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Juli: Landesmeister und Ranglisten

01.08.2017 10:42 | Sponsoring

Neue Landesmeister stellen sich vor

Momentan laufen wieder überall die Landesmeisterschaften im Freien, Feldbogen sowie Ranglistenturniere und unsere Schützen sind natürlich auch wieder überall fleißig mit am Start. So konnten sich Daniela, Elsa, Richard und Noah einen Landesmeistertitel sichern und Annika und Daniel schossen sich bei ihren Turnieren jeweils auf den 2. Platz - Gratulation und weiter so!

Richard Klesmann bei der Siegerehrung der LM Feldbogen Baden-Württemberg

Blankbogenschütze Richard Klesmann - Landesmeisterschaft Feldbogen Baden-Württemberg

Vom 24.07.-25.06.2017 fanden in Magstadt die Landesmeisterschafen Feldbogen von Baden-Württemberg statt. Das Gelände ist durch die letzten Deutschen Meisterschaften bekannt und daher auch vom Schwierigkeitsgrad her nicht zu verachten. Ich durfte am Samstag um 8:30 Uhr zur Gerätekontrolle antreten. Außer den Blankschützen starteten noch die Langbogenschützen und die gesamten Jungenklassen. Der Sonntag war dem Rest der Erwachsenen Visierschützen reserviert.

Nach dem Einschießen ging es auf den gemischten Parcours mit 12 bekannten und 12 unbekannten Entfernungen, die sich paarweise abwechselten. Schnell wurde uns klar, dass es die zu schießenden Scheiben in sich hatten. Wo bei den Deutschen noch große Auflagen in mittlerer Entfernung waren, wurden heute kleine Auflagen auf maximaler Distanz geschossen. Und dies steil schräg nach oben oder nach unten.

Für mich galt es in erster Linie die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft zu schaffen, da die Deutsche Meisterschaft beim DSB als 3te Rangliste zählt, und somit für mich wichtig ist, um meinen Platz in der Nationalmannschaft zu verteidigen. Meine Schützenkameraden in der Gruppe hatten so manche Probleme mit dem Gelände und so konnte ich mich langsam aber sicher absetzen. In unserer Pause wurde schnell klar, dass auch der Rest der Blankschützen mit dem Parcours nicht so zurechtkam.

Am Ende der 24 Scheiben hatte ich 312 Ringe erreicht und meinen Vorsprung auf über 40 Ringe ausgebaut. Somit konnte mich über einen weiteren Landemeistertitel freuen. Ich hoffe, dass es mit meiner Formkurve weiter nach oben geht um bei der anstehenden EM- Qualifikation fit zu sein.

Blankbogenschütze Richard Klesmann wird 3. beim Arrowhead-/Ranglistenturnier

Arrowheadturnier, Rangliste und EM- Qualifikation in Delmenhorst

Vom 01.- 02.07. 2017 wurde in Delmenhorst ein Arrowheadturnier durchgeführt, in dessen Rahmen die Feldbogenrangliste und die Qualifikation für die Europameisterschaften Feld in Slowenien ausgetragen wurde. Zur Freude der Veranstalter war das Turnier vollkommen ausgebucht. Ich reiste mit meiner Tochter und ihrem Freund Volker am Freitag an, da wir eine Strecke von 680 km hinter uns bringen mussten. Da die ersten Sommerferien an diesem Wochenende begonnen hatten und die Autobahnen voll waren, kamen wir nach fast 10 Stunden in Delmenhorst an. Nach und nach kamen alle Nationalschützen an und nach einer kurzen Lagebesprechung gingen wir gemeinsam zum Essen. Da die meisten eine längere Anreise hatten, löste sich die Gruppe relativ schnell auf.

