Pfeile

Der richtige Pfeil ist genauso wichtig wie dein Bogen. Bei BogenSportWelt findest du Pfeile und alles rund ums Thema Pfeil für jeden Bogentyp und jedes Niveau. Komplettpfeile für den direkten Einstieg, einzelne Schäfte zum Selbstbauen und hochwertiges Zubehör für Tuning und Reparatur. Finde jetzt den Pfeil, der perfekt zu dir und deinem Setup passt.
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Kurz zusammengefasst

  • Material: Carbon ist der Standard für ambitionierte Schützen, Aluminium liefert auf kurzen Distanzen die engsten Treffergruppen, Holz gehört zum Langbogen und ist in der DFBV-Langbogenklasse vorgeschrieben, Alu-Carbon dominiert im olympischen Recurve- und Compound-Wettkampf.
  • Spine: Der Spinewert muss zu Zuggewicht und Auszugslänge passen. Mehr Zuggewicht und längerer Auszug verlangen einen steiferen Pfeil, also einen niedrigeren Spine-Wert. Hersteller wie Easton und Carbon Express nutzen unterschiedliche Systeme.
  • Kennwerte: Pfeilgewicht in Grain per Inch (GPI), Wettkampfpfeile liegen zwischen 5,5 und 11 GPI. Der FOC-Wert beschreibt die Schwerpunktlage, empfohlen werden 7 bis 15 Prozent.
  • Komponenten: Nocke, Insert oder Outsert, Spitze und Befiederung bestimmen Pfeilflug und Einsatz. Naturfedern passen zum traditionellen Schießen, Kunststoff-Vanes liefern bei jedem Wetter konstante Leistung.
  • Setup nach Disziplin: Halle und Recurve bevorzugen Aluminium oder gute Carbonschäfte, Outdoor und FITA schlanke Carbonschäfte, 3D-Parcours Carbon mit Bullet-Spitzen, Compound steife dünne Carbonschäfte um 4,2 mm.
  • Tuning: Papiertest und Rohschafttest stimmen Nockpunkt, Pfeilauflage und Spine aufeinander ab.

Den richtigen Pfeil finden, worauf es wirklich ankommt

Ob du gerade anfängst oder schon im Verein schießt, der Pfeil ist das Herzstück jedes Schusses. Spinewert, Auszugslänge und Einsatzbereich müssen zueinander passen, sonst fliegt selbst der schönste Bogen unruhig. Bei BogenSportWelt findest du Komplettpfeile, Schäfte und alles für den Pfeilbau, vom Einsteigerpfeil bis zum Wettkampfmaterial.

Carbon, Aluminium oder Holz, das richtige Material für deinen Einsatz

Das Pfeilmaterial entscheidet über Flugverhalten, Haltbarkeit und Preis. Jedes Material hat seinen Platz, keines ist besser als das andere, sondern besser für etwas Bestimmtes.

Carbonpfeile sind heute der Standard für ambitionierte Schützen aller Disziplinen. Sie sind leicht, formstabil und liefern konsistente Flugeigenschaften. Qualitätsschäfte erreichen Geradheitsabweichungen von 0,001 bis 0,003 Zoll, was bei Easton dem ACG- oder X10-Niveau entspricht. Ein Hinweis aus der Praxis, beschädigte Carbonpfeile können splittern. Den Schaft vor dem Schuss kurz biegen reicht aus, um sichtbare Bruchstellen zu erkennen. Carbonsplitter sind unangenehm, deshalb der Schritt mehr.

Aluminiumpfeile überzeugen durch ihre gleichmäßige Materialstruktur und liefern auf kurzen Distanzen sehr enge Treffergruppen. Deshalb sind sie im Hallensport beliebt. Bei Fehlschüssen verbiegen sie sich allerdings dauerhaft. Schon kleinste Verbiegungen verändern das Trefferbild, ein verbogener Aluminiumschaft gehört aussortiert.

Holzpfeile sind die traditionellste Wahl und gehören zum Langbogen und zum instinktiven Schießen. Jeder Schaft ist ein Unikat, natürliche Schwankungen in Spine und Gewicht lassen sich nicht vermeiden. Für WA- und FITA-Turniere passen Carbon oder Aluminium besser. Wer traditionell schießt, will genau diese Materialeigenschaft, dafür gibt es keinen Ersatz. Beim DFBV ist Holz für die Langbogenklasse vorgeschrieben.

