Armbrüste

Es freut uns, dass Dein Interesse an einer Armbrust Dich zu uns geführt hat. Egal, ob Du dich erst informieren, oder Du Dir schon eine Armbrust kaufen möchtest. Wir bieten Dir eine umfangreiche Kaufberatung sowie ein riesiges und ständig vorrätiges Sortiment an Armbrüsten und den dazu passenden Armbrustbolzen. Erfülle Dir deinen Wunsch und finde zusammen mit BogenSportWelt.de Deine Armbrust.

Bei BogenSportWelt.de bist Du richtig

4 Artikel

  
Der richtige Einstieg in den Armbrustsport

Interessenten und zukünftige Käufer einer Armbrust werden häufig von der riesigen Auswahl und dem umfangreichen Angebot überfordert und verlieren so schnell den Überblick. Fehlkäufe sind hier vorprogrammiert. Das neu gewonnene Interesse wird so durch vermeidbare Fehler stark getrübt. Das muss nicht sein. Wir von BogenSportWelt.de möchten Dir unter die Arme greifen und Dich dabei unterstützen, die für Dich optimale Armbrust zu finden. Denn neben dem Interesse, eine Armbrust kaufen zu wollen, fehlt es nicht selten am nötigen Wissen, um die richtigen Entscheidungen zum Kauf zu treffen. Das ist aber auch kein Wunder. Wo hast Du im Alltag schon einmal die Möglichkeit, mit einer Armbrust in Kontakt zu kommen, geschweige mehrere Modelle miteinander genau zu vergleichen? Daher bieten wir Dir mit unserem umfangreichen Ratgeber die Möglichkeit, Dich über das Thema der Armbrüste detailliert zu informieren, um so die für Dich perfekte Armbrust kaufen zu können. Natürlich helfen wir Dir auch gerne persönlich per Telefon unter +49 (0) 3971 241 960 oder auch über unser Support-Center jederzeit gerne weiter. Hier stehen Dir Armbrustschützen mit umfangreichen Erfahrungen aus der Praxis mit Rat und Tat zur Seite.


Armbrüste kaufen bei Bogensportwelt

Bei Bogensportwelt.de findet jeder Armbrustschütze den idealen Begleiter für Freizeit, Wettkampf oder Jagd. Im Vergleich zum Bogenschießen, sei es Langbogen, Reiterbogen oder Recurvebogen, ist das Schießen mit einer Armbrust ein Erlebnis anderer Art. Der Armbrustsport bietet vielfältige Möglichkeiten und eine dementsprechend breit gefächerte Auswahl an Armbrustmodellen. Ob Jagdurlaub im Ausland, Training oder Mittelalter-Event mit originalgetreuem Gewand - hier bei Bogensportwelt.de findest Du mit Sicherheit die richtige Armbrust für Deine Ansprüche. Stöbere durch unsere große Auswahl an namhaften Markenherstellern und werde auch Du zum treffsicheren Armbrustschützen.


X-Bow Scorpion II

Viel Armbrust für kleines Geld!

Nach der X-BOW Scorpion I finden sowohl Einsteiger als auch fortgeschrittene Armbrustschützen mit der X-BOW Scorpion II den leistungsstarken Nachfolger für kleines Geld. Wer die Armbrust bereits eingeschossen kaufen möchte, kommt hier zu unserem SPECIAL-Set.

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Was für Armbrüste gibt es?

Wenn Du dich bereits mit dem Thema der Armbrust beschäftigt hast, wirst Du bestimmt schon festgestellt haben, dass man die einzelnen Modelle in Ihrer Technik und der Bauart unterscheiden kann. Einige Armbrüste sind kleiner als die anderen, die anderen Modelle haben wiederum Rollen an den Enden der Wurfarme. Wir möchten ein wenig Licht ins Dunkle bringen. Wenn Du Dir eine Armbrust bei BogenSportWelt.de kaufen möchtest, kommst Du früher oder später unweigerlich in die Situation, sich mit den verschiedenen Ausführungen zu beschäftigen. Wir helfen Dir bei der Entscheidung. Folgende unterschiedliche Ausführungen einer Armbrust gibt es:

Die Compoundarmbrust auf einem Blick
  • Sehr präzises Trefferbild
  • Einfacher Spannvorgang dank Compoundtechnik
  • Hohe Geschwindigkeiten bei geringerem Zuggewicht
  • Große Auswahl an Modellen

Die Compoundarmbrust

Du hast dich dazu entschlossen, dir eine Compoundarmbrust kaufen zu wollen? Vielleicht bist Du aber auch erst dabei, dich über dieses spezielle Modell einer Armbrust zu informieren. In beiden Fällen bist du bei BogenSportWelt.de genau richtig. Neben einem großen Sortiment an Compoundarmbrüsten bieten wir dir auch eine umfangreiche Kaufberatung.


Was ist eine Compoundarmbrust?

Bei der Compoundarmbrust handelt es sich um ein Highend Sportgerät, das sowohl mit einer ausgefallenen und futuristischen Optik überzeugt, als auch mit imposanten und eindrucksvollen Eigenschaften beeindrucken kann.

Diese Kombination machte die Compoundarmbrust schnell zur ersten Wahl für Einsteiger und Profis gleichermaßen. Wenn Du also ein Modell suchst, das durch Präzision und durch einen leichten Spannvorgang überzeugt, empfehlen wir Dir grundsätzlich eine Compoundarmbrust zu kaufen.


Doch wie funktioniert die Compoundarmbrust genau?

Die vielen Bauteile an der Compoundarmbrust können den Einsteiger hier und da recht schnell überfordern. Das ist natürlich auch kein Wunder. Wo hat man im Alltag schon einmal die Möglichkeit, mit derartigen Geräten in Kontakt zu kommen? Das Sammeln von ersten Erfahrungen mit einer Armbrust wird so natürlich zu einer echten Herausforderung.

Betrachtet man sich die Compoundarmbrust einmal genauer, fallen Dir bestimmt sofort die charakteristischen Rollen an den Enden der Wurfarme auf. Hierbei handelt es sich um die sogenannten Cams. Diese Cams sind einmal mit der Sehne und zusätzlich mit je einem Kabel verbunden, welches in den gegenüberliegenden Wurfarm eingehangen ist. Zum Zeitpunkt des Spannens wird durch das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten eine Flaschenzugwirkung hervorgerufen, die den Spannvorgang erheblich erleichtert. Die Compoundarmbrust schafft es so mit wesentlich weniger Zuggewicht, vergleichbare Leistungen einer gleich schnellen Recurvearmbrust zu realisieren.


