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Sponsoring (Inter)National im Mai

16.05.2017 20:24 | Sponsoring

Nils Noack beim 1. Ranglistenturnier Feld (DSB) in Wirsberg

Von Arrowheadturnier, BHL und Run Archery

Mit einem ersten und einem dritten Platz beim Internationalem Arrowheadturnier über erfolgreiches Punktesammeln für die Bowhunterliga bis schließlich zum Sieg beim Run Archery du Chablais für Bogenläufer Marco Kreische und sein Staffelteam - unsere Pro-Staff-Shooter räumen wieder ordentlich ab!
Wir gratulieren allen Schützen zu ihren super Platzierungen und wünschen weiterhin alle in's Gold bzw. Kill!

Recurveschütze Nils Noack - Internationales Arrowheadturnier und 1. Ranglistenturnier Feld (DSB)

Am Sonntag, 30.04., fand das erste Ranglistenturnier Feld (Arrowheadturnier) des Deutschen Schützenbundes statt. Ausgerichtet wurde das Turnier in diesem Jahr auf dem Feld-Parcours der Bogenschützen Wirsberg.  Ich startete in der Klasse Junioren Recurve, in der noch drei weitere Schützen an den Start gingen. Insgesamt nahmen über 100 Schützen aus ganz Deutschland am Turnier teil. Sogar die Silbermedaillengewinnerin der Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio Lisa Unruh war dabei.   

Früh am Morgen ging es los. Ich fuhr gemeinsam mit einem Schützen aus meinem Verein nach Wirsberg in der Nähe von Bayreuth. Die Anfahrt gestaltete sich sehr entspannt. Vor Ort fanden wir sonniges Wetter vor, die Stimmung war sehr familiär. Obwohl regnerisches Wetter vorhergesagt war, blieb es den ganzen Wettkampf über trocken. Der Parcours in Wirsberg zählt zu den anspruchsvollsten in Deutschland. Etwas schade war, dass ich mich bei der zweiten Scheibe um 10 Meter verschätzte und der erste von drei Pfeilen deutlich über der Auflage einschlug. Den Schock verkraftete ich erstaunlich schnell und es folgten gute Ringzahlen bei besonders schwierigen Schüssen. Im etwas flacheren Teil des Geländes konnte ich durch sicheres Schätzen viele Ringe sammeln und mich von meinen Konkurrenten absetzen. Gegen Ende des Turniers ließ die Kraft leider ein wenig nach, was zu einigen Ausreißern führte. Dennoch konnte ich mit insgesamt 297 Ringen den 1. Platz erreichen.

Mit der Ringzahl bin ich sehr zufrieden. Ich konnte sogar mit den Ergebnissen der Erwachsenen mithalten. In der Folgewoche geht es weiter mit der Kreismeisterschaft Feld in Karlsruhe. Dort hoffe ich, endlich die Marke von 300 Ringen zu knacken.

Recurveschützin Daniela Klesmann - Internationales Arrowheadturnier und 1. Rangliste Feld

Die Saison startet dieses Jahr schon sehr früh und so fand am Sonntag 30. April die erste Rangliste in Wirsberg statt. Ich reiste mit meinem Vater Richard am Samstag  an und wir fuhren gleich zum Hotel, was sich als hübsches Schloss entpuppte. Allerdings 20 Minuten vom Austragungsort entfernt. Die Anreise von knapp 400 km verlief dank des Wochenendes und einer ausgiebigen Pause relativ entspannt.

Am Sonntag ging es um 8:00 Uhr los mit dem Einschießen. Hier hatte der Ausrichter zwei getrennte Einschießplätze geboten. Nachdem es letztes Jahr um diese Zeit noch Schnee gegeben hatte, waren wir auf alles vorbereitet. Aber die Sonne kam schon raus und es wurde doch langsam angenehm warm.

Fast 2 Stunden später ging es dann mit meiner Gruppe auf den Parcours. Ich war mit einem Kaderkollegen und einer anderen Dame eingeteilt.  Die Scheiben waren gemischt gestellt. Wir schossen immer zwei bekannte, zwei unbekannte Scheiben. Der Parcours war anspruchsvoll gestellt. Den Heimparcours kennen sicher einige, der hat es schon in sich. Aber auch die extra Scheiben, die gestellt wurden, waren auf der hügeligen und an diesem Tag sehr windigen Wiese nicht zu verachten. Der Start verlief sehr gut und ich startete mit einer 18. Mit der zweiten Hälfte wurde die Streuung größer und ich hatte Ausreißer, die ich mir nicht erklären konnte. Die Erklärung sollte mir erst der nächste Tag geben, als mir mein Wurfarm gebrochen ist.