Alu-Carbon-Pfeile kombinieren einen Aluminiumkern mit Carbonummantelung und vereinen Präzision von Aluminium mit Leichtigkeit und Robustheit von Carbon. Sie sind das Material im olympischen Recurvesport und im Compound-Wettkampf. Mit 20 bis 30 Euro pro Pfeil liegen sie im oberen Preissegment. Wenn wir dir etwas vorschlagen dürfen, dann das, lohnen tut sich diese Investition vor allem, wenn du regelmäßig Turniere schießt und das Material wirklich ausreizt.

Spine, Auszugslänge und Gewicht, die technischen Grundlagen

Was hat es mit Spinewert und dynamischen Spine auf sich? Sebastian startet mit dir in die Grundlagen des Pfeiltunings. Während ein Spinewertrechner dir deinen groben Ausgangs-Spine ausrechnen kann, bedeutet eine Abstimmung des dynamischen Spines im Endeffekt tatsächlich immer: Schießen, machen, optimieren! Wir wünschen viel Spaß und Erfolg in den Untiefen des Pfeiltunings!

Damit ein Pfeil sauber fliegt, muss sein Spinewert zum Zuggewicht und zu deiner Auszugslänge passen. Nach dem Abschuss biegt sich der Schaft kurzzeitig, bevor er sich im Flug wieder ausrichtet. Dieses Phänomen ist als Archer's Paradox bekannt, beschrieben erstmals von Robert P. Elmer in den 1930er-Jahren. Ist der Spine zu steif oder zu weich, verläuft der Ausgleich nicht sauber und der Pfeil torkelt.

Als Faustregel gilt, dass höheres Zuggewicht und längere Auszugslänge einen steiferen Pfeil verlangen, also einen niedrigeren Spine-Wert. Deine Auszugslänge bestimmst du mit unserem Auszugsrechner, den passenden Spine anschließend mit dem Spinewertrechner. Beachte dabei, dass Hersteller unterschiedliche Systeme verwenden. Easton arbeitet mit dem verbreiteten Standardsystem, ein 500er-Spine bezeichnet mittlere Steifigkeit. Carbon Express nutzt ein eigenes System, bei dem niedrigere Nummern weichere Pfeile bedeuten. Bevor du Marken mischst, lohnt sich der Blick in die Herstellertabelle.

Neben dem Spine zählen Pfeillänge, Schaftdurchmesser, Spitzengewicht und Befiederung. Das Pfeilgewicht wird in Grain per Inch (GPI) angegeben, gängige Wettkampfpfeile liegen zwischen 5,5 und 11 GPI. Der FOC-Wert (Front of Center) beschreibt die Schwerpunktlage. Empfohlen werden 7 bis 15 Prozent FOC, je nach Disziplin. Schwerere Spitzen erhöhen den FOC und stabilisieren die Fluglinie auf längeren Distanzen.

Aufbau und Komponenten, was steckt in einem Bogenpfeil

Neben dem Schaft entscheiden drei weitere Komponenten über Pfeilflug und Einsatz. Wer eigene Pfeile baut oder gezielt tunt, sollte ihre Funktion kennen.

Nocke

Die Nocke stellt am hinteren Ende den Kontakt zur Sehne her. Die Nockbettöffnung muss zur Sehnendicke passen, fest genug zum Halten beim Annocken, locker genug zum sauberen Ablösen beim Schuss. Als Faustregel gilt, dass sich die Nocke mit leichtem Widerstand aufstecken und mit sanftem Ruck wieder lösen lässt. Sitzt sie zu stramm, lässt sie sich mit einem Heißluftfön kurz nachformen. Unser Sortiment an Nocken deckt alle gängigen Sehnenstärken ab.

Insert, Outsert und Pfeilspitze

Das Insert ist eine kleine Aluminiumhülse mit Innengewinde, eingeklebt in den hohlen Carbonschaft. In das Gewinde werden Schraubspitzen eingedreht, jederzeit wechselbar. Bei sehr dünnen Schäften mit 4,2 mm Innendurchmesser kommen stattdessen Outserts zum Einsatz, von außen über den Schaft gestülpt.

Die Spitze wählst du nach Einsatz. Feldspitzen sind universell, lassen sich aus Holz oder Erde gut ziehen. Bullet-Spitzen sind im 3D-Parcours Standard, weil sie Schaumstoff schonen. Spezielle 3D-Spitzen sind für das Herausziehen aus Kunststoffschaum optimiert. Jagdspitzen mit feststehenden oder mechanischen Klingen sind für die Bogenjagd konzipiert, ihr Einsatz richtet sich nach der Gesetzeslage im jeweiligen Land. Alle Pfeilspitzen und Inserts findest du in der Kategorie Komponenten.