Die Recurvearmbrust

Die Recurvearmbrust auf einem Blick
  • Sehr robuste Bauweise
  • Im Vergleich günstigere Anschaffungskosten
  • Kostengünstigere Wartung
  • Sehr langlebig

Neben dem futuristischen und modern Erscheinungsbild einer Compoundarmbrust wirken die Recurvearmbrüste auf dem ersten Blick schon recht einfach und bringen so einen eher traditionellen Charakter mit sich. Das liegt nicht zuletzt daran, dass viele Bauteile, die bei einer Compoundarmbrust zum guten Ton gehören, gar nicht erst zum Tragen kommen. Die Recurvearmbrust verzichtet vollkommen auf den Einsatz von Kablen, Cams und die dadurch eintretende Wirkung eines Flaschenzuges. Diese Modelle besinnen sich nur auf die grundlegendsten Bestandteile.


Wie funktioniert die Recurvearmbrust?

Im vorderen Bereich der Recurvearmbrust befindet sich der Wurfarmkopf, an dem die sogenannten Wurfarme befestigt sind. Je nach Modell kann es sich um ein Wurfarmpaar oder um einen durchgehenden Wurfarm handeln. Die Enden dieser Wurfarme werden mit einer Sehne verbunden. Da die Sehne kürzer ist als der Abstand der beiden Wurfarmenden, befinden sich die Armbrust unter einer dauerhaften Grundspannung. Das war es dann aber schon. Keine versteckten oder überraschenden Funktionen.

Zum Zeitpunkt des Spannens der Armbrust werden die Wurfarme weiter belastet, bis die Sehne letztendlich durch ein Schloss im hinteren Bereich der Armbrust gesichert wird. Die Energie wird so bis zur Freigabe über den Abzug sicher gespeichert.


Die Vorteile einer Recurvearmbrust

Viele Einsteiger in den Armbrustsport kommen so schnell zu den Entschluss, dass die Leistung der Recurvearmbrust nicht mit der einer Compoundarmbrust mithalten kann. Wie soll so ein einfacher Aufbau der Recurvearmbrust auch mit der einer hochkomplexen Compoundtechnik mithalten können? Bitte lasse dich von dieser einfachen Funktionsweise nicht täuschen. Sowohl Recurve- als auch Compoundarmbrüste erreichen nahezu identische Leistungswerte. Natürlich lassen sich die Recurvemodelle im Vergleich zu den Vertretern der Compoundarmbrüste schwerer Spannen. Das liegt an der fehlenden Compoundtechnik, die eine Flaschenzugwirkung hervorruft.

Die Vorteile spielt die Recurvearmbrust in anderen wichtigen Bereichen aus. So lässt die einfache und robuste Technik den Einsatz selbst unter schlechten Witterungsbedingungen im Outdoorbereich zu, ohne mit eventuellen Fehlfunktionen kämpfen zu müssen. Es sind keine Cams vorhanden, die bei einer unsanften Handhabung der Armbrust schnell beschädigt oder verbiegen können. Schmutz und Dreck haben nur wenig Möglichkeiten, sich hinter diversen Führungen zu verstecken. Die nicht vorhandenen Kabel stellen einen weiteren Verzicht unnötiger Verschleißteile dar. Die Kosten möglicher Reparaturen oder Wartungen werden so auf ein Minimum gedrückt.


Armbrust Kaufberater

Wie du sehen kannst, bringen auch die Recurvearmbrüste ein großes Paket an Vorteilen mit sich. Nun gilt es herauszufinden, welche Eigenschaften für dich relevant sind, um die für dich passende Armbrust zu finden. Hierfür bieten wir dir einen umfangreichen Armbrust Kaufberater, mit dem wir dich bei der Suche tatkräftig unterstützen möchten.


Die Jagdarmbrust

Wenn du auf der Suche nach einer Jagdarmbrust bist, kannst du dir im Grunde ca. 90 Prozent aller auf BogenSportWelt.de zur Verfügung stehen Armbrüste einmal genauer ansehen. Du fragst dich gerade, warum der Großteil dieser Armbrüste in die Kategorie der Jagdarmbrüste fällt? Das ist recht schnell und einfach zu erklären. Denn die ursprüngliche Verwendung einer Armbrust ist in der Jagd zu finden. Alle vollwertigen Armbrüste sind also für die Jagd konzipiert worden. So ist es auch kein Wunder, dass die großen Hersteller von Jagdarmbrüsten wie Excalibur, Barnett oder Tenpoint in Kanada oder den USA zu finden sind. Denn hier werden die Armbrüste nicht nur sportlich, sondern auch praktisch zur Jagd eingesetzt. Ausgeschlossen werden können hier lediglich die leichten Einsteiger- und LARP-Armbrüste sowie die kompakten Pistolenarmbrüste.

Doch nicht nur die großen und bekannten Hersteller können mit überzeugenden Jagdarmbrüsten beeindrucken. Neben den alteingesessenen Platzhirschen aus Nordamerika oder Kanada lassen sich auch einige hervorragende alternative Modelle finden. Genauer solltest du dir in diesem Fall einmal die Marke X-BOW ansehen. Den X-BOW Jagdarmbrüste überzeugen zugleich den Einsteiger mit einem fairen Preis als auch den Fortgeschrittenen Armbrustschützen mit beeindruckenden Leistungen.


Darf man mit der Armbrust jagen?

Wie wir bereits erfahren konnten, liegt das Hauptaugenmerk einer Armbrust ganz klar auf der Jagd. In vielen Ländern ist es auch ohne weitere Probleme möglich, die Jagdarmbrust zum eigentlichen Zweck einzusetzen. Unter anderem ist das in den USA oder in Kanada möglich.

Doch wie sieht das eigentlich in Deutschland aus? Der Erwerb einer Armbrust ist in Deutschland ab dem vollendeten 18. Lebensjahr möglich. Es bedarf keinen zusätzlichen Nachweis wie beispielsweise einen kleinen Waffenschein oder Ähnliches. In der Öffentlichkeit sollte der Transport ausschließlich so erfolgen, dass der Zugriff vor unbefugten Personen nicht ermöglicht wird. Hier eignen sich beispielsweise passende Armbrustkoffer oder Armbrusttaschen.

Auch die Jagd mit der Armbrust ist in Deutschland untersagt. Demzufolge kann die Jagdarmbrust lediglich sportlich eingesetzt werden. Das bedeutet, dass zum Beispiel herkömmliche Zielscheiben für Armbrüste oder auch 3D-Tiere als Ziel verwendet werden können. Das kann beispielsweise auf dem privaten Grundstück, in einem Schützenverein oder auch auf dem 3D-Parcours sein. Natürlich solltest du dich zuvor bei dem jeweiligen Betreiber informieren, ob die Verwendung einer Jagdarmbrust erlaubt oder evtl. untersagt ist.