Für den ersten Wettkampftag, 24 Scheiben mit unbekannten Entfernungen, war einiges an Regen zu erwarten, deshalb hatte ich meinen Rucksack mit genügend Regen- und Ersatzkleidung gefüllt. Beim Einschießen bekam ich dann schon die ersten Eindrücke über die momentane Bodenbeschaffenheit. Ich stand auf dem Weg zur Scheibe und vor manchen Scheiben bis zu den Knöcheln im Wasser. Der Parcours war teilweise sehr schlammig, aber da sich die An- und Abstiege auf Grund der geographischen Lage in Grenzen hielten, waren die Wege mit gutem Schuhwerk gut zu bewältigen.

Die ersten Scheiben liefen super und ich kam gut in den Wettkampf. Das Regenwetter und die sehr dunklen Waldabschnitte bereiteten mir dann aber doch so kleine Probleme. Durch eine vermeidbare Unachtsamkeit verwechselte ich eine 80er Auflage mit einer 60er und schoss leider eine Fahrkarte. Die zwei 5er, die ich danach schoss, konnten meinen Ärger über diese Nachlässigkeit nicht ganz wettmachen. Den Rest der Scheiben konnte ich ohne größere Probleme bewältigen und konnte den ersten Tag mit 336 Ringen abschließen. Vor mir lag ein Schütze aus Bayern, der nach einer längeren Verletzungspause wieder ins Feldschießen zurückkam und mir und dem Rest des Feldes 554 Ringe vor die Nase knallte.

Der zweite Tag mit den Bekannten Entfernungen begann mit Regen und kühleren Temperaturen. Wie am ersten Tag kam ich gut in den Wettkampf und war bis zur Pause mit meiner Leistung zufrieden. In der Pause bekam ich leider einen Zwischenfall mit einem Kadermitglied mit, der mir im Anschluss zu schaffen machte, da ich selbst schon in solch einer Situation war. Da ich dies nicht aus meinem Kopf bekam, war die Konzentration zum sauberen Schießen nicht wirklich vorhanden. Die Ergebnisse an den folgenden Scheiben waren zwar nicht schlecht, aber leider nicht so, um an die Leistungen der ersten Hälfte anzuknüpfen. Bei den letzten Scheiben schoss ich zwar wieder besser, aber durch die schwierigeren Scheiben, die ich am Schluss des Parcours hatte, konnte ich nur wenige Ringe wieder aufholen.

Mit einem Gesamtergebnis von 637 Ringen konnte ich mich noch auf den dritten Rang retten. Erster wurde der Schützenkamerad aus Bayern, der mit 694 Ringen ein hervorragendes Ergebnis ablieferte. Leider hat er, durch Urlaubsplanung, widersprochen dem DSB- Sportausschuss zur EM Teilnahme vorgeschlagen zu werden. Durch die im Vorfeld erbrachte internationale Norm und den 1. Platz im Qualifikationsmodus, werde ich und meine Tochter Daniela dem Sportausschuss für die EM in Slowenien vorgeschlagen. Ich hoffe nun, dass aus dem Vorschlag die Nominierung zur Europameisterschaft ausgesprochen wird und ich mit meiner Tochter zur EM nach Slowenien reisen darf.

Daniela Klesmann freute sich ebenfalls über ihren 3. Platz beim Arrowhead-/Ranglistenturnier

Recurvebogenschützin Daniela Klesmann - Int. Arrowheadturnier & 2. Rangliste Feldbogen in Delmenhorst am 1. und 2. Juli

Am Freitag den 30. Juni ging es für uns hoch in den Norden, nach Delmenhorst, zur 2. Rangliste Feldbogen, welche auch gleichzeitig die Ausscheidung für die Europameisterschaft im August in Slowenien war.

Bei knappen 700 km Anreise ging‘s natürlich entsprechend früh am morgen los. Wie Freitags so üblich wurden wir natürlich von einigen Staus aufgehalten, aber kamen dann doch endlich gegen 17 Uhr im Hotel an. Am Abend gab es nur noch eine kurze Kaderbesprechung zum Ablauf, etwas zu Essen und dann ging‘s auch ins Bett.