Nichts desto trotz war es ein schöner Tag, bei super Wetter und einem super Ausrichter und ich belegte am Schluss Platz 3 in Damenklasse Recurve mit 317 Ringen.

Andrang an der Schießlinie beim Internationalen Arrowheadturnier in WirsbergDaniela Klesmann wurde Dritte hinter Lisa Unruh und Bianca Speicher

Compoundschütze David Ris - Bowhunterliga SauerthalUhu bei der BHL auf 30 und 20m

Nachdem ich das Bowhunterliga-Qualifikationturnier in Bad Kreuznach familiär bedingt ausfallen lassen musste, freute ich mich besonders auf die zwei Tage auf dem Parcours im Sauerthal. Es handelt sich um einen der schönsten Parcoure, die mir bekannt sind. Ein Stück hinter der berühmten Loreley auf der Hochebene des Taunus gelegen ist es dort landschaftlich schön. Und die Sauerthaler Bogenfreunde nutzen die steilen Tälchen des Schiefergebirges für anspruchsvolle Schüsse! Darüber hinaus ist der Parcour mit 36 Stationen ausgestattet, die jeweils am Pflock ein Bild mit den Tieren und den Killflächen vorweisen. Absolut vorbildlich! Wer in der Nähe von Koblenz Urlaub macht, sollte einen Tag im Sauerthal einplanen!

Genug des Lobes, kommen wir zum Turnier. An Samstag startete ich etwas verschlafen mit meinem Hund Grimm in Richtung Sauerthal. Nach 1:20 Std. Fahrt traf ich ein, meldete mich an und begann mit dem Einschießen. Nach ein paar Schüssen kontrollierte ich mein D-Loop und musste mit Erschrecken feststellen, dass einige Fäden gerissen waren. Also zurück zum Auto und ein neues D-Loop gewickelt. Gut, wenn man eine mobile Bogenwerkstatt im Kofferraum spazieren fährt!

Kurz zur Wertung: Es wurde an beiden Tagen eine Doppelhunterrunde nach DFBV-Regeln geschossen. Also zwei Pfeile pro Station, 56 Pfeile insgesamt. Die Wertung ist 10 fürs Innenkill, 8 für das normale Kill und 5 für einen Körpertreffer. Ich hatte eine kleine Gruppe mit lediglich zwei anderen Schützen, die beide in der Langbogenklasse unterwegs waren. Das Turnier begann gut, doch aus irgendeinem Grund hatte ich eine ständige Linkstendenz. Da wir nach wenigen Zielen erneut am Sammelplatz vorbei kamen, prüfte ich schnell die Wasserwaage des Scopes – aber alles bestens. Kurios. Das brachte mich ein wenig aus dem Konzept, so dass ich einige einfache Innenkills liegen ließ und Punkte einbüßte. Bei einem 46-Meter Schuss auf einen stehenden Bären schoss ich sogar nur einen Körper. Und immer wieder links raus! Ich untersuchte nochmals alle Komponenten des Bogens. Und siehe da: Das Auflageblech der Pfeilauflage war minimal verbogen – wahrscheinlich irgendwo im Gestrüpp hängengeblieben. Nach den ersten 14 Zielen dann schnell am Auto Ersatz geholt. Und schon lief es besser. Aber noch nicht, wie ich es mir vorgenommen hatte. Den Tag beendete ich mit 524 Punkten und 41 X von 56 möglichen. Aber dann ging es erstmal nach Hause, wo ich gerade noch rechtzeitig ankam, um meiner Tochter vorzulesen, und die Maus ins Bett zu bringen.