Die Werte einer Armbrust | Joule, FPS, LBS, Grain

Damit du dich auch für die richtige Armbrust entscheiden kannst, solltest du auch die verschiedenen Angaben der jeweiligen Armbrust verstehen. Und das ist nicht immer ganz so einfach. Wenn du dich mit einer Armbrust schon einmal näher befasst hast, bist du unweigerlich auf Werte wie FPS, LBS oder auch Joule gestoßen. Für viele Einsteiger dürften diese Werte noch Neuland sein. Das ist aber auch kein Wunder. Hierbei handelt es sich nämlich um englische Einheiten. Wir selbst sind eher die metrischen Einheiten gewohnt. Daran muss man sich aber erst einmal gewöhnen. Im Bogen- und Armbrustsport sind diese Angaben aber gang und gäbe. Folgend möchten wir Dir diese Werte daher näher erläutern, um so ein wenig Licht ins Dunkle zu bringen.


FPS – Die Geschwindigkeit der Armbrust

Der FPS-Wert gibt die Geschwindigkeit der Armbrust an. FPS bedeutet “Fuß pro Sekunde” und ist sozusagen das Gegenstück zu der metrischen Angabe “Meter zu Sekunde (m/s)“. Diese Angabe lässt sich aber auch in km/h umrechnen. Das ist dann wohl die uns am geläufigste Angabe. So haben wir das beste Verständnis für die Geschwindigkeit der Armbrust.


LBS – Das Zuggewicht der Armbrust

Das Zuggewicht der Armbrust wird in LBS angegeben. LBS bezeichnet das Gewicht in Pfund. Das Zuggewicht ist das Gewicht, welches aufgebracht werden muss, um die Armbrust vollständig zu spannen. Auch dieser Wert kommt aus dem englischen Raum und kann in das uns bekannte Kilogramm umgerechnet werden. Recurvearmbrüste haben in der Regel ein höheres Zuggewicht als Compoundarmbrüste. Das liegt daran, dass die Recurvearmbrüste auf die Compoundtechnik verzichten, die eine Art Flaschenzugwirkung hervorruft.

Ein höheres Zuggewicht hat also nicht immer gleich etwas mit einer höheren Leistung bzw. mit einer höheren Bolzengeschwindigkeit zu tun. Die eigentliche Energie wird in Joule angegeben.


Joule – Die Energie des Bolzens

Die Joule-Angabe der Armbrust gibt die Energie des Bolzens an. Also mit welcher Kraft bzw. mit welcher Wucht der Bolzen unterwegs ist. Diese Angabe ist also mit der aussagekräftigste Wert der Armbrust. Um die Joule der Armbrust berechnen zu können, benötigt man die Geschwindigkeit (fps) und das Gewicht des Bolzens (Grain).


Grain – Gewichtsangabe für Bolzen, Spitzen usw.

Das Gewicht für Bolzen und Spitzen sowie für Nocken und der Federn wird meist in Grain angegeben. Grain ist eine noch kleinere Angabe als Gramm. So sind beispielsweise 1 Gramm = 15,4 Grain.


Die Armbrust für Hobby, Sport und Jagd

Als Alternative zum klassischen Bogen bieten Armbrüste ähnliche viele Einsatzmöglichkeiten im Hobby- und Jagdbereich. Die gesamte Konstruktion besteht aus einem Bogen, der mittig auf einer horizontalen Säule angebracht ist. Die Sehne wird wie üblich zwischen den beiden Wurfarmen gespannt, allerdings sollte bei Armbrüsten immer eine Ausziehhilfe genutzt werden.

So gewährleistest du einen gleichmäßigen Auszug und ein reproduzierbares Ergebnis beim Abschuss der Bolzen. Armbrüste wurden im Mittelalter hauptsächlich als Fernwaffe für den Krieg eingesetzt. Heute sind sie vor allem Sport- und Jagdgeräte, die aus hochwertigen Kunststoffen sowie Kohlenstoff- und Glasfaser gefertigt werden. Das macht sie extrem leicht und belastbar.


Startersets für Einsteiger: Armbrüste mit umfangreichem Zubehör

Du möchtest Dir eine Armbrust zulegen? Dann hast du leider die Qual der Wahl. Wirf deshalb ein kurzen Blick auf die BogenSportWelt-Entscheidungshilfe! So findest du schneller die für dich relevanten Modelle. Du bist Armbrust-Anfänger und möchtest dich erst einmal ausprobieren? Dann empfehlen wir dir eine günstige Pistolenarmbrust von X-Bow. Als komplettes Einsteiger-Set mit Armbrust, Tasche, Aluminiumbolzen, Sehnenwachs und Ersatzsehne erhältlich, kannst du dich direkt an das erste Training heranwagen. Selbstverständlich findest du in unserem Shop auch Recurve- und Compoundarmbrüste, die für Anfänger-Schützen geeignet sind.

Bevorzugst du ein mittelpreisiges Modell, kannst du beispielsweise auf die Armbrüste von Sanlida zurückgreifen. Sie eignen sich vor allem für den Hobby- und Sportbereich und sind ideal, um grundlegende Schusstechniken zu erlernen.


Ausgezeichnete Brands, die für hochwertige Armbrüste stehen

Zählst du zu den fortgeschrittenen oder professionellen Sport- und Jagdschützen, ist es sinnvoll, auf mittel- bis hochpreisige Armbrüste umzusteigen. Entscheide dich zwischen Compound- und Recurvemodellen der Marken Barnett, Excalibur oder Stryker und profitiere von der erstklassigen Verarbeitung.

Für jede unserer Armbrüste liefern wir dir die passenden Bolzen und Zubehör mit austauschbarer Spitze sowie individueller Befiederung. Auch Mittelalter- und LARP-Fans können sich bei uns perfekt ausstatten - mit detailgetreuen Nachbildungen historischen Armbrüsten aus Holz und Metall. Tauche ein in die Zeit des 12. bis 15. Jahrhunderts und trage damit deine Duelle aus. Du hast Fragen? Dann rufe unser freundliches Service Team an oder schreibe uns eine E-Mail.


Die Armbrust im Wandel der Zeit

Ob Recurvearmbrust, Pistolenarmbrust, Compoundarmbrust oder Mittelalter Armbrust - Du hast die Qual der Wahl, wenn Du Dir eine neue Armbrust zulegen möchtest. Die heutigen Armbrustmodelle basieren alle auf technisch weit weniger ausgefeilten Armbrüsten, die schon die Griechen, Römer und Normannen mit sich führten. Die Armbrust hat also schon eine lange Geschichte hinter sich.