Samstagmorgen ging es um 8:30 Uhr mit dem Einschießen los.  Es war noch etwas kühl, aber zumindest noch trocken, was sich über den Tag noch änderte. Wir hatten etwa ¼ des nur unbekannten Parcours geschossen, da fing auch der Regen schon an. Zum Glück war das Gelände gut bewachsen und wir bekamen nicht alles ganz so stark ab. Wie für diese Region zu erwarten war, gibt es dort nicht allzu viele Berge, dafür den Wind. Dazu auch noch ein Gelände, was sehr tückisch mit seinen Lichtspielchen ist. Einige Scheiben sind einfach „Kuhnacht“ und man sieht nichts, was das Ermitteln der Entfernung nicht gerade einfacher macht. Trotzdem lief es relativ gut und ich konnte den ersten Tag mit 331 Ringen und Platz 3 beenden.

Der zweite Tag startete zur gleichen Zeit und auch mit dem gleichen Wetter. Nur standen heute die bekannten Entfernungen auf dem Plan. Die Gruppeeinteilung war die gleiche und ich war wieder mit meinen drei Herren vom Vortag unterwegs. Dieser Tag war irgendwie nicht so meiner und sehr holprig. Trotzdem kämpfte ich bis zum Schluss, was sich auch gelohnt hat. Mit 629 Ringen belegte ich den 3. Platz bei den Damen Recurve. Somit werde ich zur Nominierung zur Europameisterschaft im August vorgeschlagen und hoffe gemeinsam mit meinem Richard, der ebenfalls vorgeschlagen wurde, dorthin fahren zu können.

Daniela Klesmann mit Silbermedaille der LM im Freien (720 WA)Daniela Klesmann auf dem Siegertreppchen der LM im Freien (720 WA)

Landesmeisterschaft Bogen im Freien (720WA)

Am vergangenen Sonntag, den 9. Juli fand unsere Landesmeisterschaft im Freien in Welzheim statt. Schon früh am morgen, 8 Uhr startete die Anmeldung und Bogenkontrolle. 15 Minuten später war schon das Einschießen. Zu dem Zeitpunkt war der Himmel noch bedeckt, doch die Temperaturen waren schon weit oben und es war klar, dass sie noch weiter steigen werden.

Die 3 Passen Einschießen liefen schon ganz gut und wir starteten um 9 Uhr in den Wettkampf. Die ersten zwei Passen kam etwas der Durchhänger, aber ich kämpfte mich mit einer 56 und 52 zurück und hatte so nach dem ersten Durchgang 296 Ringe und lag auf Platz 3.

In den zweiten Durchgang kam ich deutlich besser und konnte an die Ergebnisse des ersten Durchgangs anknüpfen. Mittlerweile waren die Temperaturen schon gut über 30 Grad und die Wolken hatten sich verzogen. Aber auch hier kam ein kurzer Durchhänger. Trotzdem konnte ich mich vom ersten Durchgang etwas steigern und beendete ihn mit 299 Ringen. Somit war die Qualifikationsrunde beendet und ich konnte erfreut feststellen, dass ich mich mit meinen 595 Ringen auf Platz 1 in der Damenklasse Recurve vorgeschoben hatte.

Nach einer kurzen Mittagspause war das Wettkampffeld umgebaut und wir starteten in die Finalrunden, an denen je die ersten 8 mitmachen durften. Da ich als Platz 1 ins Finale kam, war meine erste Gegnerin die 8.Platzierte. Die ersten zwei Sätze hatte ich meine Nerven wohl noch nicht ganz so im Griff und ich lag 0:4 hinten. Dann fand ich aber zu meiner Form zurück und holte mir noch den 6:4 Sieg und war somit im Halbfinale. Hier ging es genauso spannend weiter. Zuerst ein 1:1, dann führte ich 3:1. Die dritte Passe war wieder ein Unentschieden. Somit stand es 4:1. In der 4 Passe passierte es, ich schoss eine Fahrkarte - mir ist, warum auch immer, die Sehne von den Fingern gerutscht. Somit ging es mal wieder in den 5. Satz. Aber hier hab ich mit einer 28 klar gezeigt wer der Sieger ist und stand im Goldfinale.