Am nächsten Morgen rekapitulierte ich den vergangenen Turniertag auf der Fahrt ins Sauerthal. Irgendwie war ich mit meinem Schießstil nicht ganz zufrieden, hatte mich mehrfach beim Punchen des Triggerreleases erwischt. Da hilft dann nur eins: Das gute, alte Back-Tension-Release rausholen und sich damit zu sauberem Schießen zwingen. Ich nahm mir also vor, den Turniertag mit meinem TruBall SweetSpotII zu verbringen. Auf dem Turniergelände angekommen traf ich auf meine Gruppe, die um zwei Jagdrecurver angewachsen war. Schnell ging es ins Gelände und schon bald zeigte sich, dass die Entscheidung zum Back-Tension-Release goldrichtig war! Es lief gut, fast schon zu gut, wenn man bedenkt, dass zwei normale Kills daraus resultierten, dass ich mir mit dem zweiten Pfeil selbst auf die Nocke des im X steckenden ersten Pfeils schoss und der Pfeil dadurch soweit abgelenkt wurde, dass er nicht mehr im X steckte. Aber das ist wohl Jammern auf hohem Niveau. Am Ende des Tages standen bei 56 Zielen lediglich 9 normale Kills und kein Körper auf dem Zettel – also 47 Xer. Damit war ich zufrieden. Und es reicht für einen guten zweiten Platz in der Liga und damit eine gute Ausgangsposition fürs Finale im Herbst.

 

Schwein gehabt bei der BHL im SauerthalDavid Ris bei der Bowhunterliga im SauerthalBärige Grüße von der BHL aus 45 und 35m

Gemse bei der Bowhunterliga

Blankbogenschütze Justus Poggensee - Bowhunterliga Sauerthal

Dieses Wochenende vom 06.05 bis 07.05 war sehr bogensportfreundlich.

Am Samstag habe ich mit meinen Freunden/Sportkollegen von der Bogensport Akademie im Sauertahl bei der Bowhunter Liga eine Doppel Hunter Runde geschossen. Diese bestand aus 28 3D Zielen und man musste immer 2 Pfeile schießen, die Wertung ist folgende: Innenkill 10, Außenkill 8 und Körper 5. Somit waren maximal 20 Punkte pro Station zu erlangen. Ich konnte mich bei meinem zweiten dieser Turniere gut schlagen und habe mir 409 Punkte erschießen können.

Mit diesem Turnier habe ich mich auf den ersten Platz der Rangliste bei den Jungen Erwachsenen geschossen. Bei den Herren wäre ich ebenfalls mit knappem Vorsprung Erster, im Finale werden die Jungen Erwachsenen zu den Erwachsenen gewertet. Bis jetzt habe ich eine gute Chance es zu schaffen.

Es ging auf die (Krefelder) Pirsch für Justus Poggensee

Justus Poggensee auf der Krefelder Pirsch 2017Schöner Preis für Justus 1. Platz in Krefeld: Schneeeule und Wein

Krefelder Pirsch

Von Samstag auf Sonntag habe ich dann noch spontan bei einer Freundin geschlafen, um Sonntagmorgen nicht eine so weite Anfahrt zu haben. Somit bin ich am Sonntag noch mit zur Krefelder Pirsch gefahren, um einen weiteren schönen Tag mit meinen Freunden zu haben.

Wir sind morgens um 08:00 Uhr von Mülheim a.d. Ruhr Richtung Krefeld gefahren. Das Wetter war nicht so toll angesagt, doch wir hatten den ganzen Tag Glück. Bei dem Parcours haben sich die Krefelder SSK größte Mühe gegeben und er war einfach toll. Wir haben 32 Stationen gehabt und starteten bei Station 22, zu Beginn hatten wir sofort einen steilen Bergabschuss auf einen kleinen Fuchs. Zwischendurch gab es zusätzlich Doppel Hunter Schüsse und auch ein bewegliches Tier war im Parcours integriert

Am Ende des Tages konnte ich mir gute 545 Punkte erkämpfen und habe mir somit den 1. Platz in der Jagdbogen Herren Klasse mit 3 Punkten Abstand zum 2. Platz gesichert. Ich möchte noch einmal allen der Bogensport Akademie gratulieren! Bei der Siegerehrung durfte ich mir noch ein 3D Ziel von T.C. Targets aussuchen, ich nahm eine wunderschöne Eule und bekam zusätzlich einen Honigwein. Dieses Wochenende war eines der schönsten in diesem Sportjahr.

Recurveschütze Marco Kreische  - Run Archery du Chablais

Das französiche Bogenlaufen wächst und gedeiht. Nachdem die französischen Bogenläufer 2016 bereits das Europacupfinale ausrichteten, wird dort nun 2017 erstmals eine eigene Cup-Serie mit 4 Wertungsläufen ausgetragen. Zum zweiten dieser 4 Wettkämpfe, dem "Run Archery du Chablais", reiste ich am 7. Mai nach Thonon-Les-Bains am Genfersee.