Als Urform gilt die Mittelalter Armbrust mit einem hölzernen Bogen, der beidhändig gespannt werden musste. Dessen Zugkraft war stark begrenzt und erforderte darum auch keine Spannhilfe. Eine Weiterentwicklung dieser Form war der Kompositbogen, der mit Horn und Tiersehnen verarbeitet wurde. Diese immer noch witterungsanfällige Konstruktion musste jedoch mit einer Spannhilfe in Form von Flaschenzügen, Hebeln oder Schrauben ausgestattet werden, um das hohe Zuggewicht aufzubringen. Im 14. Jahrhundert wurden schließlich Armbrüste aus Stahl hergestellt, die auch Wind und Wetter trotzten.

Heutige Armbrüste sind damit nicht mehr zu vergleichen. Das Grundprinzip der Armbrust wurde beibehalten, jedoch hat der technische Fortschritt dafür gesorgt, dass Präzision, Effizienz und Leichtigkeit sich nicht mehr gegenseitig ausschließen. So sorgen moderne Materialien wie Aluminium und Carbon für die gewünschte Leichtigkeit, Hochgeschwindigkeits-Cams ermöglichen Pfeilgeschwindigkeiten bis zu 400 km/h und durch Zubehör wie hochwertige Scopes ist eine Armbrust heute so präzise wie nie zuvor.


Moderne Armbrüste von namhaften Herstellern

In unserem Sortiment findest Du eine tolle Auswahl an Compound- und Recurve-Armbrüsten, von Unternehmen wie Barnett, Excalibur, TenPoint, Sanlida, Stryker oder X-Bow. Natürlich bekommst Du auch hochwertiges Zubehör wie Armbrustbolzen, Scopes oder Ersatzsehnen bei uns. Bei der großen Auswahl an Armbrüsten kann man sich mit einer Entscheidung natürlich schon mal schwer tun. Genau dafür stellen wir Dir in unserem Online Shop kostenlos die Kaufentscheidungshilfe für Armbrüste bereit, die Dir deine Entscheidung erleichtern wird. Wie Du siehst, haben wir an alles gedacht, damit Du mit Deiner nächsten Armbrust rundum zufrieden bist und immer genau ins Schwarze triffst.

Armbrust Kaufberatung

Hobby und Freizeit

Sport und Jagd

Einsteigerarmbrüste

20 - 400 EUR

Für Einsteiger und preisbewusste Armbrustschützen, die im privaten Bereich (Hof und Garten) und mit Freunden den Armbrustsport erkunden und erleben möchten.

Pistolenarmbrüste

  • X-BOW Cobra Commando
  • X-BOW Cobra MX
  • X-BOW Alligator
  • X-BOW Cobra System
  • Pythonpistole
  • HORI-ZONE Redback

X-BOW

  • Python I & Python II
  • Cougar II
  • Jag I & Jag II
  • Wasp
  • Black Ant

BARNETT

  • Recruit Tactical
  • Rouge

SANLIDA

  • Chace Wind
  • Chace Star
  • Tomahawk
  • Chace Sun II
Unsere Empfehlung

Pistolenarmbrüste

Recurvearmbrüste

Compoundarmbrüste

Modelle für Fortgeschrittene

400 - 800 EUR

Für den fortgeschrittenen und ambitionierten Armbrustschützen und auch für Armbrust-Neulinge, die von Anfang an hochwertige und leistungsstärkere Modelle wünschen.

X-BOW

  • Scorpion I & Scorpion II
  • Accelerator 410
  • Titan
  • Torpedo
  • Stinger
  • Guillotine
  • Ballistic
  • Blade

BARNETT

  • TS370
  • Droptine STR
  • Whitetail Hunter
  • Raptor FX3
  • Raptor Pro STR
  • Whitetail Pro STR

EXCALIBUR

  • GRZ2
  • G340
  • Matrix Micro 335
  • Matrix 380
  • Matrix Bulldog 330

HORI-ZONE

  • Alpha XT
  • Wazp-ULT
  • Kornet 390 XT
  • MX-405
Unsere Empfehlung

High-End Armbrüste

800 EUR und mehr

Armbrüste mit extremen Leistungen und einer Top-Qualität für höchste Ansprüche, daher gerade für den professionellen Einsatz (Jagd- und Turniersport) optimal.

BARNETT

  • Gohst 375
  • Predator
  • BC ReVengeance
  • TS390
  • Hyper Ghost

EXCALIBUR

  • Micro Suppressor
  • Assassin 420
  • Micro 360 TD
  • Matrix Bulldog 440
  • Micro Assassin

MISSION

  • Sub-1
  • Sub-1 XR

TENPOINT

  • TENPOINT Nitro XRT
  • TENPOINT Nitro X
  • TENPOINT Stealth NXT Elite EVO-X
  • TENPOINT Stealth NXT

STRYKER

  • Katana 360 & Katana 385
  • Solution
  • Solution LS

RAVIN

  • R10, R26 & R29
Unsere Empfehlung

Fragen, die uns häufig in Bezug zur Armbrust gestellt werden

Folgend möchten wir dir Antworten auf Fragen bereitstellen, die uns im Alltag häufig im Bezug zum Thema der Armbrust gestellt werden.


Wie weit schießt eine Armbrust?

Wie weit eine Armbrust schießt, hängt natürlich sehr stark von den Eigenschaften und der daraus resultierenden Leistung ab. Grundsätzlich kann man mit sehr starken Armbrüsten ca. 200 Meter weit schießen. Beispielsweise wäre das mit den Ravin Armbrüsten möglich. In Verbindung empfehlen wir hier die Verwendung eines Zielfernrohrs mit Weitschussabsehen. Einsteiger-Armbrüste erreichen effektive Entfernungen von ca. 30-50 Meter.


Wie oft sollte Sehnenwachs verwendet werden?

Genau wie das Lubricant sollte auch das Sehnenwachs zu der Grundausstattung eines jeden Armbrust-Schützen gehören. Das Sehnenwachs sieht aus wie ein Lippenstift und beinhaltet ein Wachs, welches sich von der Konsistenz mit dem Wachs einer Kerze vergleichen lässt. Das Sehnenwachs dient dazu, dass Sehnen- und Kabelmaterial zu pflegen und vor dem Austrocknen zu schützen. Es werden lediglich die sichtbaren Sehnenstränge behandelt. Die verstärkten Wicklungen werden ausgespart. Das Sehnenwachs wird einfach aufgetragen und mit den Fingern eingearbeitet. Kabel und Sehne sollten beim Berühren immer leicht klebrig wirken.