Nachdem das Bronzefinale geschossen war, durfte ich dann wieder für‘s Goldfinale an die die Linie. Mittlerweile fühlten wir uns wie Brathähnchen in der Sonne. Die ersten zwei Sätze war ich deutlich unterlegen, holte dann aber den dritten Satz für mich. Leider schaffte ich es nicht wie im ersten Match, das Blatt noch zu wenden. Somit wurde ich mit einem 2:6 Vizelandesmeisterin. Da aber mein Hauptaugenmerk auf der Feldsaison liegt, habe ich auch kaum 70 Meter trainiert. Daher bin ich doch ganz happy über meine Leistung und meinen Erfolg:-)

Daniela Klesmann wurde neue Landesmeisterin Feldbogen

Landesmeisterschaft Feldbogen in Magstadt am 25. Juni 2016

Am Sonntag ging es um 7:00 Uhr auf die Autobahn Richtung Magstadt, da das Einschießen um kurz nach 8 starten würde. Nach schneller Anmeldung und Bogenkontrolle ging‘s auf den Einschießplatz und kurz nach 9 dann auch schon Richtung Parcours. Das Wetter schien gut zu werden. Im Gegensatz zum Vortag hatten wir nur 25 Grad und ein laues Lüftchen.

Die Landesmeisterschaft ist bei uns immer ein gemischt gestellter Parcours, das heißt unbekannt und bekannte Entfernungen sind meist abwechselnd gestellt. Meine erste Scheibe war gleich eine unbekannte 80er Auflage aber sehr human gesteckt zum Anfangen :-) Ab den ersten Scheiben ging ich in Führung. Der erste Teil des Parcours hatten wir gleich den steileren Teil von Magstadt, der auch 30 Meter auf eine 40er Auflage bergauf beinhaltet. Nach einer kurzen Pause am Verpflegungsstand ging es dann weiter in den etwas flacheren Teil.

Die Konkurrenz hat nicht geschlafen und gemerkt, dass ich etwas schwächelt hab und hat selber Gas gegeben. Aber trotz einiger Durchhänger  an diesem Tag konnte ich meinen Vorsprung halten. Somit reichte es am Schluss zum Sieg und ich wurde Württembergische Meisterin bei den Damen Recurve mit 306 Ringen. Die Quali zur Deutschen Meisterschaft gab‘s noch oben drauf.

Annika Rennett traf auf der LVM WA im Freien des RSB Teamkollegen Noah PopAnnika Rennett sicherte sich den 2. Platz bei der RSB LVM WA 40m im Freien

Recurvebogenschützin Annika Rennett - LVM WA im Freien RSB

Am Samstagmorgen fuhren wir nach Düren zum Schießplatz des ausrichtenden Vereins RSG Düren e.V. zur diesjährigen LVM WA im Freien, des Rheinischen Schützenbundes. Gegen 8:30 Uhr trafen wir am Platz ein und konnten uns direkt ohne Verzögerung anmelden. Es war schon recht warm und es sollte wieder ein sehr sonniger Tag werden.

Ich freute mich schon auf die Revanche mit Gina Röhrig, da es bei der letzten BM sehr knapp ausgegangen war.  Das Starterfeld bei den Schülern A weiblich bestand bei dieser LVM aus 10 Schützinnen. Während der ersten Hälfte lief es ganz gut und mit 301 Ringen hatte ich einen hauchdünnen Vorsprung auf den 2. Rang von nur einem Ring. In der zweiten Hälfte machte mir das Wetter doch sehr zu schaffen und ich fand nicht mehr richtig ins Turnier. Mit 282 Ringen konnte ich meine Position nicht halten und hatte am Ende mit gesamt 583 Ringen mein bisher bestes Ergebnis in dieser Disziplin und den Vize-Meistertitel. Auch wenn an diesem Tag nicht alles optimal lief, bin ich doch recht zufrieden. Ich hoffe, die Ringzahl reicht für die Qualifikation zur DM in München.

