist, dass die besten Bogenschützen einen Nussknacker als Trophäe erhalten. Auch wenn dafür relativ viele Altersklassen zusammengefasst werden. In meinem Fall alle Recurveschützen der Altersklassen U17 bis Ü65. In den vergangenen Jahren konnte ich schon 2-mal diesen “Pokal“ gewinnen.

Geschossen wurden 2 mal 30 Pfeile auf 18m. Nach der obligatorischen Eröffnung und dem Einschießen begann der Wettkampf gegen 9:00. Im ersten Durchgang konnte ich 261 Ringe erreichen. Mit diesem Ergebnis war ich nicht ganz so zufrieden. Es lag hinter meinen Möglichkeiten. Nach einer Pause von 30 min. ging es dann in die zweite Runde. Ich hatte mir vorgenommen, mein Ergebnis hier etwas aufzubessern, was mir auch gelang. Ich beendete diesen Durchgang mit 277 Ringen. Somit konnte ich mit 538 Ringen dieses Turnier in meiner Altersklasse für mich entscheiden und wurde erster. Allerdings konnte ich mit diesem Ergebnis leider nicht in den Kampf um den begehrten Nussknacker in der Gesamtwertung der Recurveschützen mit eingreifen.

Aber insgesamt gesehen war ich mit dem Ergebnis zufrieden. Ich konnte mich im zweiten Durchgang verbessern und konnte das Wettkampfjahr 2017 in der Halle mit einem guten Ergebnis beenden.

Beim Dessauer Hallenturnier 2017 schoss Hannes Hecht 2 neue Landesrekorde

Blankbogenschütze Hannes Hecht – Dessauer Hallenturnier

Am 10.12.17 war ich beim Dessauer Hallenpokal in Dessau (Stern und Rekordberechtigt). Ausrichter war der BSC Dessau e.V.  Wir schossen dort 2 mal 30 Pfeile auf  eine Entfernung von 18m. Das Schießen mit meiner Gruppe war sehr angenehm und hat sehr viel Spaß gemacht. An diesem Tag waren 137 schützen vor Ort. Am Ende des Tages erreichte ich in den Altersklassen U17 Blankbogen mit 454 Punkten den ersten Platz. In der Alters- und Bogenklasse waren wir 2 Starter. Mit dieser Punktzahl stellte ich auch gleich zwei Landesrekorde (U17 und U20) auf. Die Heimreise gestaltete sich sehr interessant, da es angefangen hatte zu schneien und wir auf den verschneiten Straßen nur sehr langsam voran. Nach knapp 1,5 h kamen wir dann endlich zuhause an. Der Eintrag der Rekorde ist beantragt.

Marten Hecht nahm wie sein Bruder Hannes am Dessauer Hallenturnier teil

Compoundschütze Marten Hecht:

Am 10.12.17 war das Dessauer Hallenturnier in Dessau, das Wetter war am Morgen nicht so schön, aber wir waren ja in der Halle. Zum Turnier kamen insgesamt 137 Schützen. Ich startete ich der Bogenklasse Compound Visier U14 männlich. Ich schoss 10 Passen mit je 3 Pfeilen in der ersten Runde und hatte bis zur Pause 250 Ringe.

In der zweiten Runde nach noch einmal 10 Passen konnte ich mich noch einmal steigern und schoss 259 Ringe. Das Turnier hat mir sehr gefallen. Ich hatte zwei Gegner. Dann kam die Siegerehrung, bei der ich mit 509 Ringen 2. wurde. Während der Siegerehrung hat es angefangen zu schneien, das war am Anfang schön doch dann waren die Straßen glatt. Wir kamen aber gesund und sicher wieder zu Hause an. 