Wie oft sollte Lubricant verwendet werden?

Damit die Reibung zwischen Bolzenführungsschiene und Sehne gemindert und so ein beschleunigter Verschleiß vermieden wird, sollte sich das sogenannte Lubricant im Besitz eines jeden Armbrustschützen befinden. Um eine ausreichende Gleitwirkung zu gewährleisten, sollte die Bolzenführungsschiene alle 5 bis 10 Schuss mit dem Lubricant benetzt werden. Das Lubricant sollte auf dem kompletten Bereich der Bolzenführungsschiene aufgetragen werden, auf der sich auch die Sehne bewegt.


Warum funktioniert der Abzug nicht?

Wenn sich der Abzug der Armbrust nicht betätigen lässt und so kein Schuss freigegeben werden kann, kommen meist folgende Hindernisse zum Tragen. Der einfachste aber häufig vergessene Punkt ist, dass die Sicherung einfach nicht von Safe auf Fire gestellt wurde.

Auch verfügen die meisten aktuellen Armbrüste über eine Leerschusssicherung. Die Leerschusssicherung verhindert, dass die gespannte Armbrust ohne einen eingelegten Bolzen ausgelöst werden kann. Wenn der Bolzen nicht eingelegt oder nicht weit genug eingeschoben wurde, um die Leerschusssicherung zu entsichern, ist die Freigabe des Bolzens nicht möglich und der Abzug lässt sich nicht betätigen. Der Bolzen muss bis zum Anschlag eingeschoben werden.


Warum lässt sich die Armbrust nicht spannen?

Der häufigste Grund, warum sich die eigene Armbrust nicht spannen lässt, besteht darin, dass sich die Sicherung zum Zeitpunkt des Spannens auf der Safe Position befindet. Steht die Sicherung auf Safe kann die Armbrust nämlich nicht gespannt werden. Damit ein korrekter Spannvorgang stattfinden kann, muss die Sicherung auf der Fire Position stehen.

Armbrust Checkliste: Tipps für Armbrust Einsteiger

Folgend möchten wir dir einen kurze und übersichtliche Auflistung zur Hand geben, die dich beim Kauf und bei der anschließenden Verwendung deiner Armbrust unterstützen soll.

Auch möchten wir diesen Text zum Anlass nehmen, um mit diversen Fehlinformationen aufzuräumen, die durch verschiedene Armbrust-Ratgeber Webseiten verbreitet werden. Vielleicht bist auch du schon auf die ein oder andere Webseite dieser Art gestoßen.

Falle also nicht auf plumpe Aussagen wie “Je höher das Zuggeweicht, umso schneller der Pfeil” hinein. Warum das nicht der Fall ist und wie das zusammenhängt, erfährst du mit unseren folgenden Tipps für Armbrust Einsteiger.


1. Wie teuer sollte die Armbrust sein?

Ganz pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten. Das hängt natürlich auch davon ab, wieviel Geld du für eine Armbrust ausgeben möchtest bzw. auch kannst. Wir möchten dir aber einen groben Preisrahmen geben, in dem sich unsere empfohlenen Einsteigerarmbrüste aufhalten.

So lohnt es sich einmal einen Blick auf die X-BOW Jag I oder auf deren Nachfolger die X-BOW Jag II zu werfen. Denn sowohl wir, als auch viele unserer Kunden sind mit diesen beiden Vertretern einer Einsteigerarmbrust mehr als zufrieden. Der günstige Kaufpreis sowie die einfache und robuste Recurvetechnik macht diese Armbrüste zu einer klaren Kaufempfehlung.

Natürlich möchten wir dir nicht vorschreiben, welche Armbrust du letztendlich kaufen solltest. Aus diesem Grund haben wir für dich einen umfangreichen Kaufberater erstellt, der dir eine große Auswahl an verschieden Armbrüsten für Einsteiger vorstellt.


2. Welches Zuggewicht sollte die Armbrust haben?

Wie bereits schon in der Einleitung angedeutet, gibt es Webseiten, die sich selbst als Armbrust Ratgeber bezeichnen und in gleichen Zuge Aussagen wie “Je höher das Zuggeweicht, umso schneller der Pfeil” treffen. Interessenten und Einsteiger in den Armbrustsport, die bisher noch wenig bis keine Informationen über Armbrüste in Erfahrung bringen konnten, würden diese Behauptung evtl. noch als schlüssig erachten. Doch erfahrene Armbrustschützen und diejenigen, die als Webseitenbetreiber einer Ratgeberseite auftreten, sollten wissen, dass diese Äußerung alles andere als richtig ist.

Das Zuggewicht ist nämlich nur einer von mehreren Faktoren, die zu der letztendlich resultierenden Bolzengeschwindigkeit beiträgt. Ergänzend möchten wir folgend der Sache kurz auf den Grund gehen. So spielt neben dem Zuggewicht auch der sogenannte Powerstroke sowie die angewandte Technik der Armbrust eine Rolle.

Der Powerstroke ist der Bereich, in dem der Bolzen durch die Armbrust aktiv beschleunigt wird. Also der Weg, der durch die Sehne vom gespannten Zustand bis zum Ausgangspunkt der ungespannten Armbust zurücklegt wird.

Ein weiterer, sehr wichtiger Beitrag zur Bolzengeschwindigkeit ist die angewandte Technik der Armbrust. Man unterscheidet hier zwischen den Recurve- und den Compoundarmbrüsten. Recurvearmbrüste setzen eine einfache aber sehr robuste Technik ein, um den Bolzen zu beschleunigen. So verfügt die Recurvearmbrust lediglich über eine Sehne, die die beiden Wurfarmenden verbindet. Das war es dann schon. Das Zuggewicht bei den Recuvearmbrüsten ist in den allermeisten Fällen um ein wesentliches höher als bei der folgend erklärten Compoundtechnik.

Die Compoundarmbrüste setzen nämlich eine ausgeklügelte Technik ein, die zur Umsetzung, neben der Sehne, weitere zustätzliche Bestandteile wie die sogenannten Cams und zwei Kabel benötigt. Die Compoundtechnik bewirkt beim Spannen eine Art Flaschenzugwirkung, die das Zuggewicht stark mindert. So können bei stark geminderten Zuggewicht gleiche Bolzengeschwindigkeiten erreicht werden, wie sie es bei den wesentlich schwerer zu spannenden Recurvearmbrüsten der Fall ist.

Eine Compoundarmbrust kann also beispielsweise mit einem Zuggewicht von lediglih 150 lbs die selben Leistungsmerkmale erreichen, wie eine Recurvearmbrust mit einem wesentlich höhren Zuggewicht von 285 lbs.