Befiederung

Die Befiederung stabilisiert den Pfeil im Flug. Üblich sind drei Federn im 120-Grad-Winkel, die farblich abgesetzte Leitfeder zeigt beim Annocken vom Bogen weg. Naturfedern sind die erste Wahl für traditionelle Bögen ohne Pfeilauflage, sie klappen bei Kontakt mit der Hand ein und verhindern Verletzungen. Bei Feuchtigkeit verlieren sie allerdings ihre Form. Kunststoff-Vanes liefern bei jedem Wetter konstante Leistung und sind beim sportlichen Schießen mit Recurve und Compound Standard. Unser Sortiment an Vanes und Fletches und Naturfedern deckt alle Anforderungen ab.

Für jede Disziplin das passende Setup

Welcher Pfeil passt, hängt davon ab, womit und wo du schießt. Hier kommen kompakte Empfehlungen nach Disziplin und Bogentyp.

Recurve Sport und Hallenschießen (18 m). Auf kurzen Distanzen liefern Aluminiumpfeile durch ihre Geradheit sehr enge Treffergruppen. Gute Carbonschäfte sind ebenfalls eine starke Wahl. Befiederung mit Kunststoff-Vanes, kurze bis mittellange Schaftlänge.

Outdoor und FITA (18 bis 90 m). Auf langen Distanzen zählen Leichtigkeit und Windunempfindlichkeit. Schlanke Carbonschäfte mit kleinem Durchmesser und kurzen Vanes sind hier optimal. Im olympischen Bereich dominieren Alu-Carbon-Schäfte, sie kombinieren Geradheit und Geschwindigkeit auf höchstem Niveau.

3D-Parcours. Carbonpfeile mit Bullet-Spitzen sind der Standard. Sie schonen die Schaumstoffziele, lassen sich gut herausziehen und halten Geländebedingungen aus. Etwas längere Befiederung sorgt für schnelle Flugstabilisierung auf wechselnden Distanzen.

Traditionell und Langbogen. Holzpfeile mit Naturfedern gehören beim Langbogen zum Ritual und sind in den DFBV-Klassen vorgeschrieben. Wer mehr Konsistenz will, schießt Carbonpfeile mit Naturfedern, schneller, stabiler und weniger anfällig für Witterung.

Compoundbogen. Der Compound überträgt Energie sehr effizient, deshalb passen steifere, dünne Carbonschäfte mit rund 4,2 mm Außendurchmesser. Kurze, niedrig profilierte Vanes ergänzen das Setup und minimieren Kontakt mit der Pfeilauflage beim Abschuss.

Tuning und Einstellung, Papiertest und Rohschafttest

Selbst der beste Pfeil fliegt nicht optimal, wenn das Setup nicht stimmt. Zwei Methoden helfen dir, Nockpunkt, Pfeilauflage und Spine aufeinander abzustimmen.

Der Papiertest

Beim Papiertest spannst du ein etwa 60 x 60 cm großes Blatt Papier auf Schulterhöhe und schießt aus rund zwei Metern Entfernung hindurch. Das Einschussloch zeigt dir, ob der Pfeil sauber austritt. Ein symmetrisches Loch mit drei kleinen Schlitzen von der Befiederung ist das Ziel. Weicht das Schussbild davon ab, liefert es dir konkrete Hinweise, was du anpassen musst.

Papiertest Perfekter Riss

Perfekter Riss
Keine weitere Optimierung nötig

Papiertest Mehrfacher Riss

Mehrfacher Riss
Hohen Riss und linken Riss korrigieren

Papiertest Linker Riss

Linker Riss
Pfeilauflage Richtung Mittelstück versetzen, ggf. Camlean beheben, steifere Pfeile verwenden oder Zuggewicht verringern (RH-Schütze)

Papiertest Rechter Riss

Rechter Riss
Pfeilauflage vom Mittelstück weg versetzen, ggf. Camlean beheben, weichere Pfeile verwenden oder Zuggewicht erhöhen (RH-Schütze)

Papiertest Hoher Riss

Hoher Riss
Nockpunkt nach unten versetzen, Pfeilauflage nach oben versetzen, Steifigkeit der Auflage verringern oder Pfeillänge verkürzen

Papiertest Niedriger Riss

Niedriger Riss
Nockpunkt nach oben versetzen, Pfeilauflage nach unten versetzen, höheres Spitzengewicht verwenden oder Zuggewicht erhöhen

Der Rohschafttest

Beim Rohschafttest schießt du zwei bis drei unbefiederte Schäfte zusammen mit befiederten Pfeilen auf dieselbe Scheibe, idealerweise aus 18 Metern. Trifft der Rohschaft links neben den befiederten Pfeilen, ist der Spine zu steif. Trifft er rechts, ist er zu weich (bei Rechtshändern, bei Linkshändern umgekehrt). Trifft er deutlich höher oder tiefer, ist der Nockpunkt nicht korrekt eingestellt.