Hannes Hecht, Marten Hecht und Ronny Schmidt gingen die Manfelder Bogenjagd

Die Mansfelder Bogenjagd

Am 28.12.2017 war ich zur Mansfelder Bogenjagd. Es ist schon Tradition, nach Weihnachten einen Tag in der Wäldern rund ums das Mansfelder Schloss zu verbringen. Nach 20 minütiger Anreisedauer war ich vor Ort. Die Wetterbedingungen waren gut, es blieb trocken. Mit mir absolvierten 203 weitere Bogenschützen der Parcours, auf dem 33 Ziele gestellt waren. In meiner Bogenklasse U14 männlich Compound startete noch ein weiterer Schütze. Mit meiner Gruppe hatte ich viel Spaß. Viele Bergauf- und Bergabschüsse sowie ein Schuss in ein Kellergewölbe machten den Tag interessant. Ca. 15:30 Uhr waren wir wieder am Schloss. Ich gewann mit 572 Punkten. 

Rund um das Mansfelder Schloss nutzten vier unsere Teamschützen ein Turnier zum Jahresausklang

Compoundschütze Ronny Schmidt:

Am 28.12.2017 fuhr ich mit vier Vereinskollegen Richtung Südharz, um etwas Winterspeck bei der 13. Bogenjagd der Bowhunter Mansfeld abzutrainieren.

Die Ziele in Mansfeld waren wirklich anspruchsvoll gestellt!

Dieses schöne Turnier durfte ich das erste Mal im Vorjahr besuchen und wusste um den sportlichen Anspruch. Rund um das malerisch auf einem Berg gelegene Schloss Mansfeld stellte der Ausrichter 33 3D Ziele und nutzte dabei das Gelände in Perfektion. Die 204 angetretenen Starter hatten teilweise recht heftige Auf-und Abstiege zu bewältigen. Allerdings waren auch entspannte Passagen auf dem Schlosshof vorgesehen, bei denen man die toll restaurierte Anlage bewundern konnte. Das Wetter meinte es zum Glück gut mit uns und der angesagte Regen blieb fern. Sonst wären einige Passagen sicher zur Rutschpartie geworden.

Die Ziele waren bestens und anspruchsvoll in das Gelände integriert und es gab einige Schüsse, bei denen man sich nicht sicher sein konnte, auf welche Entfernung sie standen. So gab es einen Schuss in einen dunklen Stollen unter der Burg oder einen Bergaufschuss durch einen alten Torbogen, bei dem man gerade so den Körper des Tieres ausmachen konnte.

Ich selber war recht zufrieden mit meiner Leistung. Die erste Hälfte des Turniers kam ich nicht so richtig in Fahrt und schoss gekonnt um die Killzonen herum. Bei einem sitzenden Bären konnte ich nach einer Bodenwelle das Gelände nicht einsehen und verschätzte mich so um knapp zehn Meter. Das resultierte natürlich in einem Tiefschuss, der zweite Pfeil saß dann aber wo er hin sollte. Ab der zweiten Hälfte lief es wesentlich besser für mich und ich konnte viele Kills und damit Punkte sammeln. Mit einem Ergebnis von 574 Punkten schoss ich mich so in meiner 6-köpfigen Konkurrenz nach vorne. Alles in allem war es ein rundum gelungener Turniertag und alleine das Wildgulasch lohnte die Anfahrt.

Compoundschütze David Ris:

Die Mansfelder Bogenjagd hat einen hervorragenden Ruf in der Compoundszene – und das zu Recht. Immerhin ist der Kopf des Orga-Teams Enrico Sauer selbst leidenschaftlicher Compoundschütze und Bogenjäger. Darüber hinaus gibt das Gelände rund um die Kloster- und Festungsruine Mansfeld einfach schwierige Schüsse her. Und Enrico liebt es, seine Gäste mit kniffligen Aufgaben herauszufordern.