Ein Vergleich - Mehr Zuggewicht ist nicht gleich mehr Leistung:

Compoundarmbrust

STRYKER Katana 360

Zuggewicht

150 lbs

Geschwindigkeit

360 fps

Recurvearmbrust

EXCALIBUR Micro Assassin 360

Zuggewicht

285 lbs

Geschwindigkeit

360 fps


3. Was ist vor dem Spannen der Armbrust zu beachten?

Bevor die Armbrust das erste mal gespannt werden kann, sollte man noch einige Dinge beachten, die auch die eigene Sicherheit betreffen. So empfiehlt es sich, noch einmal alle Verschraubungen zu prüfen und zu kontrollieren, ob alle Schrauben fest sitzen und angezogen sind.

Tipp: Zum Zeitpunkt des Schusses wird die Armbrust einer gewissen Erschütterung ausgesetzt. Das kann dazu führen, dass diverse Schrauben sich lösen können. Hier empfiehlt es sich eine Schraubsicherung wie Loctite zu nutzen, um eine dauerhaft feste Verschraubung zu gewährleisten.


4. Pflegemittel verwenden

Vor dem Spannen der Armbrust empfiehlt es sich auch, Pflegemittel zu verwenden, um Verschleißteile wie Sehne und evtl. Kabel bei einer Compoundarmbrust zu schonen. Zum einen gibt es sogenanntes Sehnenwachs, mit dem man die Sehne und die Kabel der Armbrust behandelt. Das Sehnenwachs für Armbrüste sorgt dafür, dass die Sehne und Kabel nicht spröde werden und dadurch unnötige Beschädigungen davontragen. Dieses Sehnenwachs lässt sich rein äußerlich mit einem Lippenstift vergleichen. So drückt man das Wachs, je nach Bedarf, aus der Gebinde und fährt dann über das Sehnen- und Kabelmaterial. Die Wicklung sollte nicht behandelt werden. Die Wicklung ist die Verstärkung, die sich meist in der Mitte und an den Enden der Sehne und der Kabel befindet.

Ein weiteres Mittel wird eingesetzt, um die Reibung zwischen der Sehne und der Bolzenführungsschiene, auf der die Sehne liegt, zu mindern. Wenn der Schuss freigegeben wird, bewegt sich die Sehne mit einer sehr hohen Geschwindigkeit über die angesprochene Bolzenführungsschiene und erzeugt dabei eine gewisse Hitze und Reibung, die die Sehne stark beansprucht. Um diese Reibung zu mindern, kann beispielsweise das sogenannte Super Lube eingesetzt werden.


5. Wie spannt man eine Armbrust?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Armbrust zu spannen. Die jeweilige Variante, die Armbrust zu spannen, ist abhängig von Modell, vom Zuggewicht und der angewandten Technik.

Bei allen Armbrüsten ist vor dem Spannen zu beachten, dass die Sicherung auf Fire steht. Ansonsten ist das Spannen der Armbrust nicht möglich. Die meisten Armbrüste sichern nach dem Spannen von selbst automatisch. Armbrüste von EXCALIBUR hingegen müssen allerdings im Anschluss manuell gesichert werden.

Ältere Modelle und leichtere Armbrüste konnten bisher immer noch mit der Hand gespannt werden. Die fortschreitende Entwicklung machte aber natürlich auch vor den Armbrüsten keinen Halt. Die Technik wurde mit der Zeit ausgereifter und die Zuggewichte der verschiedenen Modelle erhöhten sich fortlaufend. So sind Armbrüste mit einem Zuggewicht von mehr als 250 lbs (Pfund) keine Seltenheit mehr. Diese Tatsache machte es nötig, alternative Methoden zum Spannen einer Armbrust zu finden. Das Spannen einer Armbrust mit der Hand, bei diesen Zuggewichten, ist nämlich nicht mehr möglich. Folgend haben wir dir die am häufigsten angewandten Methoden und Möglichkeiten aufgeführt, eine Armbrust zu spannen:


Die Armbrust mit der Hand spannen

Armbrüste mit geringem Zuggewicht (ca. 150 – 175 lbs) lassen sich grundsätzlich noch angenehm mit der Hand spannen. Nach mehreren Spannvorgängen in kürzeren Abständen kann es dennoch zu einer Überbeanspruchung der Hände kommen. Das kann sich beispielsweise durch Quetschungen und Abschürfungen an der Hand äußern.

Auch besteht ein weiteres Problem darin, dass bei dem Spannen mit der Hand die Sehne mitunter nicht gleichmäßig aufgezogen wird. Zieht man beispielsweise unbewusst mit einer Hand die Sehne stärker an, so wird ein Wurfarm der Armbrust auch stärker beansprucht. Das führt zu einem abweichenden Schussresultat. Natürlich lässt sich die Armbrust so vergleichsweise schnell spannen. Die Nachteile dieser Methode überwiegen unserer Meinung nach aber.


Die Armbrust mit der Spannhilfe spannen

Die Spannhilfe ist die, meiner Meinung nach, beste Methode eine Armbrust zu spannen. Die Anschaffungskosten einer Spannhilfe sind recht überschaubar und der Nutzen, den man durch eine Spannhilfe erlangt, ist im Vergleich recht groß.

Nach einer kurzen Einarbeitungszeit ist die Verwendung einer Spannhilfe recht einfach und schnell durchgeführt. Das Zuggewicht wird durch eine Art Flaschenzugwirkung um ca. 50% gemindert. Das Spannen der Armbrust fällt so natürlich wesentlich leichter.

Vor der ersten Verwendung sollte die Spannhilfe auf die korrekte Länge eingestellt werden. So empfiehlt es sich die Spannhilfe auf eine Länge einzustellen, welche immer ein wenig kürzer ist, als der eigentliche Weg bis zur Sehne. Die Spannhilfe bleibt so immer unter Spannung und wirkt so einem Verrutschen entgegen.

Beginnend stellt man den Fuß fest und tief in den Fußbügel und legt die Spannhilfe mittig in die dafür vorgesehene, meist unterhalb des Zielfernrohres hinter der Visierschiene befindliche Kerbe an. Im Anschluss werden die auf der Spannhilfe montierten Haken bis zur Sehne geführt und von unten in die Sehne eingehangen.

Zu guter Letzt wird die Spannhilfe angezogen. Das geschieht über die dafür vorgesehen Griffe, die sich jeweils an einem Ende der Spannhilfe befinden. Die Sehne der Armbrust kann nun gespannt werden.