Noah Pop mit seinem Recurve im Auszug bei der LM WA im FreienNoah Pop mit seinem Recurve nach dem Lösen bei der LM WA im FreienNoah Pop mit seinem Recurve bei der LM WA im Freien

Noah Pop mit seinem Recurve bei der LM WA im Freien

Die Emotionen müssen raus: Bogenschütze Noah Pop auf der LM in DürenRecuvebogenschütze Noah Pop - LM WA im Freien RSB

Am Samstag den 8. Juli habe ich die Landesmeisterschaft in Düren geschossen. Es war eine schöne Anlage mit guten Voraussetzungen davon abgesehen, dass eine Bullenhitze herrschte, zumindest mir war sehr warm. Ich bin Landesmeister mit 653 Ringen geworden und habe mich für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert (328 im ersten Durchgang 325 im zweiten Durchgang).

Ich bin mit dem Ergebnis nicht richtig zufrieden, ich habe mir mehr erwartet aber es haben sich einige 8er eingeschlichen und auch die 10 wollte nicht wirklich getroffen werden. Trotz den paar Seufzern und bösen Blicken war es kein so schlechtes Ergebnis und kein schlechter Tag, es hat mit 10 Punkten Vorsprung zum zweiten, für den 1. Platz gereicht. Ich werde mich auf jeden Fall für die Deutsche jetzt komplett auf 40m konzentrieren.
[Photos: Isabelle Mersch]

Das Ziel fest im Blick - wie war der Schuss?!

Noah Pop und Annika Rennett konnten sich in Düren beide über eine Medaille freuen

Annedore Röbisch an der Schießlinie in VielankAnnedore Röbisch konnte sich bei der LM LSV in Vielank über eine Medaille freuen

Recuvebogenschützin Annedore Röbisch - LM LSV in Vielank

Am 16.07.2017 fand die LM des LSV in Vielank statt. Auf Grund langwieriger gesundheitlicher Probleme konnte ich seit April so gut wie nicht trainieren und eigentlich kam die LM noch zu früh. Da ich aber einen Qualifikationswert für die Deutschen Meisterschaften in München brauche, musste ich antreten.

In meiner Altersklasse hatte ich keine Mitkonkurrentin und so konnte ich ohne Druck den Wettkampf bestreiten. Vieles lief noch nicht optimal, denn es gab neben sehr guten Passen auch immer wieder Ausrutscher mit Ringwerten von 6 oder 7.

Als Gesamtergebnis erreichte ich aber 601 Ringe und das dürfte als Qualifikation für die DM in München reichen. Dort werde ich, wie schon so häufig erlebt, wieder die einzige weibliche Starterin aus Mecklenburg-Vorpommern sein.

Daniel Eisele auf dem Panoramaturnier in HöriDaniel Eisele erzielte auf dem Panoramaturnier in Höri den 2. Platz

Recurvebogenschütze Daniel Eisele - 15. Traditionelles Panoramaturnier in Höri

Am Morgen des 25.06.2017 fuhren wir um 7 Uhr morgens los. Schon bei der Fahrt hofften wir alle, dass es an diesem Tag nicht regnen würde, denn es sah bis jetzt sehr stark danach aus. Kurz bevor wir auf dem Parkplatz ankamen regnete es noch ein bisschen. Als wir unsere Bögen aber aufgespannt hatten, hörte das Nieseln auch schon auf.

Nachdem wir uns registriert hatten, warteten wir auf den Beginn des Turnieres. Dann endlich wurde eine kurze Ansprache gehalten und wir  wurden zu unseren Scheiben geführt. Nach einer kurzen Wartezeit von etwa 10 min konnten wir dann anfangen zu schießen. Das Wetter wurde mit der Zeit immer besser, so dauerte es nicht lange bis sogar die Sonne zum Vorschein kam. Dieser erste Teil des Parcours war sehr schön gestellt, und ich traf auch gut. Nach den ersten 14 Zielen liefen wir zurück zum Schießplatz, denn der Betreiber hat den Parcours in zwei Teile geteilt und teilte uns am Anfang mit, dass wir nach der ersten Runde gemeinsam Mittagspause machen und wir dann zu dem anderen Teil geführt werden. An unserem ersten Tier angekommen, mussten wir dieses Mal etwa 15 Minuten warten, bis wir anfangen konnten zu schießen.