Knapp vorbei ist auch daneben bei der Mansfelder Bogenjagd

Meine Freundin Amke und ich hatten uns zwischen den Jahren drei Tage Kinderfrei genommen und unsere Tochter bei der Oma „geparkt“. Dann ging es direkt nach den Weihnachtstagen gen Leipzig, wo wir bei unseren Bogenfreunden Anja Greulich und Moritz Bertram unterkamen. So war für den Turniertag lediglich eine Stunde Anreise nötig. Früh am Morgen ging es guter Stimmung gen Mansfeld. Nach der Gruppeneinteilung – Amke und ich schossen in einer Gruppe- ging es zum Einschießen. Da lief es sehr gut, das Hallentraining zahlte sich voll aus. Und vor allem meine Idee, auf die dünnen Victory VAP umzuschießen, schien genau richtig zu sein. Denn einige starke Windböen sollten uns den ganzen Tag begleiten. Um 9:30 Uhr ging es dann los!

Direkt der erste Schuss ist ordentlich. 31 Meter auf einen Vielfraß, über die offene Wiese. Doch meine Schätzung ist gut, die Schießtechnik stimmt. Und so findet der Pfeil das Kill. Auch das nächste Ziel – Wildschwein auf 32 Meter – ist nicht leicht zu schätzen. Vor allem ist es ein Hunterschuss, wo nur das X volle Punkte bringt. Um Haaresbreite verfehle ich den X-Ring und lasse die ersten Punkte. Aber immer noch besser als einer meiner Mitschützen, der 4 Meter zu wenig einstellt und einen Körper schießt und somit 10 Punkte liegen lässt.

Irgendwie sind alle Ziele nicht ganz ohne. Keine Station, wo man sich denkt: Klasse, ein Geschenk. Vor allem die Hunterschüsse machen es einem schwer, nicht doch den einen oder anderen Punkt einzubüßen. Aber ich habe einen guten Flow und lasse kaum Punkte liegen. Bis zu zwei Dritteln des Turniers bin ich mit lediglich einem Körpertreffer unterwegs. Doch im Winter sind die Tage kurz und wir laufen ein paarmal auf Gruppen auf. Nervig. Vor allem läuft uns die Zeit weg.

Leider kostete David die einbrechende Dämmung einige Punkte

Und so schießen wir die letzten 10 Ziele in der hereinbrechenden Dämmerung. Und da lasse ich noch ein paar Punkte liegen. Teilweise sind die Schüsse aber auch ultra-schwer! Ein kleiner Bär auf 42 Meter, steil bergab durch eine Tür IN EINEN KELLER! Und das alles bei schwindendem Licht. Ich sehe kaum noch das Peepsight, so dass mein erster Pfeil den Türrahmen streift und fehl geht. Sch…!!! Der zweite findet das Kill. Beim letzten Hunterschuss – Eichhörnchen auf 22 Meter – kann ich das Kill selbst mit dem Zeiss-Glas nicht mehr sehen. Ich tippe darauf, dass es sich um die Eichhörnchen handelt, die das Kill auf der Schulter haben. Dort trifft auch mein Pfeil. Nur ist da kein Kill! Das liegt mitten drauf. 10 Punkte versemmelt.

Elsa Neumann an der Schießlinie

Tja, und genau diese 10 fehlen nachher zum Sieg. Eigentlich kann ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein. Aber irgendwie wurmt es mich, das Turnier wegen Dunkelheit aus der Hand gegeben zu haben. Abschließend muss man aber sagen, dass das Turnier mal wieder klasse war! Die beiden Mansfelder Turniertermine kann man jedem Bogenschützen wärmstens empfehlen. Nächstes Mal bin ich wieder dabei! Jetzt wird wieder auf dicke Alus umgeschossen, die Hallen-Landesmeisterschaft steht vor der Tür.

Recurveschützin Elsa Neumann - Kreismeisterschaft in Greifswald

Um eine Qualifikation für die Landesmeisterschaft und die folgenden Deutschen Meisterschaften zu erreichen, richtete mein Verein am 18.12. die Kreismeisterschaft aus. Insgesamt nahmen 15 Schützen an dem Turnier teil. Nach erreichten 242 Ringen im ersten Durchgang „schaffte“ ich in der zweiten Runde gerade noch so 262 Ringe, sodass es ein Gesamtergebnis von 510 Ringen wurde. Insgesamt wurde ich erster in der Altersgruppe U 17 Recurve weiblich.

 

 

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