Die Armbrust mit einem Kurbelspanner spannen

Der Kurbelspanner ist die wohl teuerste aber auch kraftsparenste Methode eine Armbrust zu spannen. Je nach Ausführung der Armbrust befinden sich die Kurbelspanner bereits im Lieferumfang oder lassen sich zumindest im Anschluss durch einen zusätzlichen Kauf montieren.

Wenn du deine bereits gekaufte Armbrust im Nachhinein mit einem Kurbelspanner ausstatten möchtest, musst du zuvor darauf achten, dass der Kurbelspanner auch mit deiner Armbrust kompatibel ist. Nicht jedes Modell bietet dir die Möglichkeit, einen Kurbelspanner zu montieren.


6. Ein gutes Zielfernrohr verwenden

Neben einer guten Armbrust gehört auch das Zielfernrohr zu dem A und O eines guten Trefferbildes. Aus diesem Grund solltest du auch in diesem Bereich mit Bedacht wählen, wenn du gleichbleibend konstante Ergebnisse erzielen möchtest.

Je nach Ausstattung der einzelnen Armbrüste findest du vom einfachen Kimme und Korn Aufsatz bis hin zum hochwertigen Zielfernrohr diverse Lieferumfänge. Gerade Armbrustmodelle aus dem oberen Preissektor verfügen in den meisten Fällen bereits über eine hochwertige Optik, die bis auf weiteres, kein weitere Neuanschaffung bedarf.

Anders sieht es aber im Bereich der Einsteiger Armbrüste aus. Hier wird meist auf ein zusätzliches, im Lieferumfang befindliches Zielfernrohr verzichtet. Vielleicht findest du eventuell eine einfache Kimme und Korn Visierung. Überzeugende Ergebnisse sind hiermit aber nur sehr schwer zu realisieren.

Aus diesem Grund lohnt es sich darüber nachzudenken, sich ein alternatives Zielfernrohr zu kaufen. Neben dem Zielfernrohr gibt es auch noch die Option, sich für ein Rotpunktvisier bzw. ein Red Dot zu entscheiden.

Red Dots sind Visierungen, die mittels einer Leuchtquelle einen oder auch mehr Leuchtpunkte auf die Optik projizieren. Im Gegensatz zu den Zielfernrohren weisen Red Dots nur geringe bis keine Vergrößerungen auf und eignen sich daher eher für Pistolenarmbrüste oder maximal leichte Armbrüste wie die Jag One oder Jag II.

Armbrüste mit mehr Leistung sollten schon mit einem echten Zielfernrohr ausgestattet werden. Diese Modelle können größere Distanzen überwinden und dementsprechend auch weit entfernte Ziele ins Visier nehmen. Und bei diesem Visier sollte es sich schon um ein Zielfernrohr mit einem gewissen Vergrößerungsgrad handeln, da weit entfernte Ziele sehr klein wirken und ohne eine optische Vergrößerung nicht optimal ins Fadenkreuz zu nehmen sind.

Ein gutes Einsteiger Zielfernrohr erhältst du mit dem CARBON EXPRESS Zielfernrohr 4x32. Dieses Zielfernrohr weist eine 4-fache Vergrößerung auf und besitzt zusätzlich ein Mehrfachabsehen, welches dem Armbrustschützen die Möglichkeit bietet, die Armbrust auf verschiedene Entfernungen einzuschießen.

Damit die Armbrust auch auf sehr weite Entfernungen eingeschossen werden kann, benötigt es ein sogenannten Weitschussaufsatz oder alternativ auch ein Zielfernrohr mit Weitschussabsehen. Der Weitschussaufsatz ermöglicht es dir, die Visierschiene deiner Armbrust nach unten zu neigen. Das hat zur Folge, dass du deine Armbrust höher halten musst, um das jeweilige Ziel ins Fadenkreuz zu nehmen. So erreicht der Bolzen wesentlich entferntere Ziele. Ähnliches bewirkt ein Zielfernrohr mit Weitschussabsehen.


7. Die richtigen Bolzen verwenden

Auch bei den Armbrustbolzen solltest du keine Abstriche machen. Was nützt es dir, wenn du all deine Mühe in die Suche der für dich perfekten Armbrust steckst, um dann letztendlich minderwertige Bolzen zu verwenden. Das muss nicht sein. Denn auch bei der Wahl des richtigen Armbrustbolzens gibt es einiges zu beachten.

Das Material des Bolzens

Beginnen wir bei den Materialien, aus denen die Armbrustbolzen gefertigt werden. Hier hast du die Möglichkeit, dich zwischen Aluminium- und Carbonbolzen zu entscheiden. Aluminiumbolzen sind im Vergleich zu den Carbonbolzen die etwas günstigere aber auch nicht so stabile Ausführung.

Leichte Armbrüste, wie beispielsweise die X-BOW Jag One, kommen von Werk aus mit günstigeren Aluminiumbolzen. Hier ist es auch vollkommen in Ordnung, wenn du auch zukünftig auf die Aluminium Variante setzt. Der Bolzen wird bei leichten Armbrüsten nicht zu stark belastet und lässt so die Verwendung von Alubolzen zu.

Stärkere Vertreter einer Armbrust sollten hingegen unbedingt mit Carbonbolzen geschossen werden. Als Beispiel kann hier die X-BOW Guillotine genannt werden. Nicht ohne Grund wird dieses Modell schon seitens des Herstellers mit stabilen Carbonbolzen bestückt. Die Energie, die der Bolzen bei stärkeren Armbrüsten absorbieren muss, ist um ein Wesentliches höher und bedarf daher eine höhere Stabilität.

Einen guten Bolzen für Einsteiger findest du mit dem SPHERE Storm Carbonbolzen. Hier beeindruckt nicht nur der günstige Preis, sondern auch die mehr als überzeugenden Leistungswerte. Profis und fortgeschrittene Armbrustschützen mit dem Hang zum Sparen, sollten sich einmal den SPHERE Thunder genauer ansehen. Ein hoher Geradheitswert sowie eine besonders robuste Bauweise machen dieses Modell gerade für Leistungsenthusiasten interessant.

Die Länge des Bolzens

Neben dem Material spielt auch die Länge eine große Rolle. Auch hier sollte immer ein optimales Maß gewählt werden. Ein etwas zu kurzer Bolzen bringt auch ein leichteres Gewicht mit sich. Doch ein gewisses Mindestgewicht sollte ein Bolzen mit sich bringen, da die Armbrust zum Zeitpunkt des Schusses eine hohe Energie entwickelt, die durch einen zu leichten Bolzen nicht ausreichend absorbiert werden kann.