Die ersten Teile waren auf freiem Feld und waren deswegen auch etwas weiter gestellt. Der restliche Teil des Parcours lag im Wald und war nicht weniger anspruchsvoll gestaltet. Nach dem zweiten Teil des Parcours hatte ich 442 Punkte geschossen. Mit dieser Punktzahl ging ich wieder zum Schießplatz zurück. Dort konnte man nun beim Preisschießen mitmachen. Die Aufgabe bestand darin, Ballons in etwa 50 Meter Entfernung mir einem unbekannten Bogen zu treffen und zum Platzen zu bringen. Die Betreiber hatten aber eine Schwierigkeit eingebaut, in dem sie eine Schnur gespannt haben in etwa 2.50 Meter Höhe, die man nicht unterschießen durfte. Außerdem musste man einen Flu-Flu benutzen. Nach dem Preisschießen fing dann auch endlich die Siegerehrung an. Ich belegte den zweiten Platz mit 442 Punkten in der Klasse BHR Jugend.

Elsa Neumann an der Zielscheibe beim Sommerturnier des SV 2000 DiedrichshagenElsa Neumann an der Schießlinie beim Sommerturnier des SV 2000 DiedrichshagenRecurveschützin Elsa Neumann - Sommerturnier / Pokalschießen

Für viele war es der Abschluss der Draußensaison, für mich es einfach ein guter Start in die Sommerferien. Mein Verein, der SV 2000 Diedrichshagen, richtete am Wochenende  des 22.07. wieder sein Spaßturnier aus. Der Tag war gut gewählt: es war warm und es sollte nicht regnen. Um 9 Uhr ging es los.

Diedrichshagen ist nur einen Steinwurf von Greifswald entfernt, sodass wir relativ spät losfahren konnten und der Tag sehr entspannt anfing.
Weil es ein Spaßturnier war, galten die Wettkampfregeln nicht und so startete ich trotz U 17 weiblich Recurve auf 40m aus eine 122er Auflage. Somit war es nicht besonders schwer, auf eine Ringzahl von 321 Ringen zu kommen. Die zweite Entfernung, 30m auf eine 122er Auflage war auch nicht sonderlich schwer, sodass ich abermals auf eine Ringzahl von über 320 Ringen kam.  Schlussendlich wurde ich erste von drei mit 644 Ringen. Aber dieser lustige und entspannte Wettkampf war noch nicht zu Ende, denn es folgte noch das Pokalschießen.

Das Pokalschießen ist die Fortsetzung des Sommerturniers. Wie der Name schon sagt, geht es dabei darum, einen Pokal zu gewinnen. Beim Pokalschießen wird der Begriff „Spaßturnier“ noch einmal ganz neu aufgerollt. Jedes Jahr lässt sich der ausrichtende Vereinetwas einfallen, um die Denkweise über die runde Wettkampf-Auflage zu verändern. Im letzten Jahr wurden die Auflagen in der Mitte aufgeteilt  und versetzt zueinander an die Scheibe geheftet. In diesem Jahr musste man mit drei Pfeilen in der ersten Passe die 10 treffen, in der zweiten die neun, und so ging es weiter runter bis zur sechs, um das Ganze zu wiederholen. Jeder Treffer in dem entsprechenden Ring zählte dabei als 1 Punkt. Insgesamt erzielte ich in diesem Wettkampf 12 Punkte und hatte somit Gleichstand mit einem meiner zwei Konkurrenten. In einem gemeinsamen Finalschießen konnte er sich dann allerdings durchsetzen, sodass ich am Ende leider keinen Pokal bekam.