Wie bei vielen Bogenlaufwettkämpfen dieser Tage, wurden auch dort zahlreiche Neuerungen hinsichtlich des Wettkampfablaufs erprobt. Diese Erfahrungen werden in die Arbeit der neugeschaffenen Run-Archery-Entwicklungskommission der World Archery Europe ( Link: http://www.archeryeurope.org/index.php/news/628-wae-executive-board-meeting ) einfließen, deren Ziel die Schaffung eines einheitlichen Regelwerks ist.

Die Wettkämpfe in Thonon endeten nicht, wie sonst üblich mit einer Laufrunde, sondern direkt nach Absolvieren der letzten Schießserie. Die Qualifikationsläufe wurden über 3x1000m als Einzelzeitrennen mit einer Schießentfernung von lediglich 12m auf 16cm große Ziele ausgetragen. In den Qualifikationsläufen konnten dabei erstmals Bonuszeiten erworben werden, die den individuellen Zeitpunkt der Startfreigabe im Finale festlegten. Das Finale wurde als Sprint über 3x500m mit 18m Schießentfernung ausgetragen. Als Zweitplatzierter der Qualifikation ging ich mit 3 Sekunden Abstand auf den Franzosen Olivier Demichel ins Rennen. Trotz eines Fehlers in der ersten Schießserie konnte ich meinen Rückstand zunächst aufholen. Einen zweiten Fehler in der letzten Schießserie, wusste der fehlerfrei schießende Olivier jedoch zu nutzen und erreichte das Ziel knapp vor mir.

Start für Marco Kreische beim Run Archery du ChablaisMarco Kreische an der Schießlinie beim Run Archery du ChablaisKnapper 2. Platz für Marco Kreische beim Run Archery du Chablais

Im anschließenden Staffelwettbewerb mit meiner Freundin Christiane und DBSV-Teamkollege Niklas Krause hatte ich dann wieder mehr Glück. Nachdem meine Staffelpartner den Abstand auf das führende französische Team eng gehalten hatten, konnte ich mich mit fehlerfreiem Schießen in einem erneuten Zweikampf gegen deren Schlussläufer Olivier durchsetzen.

Bei der Siegerehrung durften sich die Platzierten über zahlreiche Sachpreise der Cup-Sponsoren freuen. Die Hauptpreise, ein Winact-VT-Mittelstück und Wurfarme blieben zwar in Frankreich, für mich fiel aber ein Pfeilbau-Set samt Befiederungsgerät und Sehnenwachs ab, Niklas bekam Spinwings und alle eine große Flasche Champagner.

Für ihre Gastfreundschaft und den Flughafentransfer möchte ich mich herzlich bei unserer französischen Gastgeberin Elisabeth bedanken. Ebenso bei den Veranstaltern Nicolas Rifaut und Xavier Mouronvalle für ein rundum gelungenes Event.

Jubelnder Zieleinlauf für unsere Goldstaffel beim Run Archery du ChablaisDie deutsche Staffel mit Marco Kreische holt Gold beim Run Archery du Chablais

Marco Kreische wird 1. im Einzel und 4. im Team beim 2. Spreewälder Bogenlauf in LübbenauEs gab wunderschöne Trophäen beim 2. Spreewälder Bogenlauf in Lübbenau2. Spreewälder Bogenlauf in Lübbenau

Anlässlich des 2. Spreewälder Bogenlaufes war ich am 13. 5. 2017 bei den Bogensportlern der Turn- und Sportgemeinschaft Lübbenau zu Gast. Der Wettkampf war der letzte von 3 Wertungsläufen einer neu geschaffenen Cup-Wertung und wurde nach DBSV-Regeln ausgetragen. Anders als bei meinen letzten Wettkämpfen, war diesmal keine internationale Konkurrenz am Start und so schaffte ich es im Lauf der Standardbogen-Herren fehlerfrei auf Platz 1.

Obwohl ich beim zweiten Wertungslauf der Serie in Kuhfelde nicht dabei war, reichte meine Punktzahl am Ende für Platz 1 der Cup-Wertung meiner Klasse. Für die schnellste Gesamtzeit gab es als Bonus eine Tageskarte für das Lübbenauer Spreewelten-Schwimmbad obendrauf. Beim abschließenden Staffelwettkampf belegte ich mit meinen Staffelpartnern Christiane und Robert von den Werderaner Bogenschützen Rang 4. Für das nächste Jahr ist bereits eine Erweiterung der Cup‑Wertung geplant.

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