Rohschafttest Optimales Tuning

Optimales Tuning
Keine weitere Optimierung nötig

Rohschafttest Steifer Pfeil

Steifer Pfeil
Längeren oder weicheren Pfeil wählen, höheres Spitzengewicht verwenden, kürzeren Buttonstift einsetzen oder Zuggewicht erhöhen

Rohschafttest Weicher Pfeil

Weicher Pfeil
Schaft kürzen, steiferen Spine wählen, geringeres Spitzengewicht verwenden, längeren Buttonstift einsetzen oder Zuggewicht verringern

Rohschafttest Nockpunkt falsch eingestellt

Nockpunkt zu tief oder zu hoch
Nockpunkt entsprechend nach oben oder unten versetzen und Pfeilauflage anpassen

Pfeile kaufen bei BogenSportWelt, vom Einsteiger bis zum Profi

Ob du direkt loslegen oder deine Pfeile selbst zusammenstellen willst, hier findest du beides. Schussfertige Modelle für alle Disziplinen gibt es in der Kategorie Komplettpfeile. Wer eigene Schäfte bevorzugt, stöbert unter Schäfte und findet im Pfeilbau die nötigen Werkzeuge. Nocken, Spitzen, Vanes, Wraps und weiteres Zubehör sind unter Komponenten und Zubehör einsortiert. Wer sparen will, schaut zusätzlich in den Pfeile Sale. Wenn du dir bei der Auswahl unsicher bist, schau dich erst in Ruhe um. Bei Fragen sind wir per Telefon oder Mail erreichbar.

Häufige Fragen

Wie finde ich den passenden Pfeil?

Bei der Wahl des richtigen Pfeiles spielen viele Faktoren eine Rolle, u.a. solltest du dein Schießkönnen und den Einsatzzweck des Pfeils sowie das Zuggewicht deines Bogens berücksichtigen, denn dein Pfeil muss an diese Variablen angepasst werden.

Holzpfeile sind die älteste Form von Pfeilen und werden gern aufgrund ihres authentischen Aussehens von traditionellen Schützen geschossen. Sie sind preiswert und relativ einfach herzustellen, doch gleichzeitig ziemlich anfällig, wenn sie falsch gelagert werden. Aluminiumpfeile eigenen sich gut für Schützen, die sich eine gute Haltbarkeit und Präzision wünschen und gleichzeitig ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis suchen. Carbonpfeile werden aus Kohlestofffasern hergestellt und sind eine gute Wahl für erfahrene Schützen, da sie ein hohes Maß an Präzision und Haltbarkeit aufweisen. Sie sind sehr leicht und dennoch sehr stabil, dadurch erreichen sie sehr hohe Geschwindigkeiten. Carbonpfeile gibt es in zahlreichen Varianten und sie zählen zu den kostenintensiveren Pfeilmodellen. Alle diese Pfeile sind in unterschiedlichen Längen und Spines erhältlich.

Die Pfeillänge bemisst sich aus der Gesamtlänge des Pfeils von der Spitze bis zur Nocke. Die optimale Pfeillänge hängt von der Auszugslänge des Bogenschützen ab. In der Regel sollte der Pfeil mindestens 1-2 Zoll über die Pfeilauflage bei vollem Auszug, d.h. vollständig ausgezogenem Bogen, hinausragen. Was ist die Auszugslänge? Die Auszugslänge gibt an, wie weit du den Bogen ausziehen kannst, d.h. den Abstand von der vorderen Bogenkante bis zu deinem Ankerpunkt. Sie ist wichtig, da sie bestimmt, welche Pfeillänge und welchen Spine, die sog. Pfeilsteifigkeit oder Biegefähigkeit, du benötigst, um einen korrekten schussablauf und ein gutes Schussgefühl zu garantieren.