Elsa Neumann und Annedore Röbisch an der Schießlinie auf der LM M-VElsa Neumann wurde Landesmeisterin u17 w RecurveLandesmeisterschaft MV in Vielank

Am 16.07.2017 ging es in Vielank wieder zur Sache. Ungefähr 80 Schützen versammelten sich in dem kleinen Örtchen nahe der Grenze zu Brandenburg, um gegeneinander anzutreten. Der Wetterbericht sagte Regen und Kälte voraus, aber das Wetter hielt sich zum Anfang noch ziemlich gut. Erst zum Ende fing es leicht an zu nieseln.

Nach zweieinhalb Stunden Fahrt ging es dann um 9.30 Uhr los. Die erste Runde lief ganz gut. Auf 60 m mit einer 122er Auflage erreichte ich 302 Ringe. Die zweite Runde lief aufgrund des aufgebauten Drucks nicht mehr so gut und ich kam nur auf 296 Ringe und somit nicht auf meine Wunschringzahl von 600 Ringen, sondern nur auf 598 Ringe. Trotzdem wurde ich mit diesem Ergebnis Landesmeisterin in der Altersklasse U 17 weiblich Recurve.  

Elsa Neumann wird neue Landesmeisterin DBSV in Mecklenburg-Vorpommern

Kreismeisterschaft des LSV

Diese Saison fand ausnahmsweise die Kreismeisterschaft nach der ersten Landesmeisterschaft erst am 24.06.2017 statt. Das lag wohl daran, dass das Frühjahr sehr kalt gewesen war und wir dementsprechend spät raus gegangen waren.

Die Kreismeisterschaft war keine große Angelegenheit und war somit nur für den Vormittag geplant. 10 Minuten Fahrt, auspacken, Zusammenbauen, 9.30 Uhr Begrüßung, danach Schießstart. Doch das Wetter meinte es nicht gut mit uns. Es war sehr windig und kalt. Ich musste den Wettkampf auf 60 m absolvieren, keine gute Voraussetzung für ein gutes Ergebnis. Der Start war ganz gut mit 294 Ringen. Leider wurde der Wind stärker, während meine Laune immer weiter abnahm. 287 Ringe waren  trotz eines sehr guten Starts das Ergebnis der zweiten Runde. 581 Ringe waren ein recht zufriedenstellendes Ergebnis und ich wurde Sieger und Verlierer in meiner Altersgruppe ;-) Nächster Termin ist jetzt die Landesmeisterschaft des LSV in Vielank, bei der ich mich mit über 360 Ringen wohl qualifiziert habe.

Landesmeisterschaft des DBSV am 18.06.17 in Rostock

Die Fita-Runde bei den Deutschen Meisterschaften muss gut vorbereitet sein. Und somit starteten wir dieses Jahr nicht mit einer Kreis-, sondern mit einer Landesmeisterschaft in vier Runden: 60m, 50m, 40m und 30m. Ausrichter dieses großen Wettkampfes war wie immer der ESV Rostock, eine Stunde von uns entfernt.

Wir fuhren um sechs Uhr los. Das Wetter sprach Bände und versprach einen kalten, sonnenlosen Tag. Um 9 Uhr ging es mit Begrüßung und Einschießen los. Auf 60m ging es mit 290 Ringen und guter Laune los. Auf 50 m wurde das Wetter besser, der Nebel verschwand und die Sonne kam raus. In dieser Runde kam ich auf 296 Ringe. Weiter ging es mit 40 m. Inzwischen brannte die Sonne und es wurde sehr warm. Der Platz ist nach Westen ausgerichtet und somit hatte ich als Rechtshänder sehr Glück. Trotzdem schaffte ich 304 Ringe. Nach drei Runden waren wir alle schon ziemlich geschafft. Deshalb waren wir ziemlich froh als auch die 30 m vorbei waren (324 Ringe).

Mein Ziel an diesem Tag war es, mir eine gute Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft am ersten Septemberwochenende in Lindenberg zu ergattern und ich denke, dieses Ziel habe ich mit 1214 Ringen und dem Landesmeistertitel wohl erreicht.

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