Auch ist die Jagdspitze im Bezug zur Bolzenlänge ein interessantes Thema. Jagdspitzen weisen natürlich Klingen auf, die mit ihren Maßen die Höhe des Bolzens weit überragen. Ein zu kurzer Bolzen würde die Jagdspitzen auf der Bolzenschiene aufliegen lassen. Das muss natürlich verhindert werden. Der Bolzen sollte in Verbindung mit einer Jagdspitze soweit überstehen, dass die Jagdspitze mit Ihren Klingen frei liegt und keine Bauteile der Armbrust berührt.

Das Gewicht des Bolzens

Wie schon bereits angemerkt, nimmt das Gewicht des Bolzens wortwörtlich eine gewichtige Rolle bei der Konfiguration des Bolzens ein. Es ist verständlich, dass viele Einsteiger in den Armbrustsport Ihren Bolzen so leicht wie nur irgendwie möglich zusammenstellen wollen. Die Bolzengeschwindigkeit ist so natürlich höher als ein vergleichbarer schwerer Bolzen.

Bedenke jedoch bitte, dass ein zu leichter Bolzen deine Armbrust beschädigen kann! Wird der Bolzen beim Schuss freigegeben, wirken enorme Kräfte, die durch den Bolzen aufgefangen werden müssen.

Ein zu leichter Bolzen hat nicht die Möglichkeit, die freigesetzte Energie so zu absorbieren, dass die Armbrust langfristig ohne Schäden geschossen werden kann. Das ist auch der Grund, warum eine Armbrust nicht ohne Bolzen geschossen werden darf. Die komplette Energie wird auf die Wurfarme übertragen, die dieser Belastung nicht standhalten.

Ein Leerschuss, also ein Schuss ohne Bolzen, ist so häufig mit diversen Beschädigungen verbunden und bedarf teurer vermeidbarer Reparaturen.

Armbrüste werden in den meisten Fällen schon von Werk aus mit Bolzen geliefert. Grundsätzlich empfiehlt es sich die Maße sowie die Gewichte dieser Bolzen nicht zu unterschreiten. Im Zweifel entscheide dich lieber für einen schwereren Bolzen. Deine Armbrust wird es dir danken.


8. Wie legt man den Bolzen richtig in die Armbrust ein?

Bevor du einen Bolzen verwendest, solltest du diesen vorher unbedingt auf eventuelle Beschädigungen prüfen. Sollte der Bolzen nicht zu 100% in Ordnung sein, ist von einer Verwendung abzuraten. Weiterhin ist auch zu kontrollieren, dass die Spitze korrekt sitzt und vollkommen eingeschraubt wurde.

Beim Einlegen des Bolzens ist es sehr wichtig, dass die Leitfeder nach unten zeigt und sich so zwischen der Bolzenführungsschiene befindet, auf die der Bolzen aufliegt. Die Leitfeder ist in den meisten Fällen die Feder am Bolzen, die eine andere Farbe besitzt.

So ist gewährleistet, dass die Nocke die korrekte Stellung hat und richtig an der Sehne anliegt. Bei der Nocke handelt es sich um das hintere Ende des Bolzens, welches direkten Kontakt zur Sehne hat. Die Nocke hat nämlich eine kleine Einkerbung, die richtig an der Sehne anliegen und die korrekte Stellung haben muss. Der Bolzen wird nun unter den Bolzenniederhalter bis zum Anschlag eingeschoben. Der Bolzenniederhalter kann ein kleiner Arm oder auch eine Art Bürstenkopf sein, der einen gewissen Druck auf den Bolzen ausübt, damit dieser nicht mehr verrutschen kann.


9. Was ist vor dem ersten Schuss zu beachten?

Die gespannte Armbrust sollte stets in eine für alle Beteiligten sicheren Richtung gehalten werden. Auch ist es wichtig erneut zu prüfen, ob die Nocke des Bolzens an der Sehne anliegt und auch die korrekte Nockenstellung hat. Das ist am besten zu kontrollieren, in dem man schaut, ob die Leitfeder nach unten zeigt und sich zwischen der Bolzenführungsschiene befindet.

Wurde der Bolzen korrekt eingelegt, kann die Sicherung auf Fire gestellt werden. Nach Einnahme einer korrekten und sicheren Haltung kann nun durch die Betätigung des Abzuges der Bolzen zum Schuss freigegeben werden.


10. Eine passende Zielscheibe verwenden

Zu guter Letzt solltest du dir auch Gedanken darüber machen, welche Zielscheibe du zusammen mit deiner Armbrust einsetzten möchtest. Denn eine falsche Zielscheibe kann deinen Bolzen, die du zuvor gründlich zusammengestellt hast, schnell zum Verhängnis werden.

Die Aufgabe deiner zukünftigen Zielscheibe sollte darin bestehen, deine Armbrustbolzen sicher und zuverlässig zu stoppen und ein komplettes durchschlagen zu verhindern. Zielscheiben, die eine zu geringe Stoppwirkung aufweisen, haben der Energie deiner Bolzen zu wenig entgegenzusetzen. Das Ergebnis sind beschädigte oder nicht mehr wieder zu findende Bolzen, die hinter der Zielscheibe unauffindbar verschwinden.

Damit du diese Erfahrung nicht selbst machen musst, unterstützen wir dich bei der Findung der für dich optimalen Zielscheibe für deine Armbrust. Damit du treffsicher die richtige Zielscheibe findest, solltest du zuvor wissen, wie Stark deine Armbrust ist. Interessant ist hier die Angabe des Zuggewichtes. Dieser Wert wird in Pfund (lbs) angegeben.

Wenn dir das Zuggewicht deiner Armbrust bekannt ist, wird dich die Wahl der richtigen Zielscheibe vor keine große Herausforderung mehr stellen. Denn jede Armbrustzielscheibe, die du bei uns im Sortiment finden wirst, haben wir mit einer maximal zu belastenden Zuggewichtsangabe versehen. So kannst du schnell und einfach herausfinden, ob die Zielscheibe deiner Armbrust gewachsen ist, oder ob du lieber nach einem anderen Modell ausschau halten solltest.

Um die Langlebigkeit deiner Zielscheibe zu verlängern, kannst du auch verschiedene Maßnahmen ergreifen. So empfiehlt es sich, verschiedene Trefferzonen zu verwenden um so eine gleichmäßigere Belastung zu gewährleisten.

Das bedeutet, dass du nicht nur ausschließlich die Mitte deiner neuen Zielscheibe in Beschuss nehmen solltest, sondern vorzugsweise die Zielscheibenauflagen so anordnen kannst, dass diese verschiedene Bereiche der Scheibe abdecken um so den Verschleiß gleichmäßig zu verteilen. Als zusätzliche Erweiterung bieten wir dir auch alternative Backstops an, die die Stoppwirkung der Zielscheibe weiter steigern.