Die Auszugslänge gibt an, wie weit du den Bogen ausziehen kannst, d.h. den Abstand von der vorderen Bogenkante bis zu deinem Ankerpunkt. Sie ist wichtig, da sie bestimmt, welche Pfeillänge und welchen Spine, die sog. Pfeilsteifigkeit oder Biegefähigkeit, du benötigst, um einen korrekten Schussablauf und ein gutes Schussgefühl zu garantieren.

Die Auszugslänge kann auf verschiedene Weise gemessen werden. Die einfachste und tatsächlich ziemlich genaue Methode ist die sogenannte "Armspannweite-Methode". Hierfür stellst du dich mit seitlich ausgebreiteten Armen und ohne den Körper zu verdrehen aufrecht hin und misst den Abstand von Fingerspitze zu Fingerspitze. Anschließend teilst du das Ergebnis durch 2,5 und dieses Ergebnis dann durch 2,54. So erhältst du deine Auszugslänge in Zoll. Die genaueste Methode zur Messung ist allerdings der Messpfeil. Er wird wie ein normaler Pfeil in die Sehne eingenockt. Der Bogen wird dann bis zu deinem Ankerpunkt ausgezogen. Nun muss eine zweite Person die Auszugslänge am Messpfeil ablesen.

Eine falsche Auszugslänge beeinträchtigt den korrekten Schussablauf und kann sogar zu Verletzungen führen. Eine zu kurze Auszugslänge kann zu einem unkontrollierten und instabilen Schuss führen, während eine zu lange Auszugslänge zu einem ungleichmäßigen Spannen der Sehne und zu Verletzungen an der Schulter führen kann.

Wir empfehlen, deine Auszugslänge mindestens einmal im Jahr zu überprüfen, da sie sich im Laufe der Zeit ändern kann. Das kann durch Verletzungen, Muskelzuwachs oder Gewichtszunahme passieren.

Der Spine eines Pfeils gibt seine Steifigkeit bzw. Biegefähigkeit an. Welchen Spine du benötigst, hängt vom Zuggewicht deines Bogens und deiner Auszugslänge ab. Ein steifer Pfeil (niedriger Spine-Wert) ist für Bögen mit höherem Zuggewicht und längeren Auszugslängen geeignet, während ein weicher Pfeil (hoher Spine-Wert) für Bögen mit geringerem Zuggewicht und kürzeren Auszugslängen geeignet ist. Um den richtigen Pfeilspine zu wählen, musst du dein Zuggewicht und deine Auszugslänge kennen. Du kannst dafür unseren Spinewertrechner benutzen, um den richtigen Spine für deine spezifischen Anforderungen zu finden.

Der Pfeilspine beeinflusst das optimale Spitzengewicht. Ein steiferer Pfeil erfordert normalerweise eine schwerere Spitze, während ein weicherer Pfeil eine leichtere Spitze benötigt. Auch das kannst du mit unserem Spinwert-Rechner ermitteln.

Es gibt verschiedene Arten von Pfeilspitzen, die sich sowohl in Material und Einsatzzweck unterscheiden. Die Feldspitze ist z.B. für den Einsatz im 3D-Bereich als auch auf Zielscheiben geeignet während die Jagdspitze aufgrund ihrer Form mehr Durchschlagskraft besitzt und deshalb in der Jagd verwendet wird. Zudem gibt es unterschiedliche Spitzen für die unterschiedlichen Schaftarten wie Holz oder Carbon.

Das Gewicht des Pfeils spielt eine wichtige Rolle beim Bogenschießen, da es die Geschwindigkeit, Genauigkeit und Flugbahn des Pfeils beeinflusst. Das Gewicht des Pfeils wird durch folgende Variablen bestimmt: Pfeillänge: Eine längere Pfeillänge bedeutet normalerweise auch ein höheres Gewicht. Pfeildurchmesser: Ein dickerer Pfeildurchmesser bedeutet auch ein höheres Gewicht. Pfeilspine: Ein steiferer Pfeil erfordert in der Regel mehr Material und somit auch ein höheres Gewicht. Schaftmaterial: Verschiedene Materialien haben unterschiedliche Dichten und können das Gewicht des Pfeils beeinflussen. Zum Beispiel sind Carbonpfeile normalerweise leichter als Aluminiumpfeile. Feder- und Spitzenmaterial: Die Materialien der Feder und der Spitze beeinflussen auch das Gewicht des Pfeils. Das Pfeilgewicht wird in grains per inch (GPI) angegeben. Ein höherer Wert bedeutet ein höheres Pfeilgewicht.